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        <name>HIM Wettershop</name>
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    <title>Blog / Atom Feed</title>
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    <updated>2020-12-30T01:08:23+01:00</updated>
    
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            <title type="text">Windschutzsysteme nach Tretjakov</title>
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                <![CDATA[
                
                                            Als Niederschlag werden die flüssigen oder festen Kondensationsprodukte des Wasserdampfes bezeichnet , die aus Wolken oder aus der Luft auf den Boden fallen. Es umfasst Regen, Hagel, Schnee, Tau, Reif, Raureif und Nebelniederschlag.
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                <![CDATA[
                 Als Niederschlag werden die flüssigen oder festen Kondensationsprodukte&amp;nbsp; des Wasserdampfes bezeichnet , die aus Wolken oder aus der Luft auf den Boden fallen. Es umfasst Regen, Hagel, Schnee, Tau, Reif, Raureif und Nebelniederschlag. Die Gesamtmenge&amp;nbsp; der Niederschläge, die den Boden erreicht in einem angegebenen Zeitraum, wird in Bezug auf die vertikale Tiefe des Wassers ausgedrückt (oder Wasseräquivalent&amp;nbsp; im Falle von Festniederschlägen) bei dehnen es zu einer horizontalen Projektion der Bedeckung der Erdoberfläche kommt. Schneefall&amp;nbsp; wird auch zum Ausdruck gebracht durch die Tiefe von frischem, gefallenen Schnee und der noch neu bedeckten horizontalen Fläche./1/ 
 &amp;nbsp;Eine Niederschlagsmessstelle dient der Bestimmung des Niederschlages pro Flächen-einheit und Zeitintervall,&amp;nbsp; der an dieser Stelle auf den Boden fällt. Mit einer Reihe solcher Messungen am selben Standort sowie unter Berücksichtigung der Annahme, dass &amp;nbsp;es sich um eine kontinuierliche flächige Verteilung handelt, ist es möglich, eine Schätzung der Gesamtmenge des Niederschlagswassers, das abgeschieden wurde, zu erhalten. 
 &amp;nbsp;Diese Menge ist ein wichtiges Element in der Hydrologie, Klimatologie und Meteorologie. Es ist offensichtlich, dass die Messgenauigkeit der Schätzung von zwei Parametern abhängt: 
 
 &amp;nbsp;der erste Einflussfaktor ist die Nähe des Niederschlagsmessers, &amp;nbsp;der die Niederschlagsmenge misst zum Niederschlagsfeld. Das heisst, wenn die Niederschlagsmenge pro Flächeneinheit an der Messstelle des Niederschlagsmessers  (horizontale Projektion)  auf den Boden gefallen wäre, wenn der Niederschlagsmesser nicht vorhanden gewesen wäre und 
 &amp;nbsp;zweitens, wie gut eine Reihe von Niederschlagsmessern über die Fläche eines Messnetzes &amp;nbsp;die Gesamtmasse des &amp;nbsp;Niederschlagswasser darstellen kann. /2/ 
 
 &amp;nbsp;Ein Haupteinfluss Parameter bei der Bestimmung der Niederschlagsmenge in Bezug auf die horizontale Projektion sind die Windgeschwindigkeit und die Niederschlagsart. Somit führen Niederschlagsmessungen, die mit einem ungeschützten Niederschlagsmesser an einer Bergstation durchgeführt werden, zu niedrigeren Messwerten. 
 &amp;nbsp;Zur Korrektur des Parameters Wind wurden in den vergangen Jahrzehnten verschiedene Windschutzsysteme entwickelt, die in zahlreichen Versionen weltweit im Einsatz sind. 
 &amp;nbsp; 
 2.Windschutzsysteme 
 Im folgenden werden die häufigsten gebräuchlichen Grundtypen in Europa dargestellt: 
 Im angloamerikanischen Messnetzen werden Windschutzsysteme nach Alter (1937) der Version 1 und 2 eingesetzt. Eine Ausnahme bildet hier das ICOS Messnetz. Das in Europa betriebene ICOS Messnetz wird mit Windschutzsystemen&amp;nbsp; nach Alter der Version 2 ausgestattet. 
 Als Standard Windschutz durch die WMO&amp;nbsp; wird der Windschutz nach Tretjakow empfohlen. 
 In den Messnetzen der europäischen Wetterdienste, einschließlich Russland, wird das Windschutzsystem nach Tretjakow in modifizierten Varianten eingesetzt. 
 
