Wiegender Niederschlagsmesser rain[e]-H3

Hersteller
Lambrecht Meteo
Artikel-Nr.:
06.04.02.03

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Norm
VDI 3786 Blatt 7 Niederschlag.
Norm-WMO
WMO-No,8 7th EditionTeil1 Kapitel 6 Niederschlag
Anwendung
Deponieüberwachung, Forschung, Hydrologie, Klimamessungen, Landwirtschaft, Synoptik, Umweltschutz, Verdunstung, Wasserwirtschaft
Hersteller
Lambrecht
Auffangfläche [cm2]
200
Parameter
Niederschlag
Messfrequenz
>100 hz
Messelement:
Kippwaage, Waage
Langzeitstabillität:
1 % @ a
Messbereich(mm)
0,05...∞
Niederschlagsart
Regen, Schnee, Tau
Auffangfläche, Durchmesser [cm]
19.0
Messgenauigkeit
± 1 % bei < 6 mm/min , ± 2 % bei > 6 mm/min, < 10%
Messverfahren
DMS, Kippwaage
Intensität [mm/min]
12 ... 25
Maximum Intensität
250 mm/h
Minimum Intensität
0,005 mm/h Niesel
Intensitätskompensation (linearisierung)
erfolgt innerhalb des Sensors
Datenübertragung (optional)
GPRS, GSM, TCP/IP
Einsatztemperatur (!°C)
-40 ... +60 °C
Schnittstellen
LAN Ethernet, RS232, Rs485, SDI 12, USB
Heizung
150W
Heizung, Ablaufrohr
70W
Heizung, Trichter
100 W
Heizung, Ring
70 W
Schutzgrad
IP66
Spannungsversorgung
70mAq12VDC
Abmessungen(cm)
292 mm × 190 mm (H × D),, H 494 mm • Ø 224 mm • für Montagerohr Ø 60 mm
Gehäuse
Aluminium lackiert
Gewicht (Kg)
4,0
Sensorart
Automatischer Niederschlagsmesser, Automatischer Regenmesser, RAIN[e], vollwintertauglich, wiegender Niederschlagsmesser

Der Niederschlagssensor rain[e]H3 misst Niederschlagsmenge und -intensität. Der rain[e]H3 kombiniert die Vorteile neuester Wägetechnologie mit einem selbst-entleerenden Präzisions-Sammelgefäß. Dadurch erreicht er eine hohe Auflösung und Präzision bei einem deutlich kleinerem Gesamtvolumen. Somit hat der rain[e]H3 eine höhere Auflösung und Präzision als übliche Niederschlagssensoren mit Kippwaagen-Messprinzip und ist gleichzeitig signifikant kleiner als übliche wiegende Sensoren, da kein Auffangbehälter benötigt wird.

Der Hauptsensor ist eine hochpräzise Wägezelle mit Überlastschutz. Sein Temperaturkoeffizient wird im Bedarfsfall mithilfe eines Temperaturfühlers im Gehäuseinneren bestimmt. Die durch ein Kippen des Sammelgefäßes ausgelösten Pulse des Reed-Kontakts werden zur Fehlerkorrektur bei hohen Niederschlagsintensitäten verwendet. Zusätzlich erlaubt der selbstentleerende Mechanismus des Sammelgefäßes ein unterbrechungsfreies Wiegen.

Die folgenden Werte misst bzw. berechnet der rain[e]H3:

►► Niederschlagsmenge

Die Niederschlagsmenge gibt der rain[e]H3 in Echtzeit mit einer maximalen Auflösung von 0,001 mm aus.

►► Niederschlagsintensität der letzten Minute

Der rain[e]H3 misst sechsmal pro Minute und addiert diese Werte in einer gleitenden Summe auf - das bedeutet, dass immer, wenn ein neuer Wert gemessen wird, man diesen zu den vorherigen fünf addiert und generiert somit den neuen Intensitätswert der letzten Minute.

►► Niederschlagsintensität seit letztem Abruf. Die Mengendifferenz seit dem letzten Abruf wird durch die Zeit seit dem letzten Abruf geteilt. Wenn der letzte Abruf vor unter 30 s war, wird automatisch die Intensität der letzten Minute verwendet.

►► Niederschlagsmenge seit letztem Abruf Mengendifferenz zwischen dem neuen und dem letzten Abruf.

►► Minimale Niederschlagsintensität der letzten x Minuten (RS485-Schnittstelle). Für x Minuten wird jede Minute der Wert für die Intensität der letzten Minute mit dem der vorangegangenen verglichen und der kleinere der beiden behalten.

►► Maximale Niederschlagsintensität der letzten x Minuten (RS485-Schnittstelle)Für x Minuten wird jede Minute der Wert für die Intensität der letzten Minute mit dem der vorangegangenen verglichen und der größere der beiden behalten.

►► Varianz der Messwerte über 4 s

Die RS485-Schnittstelle kann im Talker- oder WLASCII-Modus betrieben werden.

Für Anwendungen in Regionen mit saisonal oder permanent tiefen Temperaturen ist der rain[e]H3 als beheizte Version verfügbar. Die interne Heizung ist in drei Teile aufgeteilt - eine 40 W Heizung entlang der Innenseite des Auffangtrichters des rain[e]H3 schmilzt festen Niederschlag, eine 70 W Ringheizung zur Beheizung der Auffangöffnung und eine 60 W Heizplatte unter dem Schutzgitter und dem Sammelgefäß verhindert vollständiges Vereisen des Ausflusses. Bei seiner Betriebstemperatur von -40...70 °C beträgt die Zieltemperatur der Trichteroberfläche des beheizten rain[e]H3 2 °C. Die Betriebsfähigkeit wird kontinuierlich kontrolliert und kann über die RS485-Schnittstelle abgefragt werden.

Die Heizung kann mithilfe des Konfigurations-Tools rain[e]H3 Commander deaktiviert werden. In den

Werkseinstellungen ist die Heizung eingeschaltet. Die Heizung wird über ein separates Stromkabel versorgt.

 

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