 Das Windschutzsystem nach Tretjakow 
 
 Tretjakow (1952) hat auf der Grundlage von Tests im Windkanal ein Schild ähnlich dem Nipher entwickelt. 
 Auch der Windschutzring nach Tretjakow ist ausgestattet mit vertikal kreisförmig angeordneten Metall-Lamellen. Die Metall-Lamellen sind horizontal beweglich und werden am Sockel des Niederschlagmessers konisch zusammengeführt. Die einzelnen Lamellen sind durch eine Kette miteinander verbunden, wodurch das&amp;nbsp; Windschutzsystem nach Tretjkov sehr gute aerodynamische Eigenschaften aufweist. 
 
 
 
 &amp;nbsp; 
 &amp;nbsp; 
 
 
 
 &amp;nbsp;1. Varianten des Windschutzsystems nach Tretjakow für den Einsatz mit automatischen Niederschlagsmessern 
 Unterschieden werden in der Anwendung der klassische Windschutz nach Tretjakow und Windschutz nach Tretjakow für automatische Niederschlagsmesser. 
 &amp;nbsp;Betrachtet man die unterschiedlichen Varainten des&amp;nbsp; Windschutzsytems nach Trtejakov so lassen sich die folgenden unterscheidungkreitrien formuliren: 
 &amp;nbsp; 
 
 CHMI 
 
 &amp;nbsp;Der CMHI setzt gegenwärtig den Windschutz nach Tretjakow in den Messhöhen 
 
 100,0 cm 
 200,0 cm ein. 
 
 Das System besteht aus 21 lumbaleren jede Lamelle ist&amp;nbsp; cm lang. 
 Zur Verhinderung von Schneeablagerungen sind die Lamellen gekürzt. 
 Als Material wird Aluminium oder V2A eingesetzt. 
 
 IMGW 
 
 Der IMGW setzt gegenwärtig den Windschutz nach Tretjakow in den Messhöhen 
 
 100,0 cm 
 200,0 cm ein. 
 
 Das System besteht aus 21 lumbaleren jede Lamelle ist&amp;nbsp; cm lang. 
 Zur Verhinderung von Schneeablagerungen sind die Lamellen gekürzt. 
 Als Material wird Aluminium oder V2A eingesetzt. 
 
 DWD 
 
 Der DWD setzt gegenwärtig den Windschutz nach Tretjakow in den Messhöhen 
 
 102,5 cm 
 152,5 cm 
 202,5 cm ein. 
 
 Das System besteht aus 21 Lamellen. Jede Lamelle ist&amp;nbsp; cm lang. 
 Zur Verhinderung von Schneeablagerungen sind die Lamellen gekürt. 
 Als Material wird Edelstahl V4A eingesetzt. 
 Die Erhöhung der Messhöhe von z.B. 100 cm auf 102,5 cm beruht auf den Anforderungen des ICOSNET 
 &amp;nbsp; 
 
 KNMI 
 
 Der KNMI setzt gegenwärtig den Windschutz nach Tretjakow in den Messhöhen 
 100,0 cm ein. 
 Das System besteht aus 21 Lamellen, jede Lamelle ist&amp;nbsp; cm lang. 
 Zur Verhinderung von Schneeablagerungen sind die Lamellen gekürzt. 
 Als Material wird Aluminium eingesetzt. 
 &amp;nbsp; 
 
 ROSHYDROMET 
 
 &amp;nbsp;Der ROSHYDROMET setzt gegenwärtig den Windschutz nach Tretjakow in den Messhöhen 
 
 100,0 cm 
 200,0 cm 
 300,0&amp;nbsp; cm ein. 
 
 Das System besteht aus 21 ausgeformten Lamellen. &amp;nbsp;Die Lamellen lehnen sich hierbei an die strenge WMO Empfehlung an. Jede Lamelle ist&amp;nbsp; cm lang. 
 Es handelt sich hier um einen strengen Windschutz nach Tretjakow. 
 Als Material wird Aluminium eingesetzt. 
 
 Fehlerbetrachtungen 
 
 Messhöhe 
 Ziel ist, Fehlerbetrachtungen durchzuführen, die sich auf den Einfluss der Aufstellhöhe des Windschutzsystems und auf die catch ratio des Niederschlagsmessers bezieht. 
 Fälle: 
 
 
 
 
 Windschutz 
 
 
 Niederschlagsmesser 
 
 
 
 
 97,5 
 
 
 100 
 
 
 
 
 100 
 
 
 100 
 
 
 
 
 102,5 
 
 
 100 
 
 
 
 
 147,5 
 
 
 150 
 
 
 
 
 150 
 
 
 150 
 
 
 
 
 152.5 
 
 
 150 
 
 
 
 
 197,5 
 
 
 200 
 
 
 
 
 200 
 
 
 200 
 
 
 
 
 202,5 
 
 
 200 
 
 
 
 
 &amp;nbsp; 
 
 &amp;nbsp;Dynamikverhalten 
 
 Betrachtung des Verhaltens bei hohen Strömungsgeschwindigkeiten. 
 Mit dem Tretjakow–Windschutz können repräsentative Messergebnisse, bei Einhaltung der Installationsanleitung, erzielt werden.  Ein idealer Windschutz sollte: 
 
 (a) den Luftstrom an der Auffangöffnung Niederschlagsmessers laminarisieren 
 (b die lokalen Turbulenzen an der Auffangöffnung des Niederschlagsmessers reduzieren 
 (c die Windgeschwindigkeit am Niederschlagsmesser, unabhängig von der Aufstellhöhe&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp; reduzieren 
 (d) vermeidet Spritzen 
 (e) darf nicht mit Schnee bedeckt sein./2/ 
 
   Die Punkte werden von dem System erfüllt.  Bei dem hier angebotenen Tretjakow-System sind die Lamellen mit einem Spannband verbunden und müssen mit einem Winkel von ca. 70° trichterförmig eingestellt werden./3//4/ Konstruktiv bedingt und bei Einhaltung der Installationsanleitung erfolgen &amp;nbsp;die Dynamikprozesse wellenförmig. 
 Die Dynamikprozesse am Windschutzsystem sind hier beispielhaft am Alterssystem dargestellt:  https://www.youtube.com/watch?v=ri1bXHV6VYI  
 Aufgrund der am Windschutz nach Alter gezeigten Dynamikeffekte (Turbulenz ) und der in /2/ formulierten Forderungen wurde der Windschutz durch Tretjakow entwickelt. Ziel war es die Punkte a-c zu verbessern. 
 Die Auswirkungen der gewünschten Höhenänderungen auf die Messergebnisse sind in der folgenden Tabelle dargestellt: 
 &amp;nbsp; 
 
 
 
 
  Position der Lamellen in Bezug zur Auffangfläche  
  &amp;nbsp;  
 
 
  Mod. Alter (g)  
 
 
  Mod. Alter I(g)  
 
 
 
 
 1&amp;nbsp;&amp;nbsp; &amp;nbsp;inch unterhalb 
 
 
 8,5 
 
 
 &amp;nbsp; 9,2 
 
 
 
 
 1/2 inch unterhalb 
 
 
 8,8 
 
 
 &amp;nbsp; 9,3 
 
 
 
 
 Auf gleicher Höhe 
 
 
 8,9 
 
 
 &amp;nbsp; 9,4 
 
 
 
 
 1/4 &amp;nbsp;inch oberhalb 
 
 
 8,9 
 
 
 10,4 
 
 
 
 
 1/2&amp;nbsp; inch oberhalb 
 
 
 8,3 
 
 
 &amp;nbsp; 9,9 
 
 
 
 
 1 &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;inch oberhalb 
 
 
 6,7 
 
 
 &amp;nbsp; 8,9 
 
 
 
 
 &amp;nbsp; 
 &amp;nbsp;Vergleichender Test&amp;nbsp; im Windkanal mit Sägespänen von geschirmten Modellen des Sacramento Niederschlagsmessers in verschiedenen Installationshöhen der Lamellen über der Auffangfläche des Messgeräts. /5/ 
 &amp;nbsp;Bei einer durchschnittlichen Erhöhung von 2,5 cm (0,98 inch) ergibt sich bei einer Lamellenlänge von 19 cm und der Auffangfläche des Sacramento Gauges ein geschätzter Undercatch&amp;nbsp; von&amp;nbsp; ca. -0,5 bis --1,0 mm. 
                ]]>
            </content>

                            <updated>2018-09-28T00:45:00+02:00</updated>
                    </entry>

    
    
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            <title type="text">Grundlagen der Psychrometrie</title>
            <id>https://www.meteorologyshop.eu/meteo-blog/grundlagen-der-psychrometrie</id>
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                <![CDATA[
                
                                            In diesem Blog werden das ideale Psychrometer und das reale Psychrometer sowie die Mischungstheorie beschreiben
                                        ]]>
            </summary>
            <content type="html">
                <![CDATA[
                 
  Das ideale Psychrometer  
 Um die Beziehung zwischen dieser Temperatur des feuchten Thermometers und der Luftfeuchtigkeit zu ermitteln, geht man von der Wärmehaushaltsgleichung 
 Q + B + L + V = 0&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;  (1)  
 einer feuchten Oberfläche aus. Sind nun die Strahlungsbilanz Q und der Wärmestrom aus dem Körperin- neren B verschwindend klein, so vereinfacht sich Gl.  (1)  zu 
 &amp;nbsp;L + V = 0&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;  (2)  
 Ein feuchtes Thermometer, dessen Wärmehaushalt Q + B nicht enthält, bei dem also die zur Verduns- tung nötige Wärme V nur vom Strom fühlbarer Wärme L aus der Luft geliefert wird, heißt ein ideales Feuchtthermometer, seine Kombination mit einem Thermometer zur Messung der Lufttemperatur ein ideales Psychrometer. In diesem Fall werden die Verhältnisse besonders einfach. Setzt man (siehe Auf- gabe 2) 
 L = -a L ·(J&#039; - J L )&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;  (3)  
 und (siehe Aufgabe 4) 
 &amp;nbsp; 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 &amp;nbsp; 
 
 
 
&amp;nbsp; 
 
 
 
V =&amp;nbsp;-&amp;nbsp; 0.623   ×   r  ×&amp;nbsp;a
 p × cp(E&#039; - eL&amp;nbsp;) 
 &amp;nbsp;(4) 
 
 &amp;nbsp;so folgt aus GL.  (2)  mit Gl.  (3)  und Gl.  (4)  
 
 -&amp;nbsp; a L  
 &amp;nbsp;bzw. 
( J &#039; - J L =&amp;nbsp; 0.623   ×   r  ×&amp;nbsp;a
 &amp;nbsp; 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 L 
 
 
 
 
 
&amp;nbsp; 
 
 
 
p × cp(E&#039; -eL&amp;nbsp;)  =  0 
 &amp;nbsp;(5) 
 
 
  &amp;nbsp; eL = E&#039; - 
p × cp 0.623 × r( J L- J&#039;)(6) 
 
  &amp;nbsp; Diese Gleichung des idealen Psychrometers erlaubt also, aus der Temperatur des trockenen Thermome- ters J L  und der Temperatur des feuchten Thermometers J&#039; zusammen mit deren Sättigungsdampfdruck E&#039; den Dampfdruck der Luft e L  zu berechnen. 
 Der Koeffizient p·c p /(0.623·r) hängt vom Luftdruck p und über die Verdunstungswärme r sowie die spezifi- sche Wärme der Luft bei konstantem Druck c p  etwas (wenn auch ganz wenig) von der Temperatur ab, über c p  sogar etwas von der Feuchte. 
 Der Koeffizient p·c p /(0.623·r) erhält den Wert 0.667 hPa·K -1  wenn man mit den folgenden Werten rechnet. 
 
 &amp;nbsp;p = 1006.6 hPa (= 755 Torr) 
 
 c p  =&amp;nbsp; 1.012 kWs·kg -1 ·K -1 &amp;nbsp; (20 °C, 7 g Wasser pro kg Luft) = 50 % rel. Feuchte r&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp; = 2452 kWs·kg -1  (Wasser, 20 °C) 
 Es ist üblich diesen Koeffizienten für den Druck von p = 1006.6 hPa unabhängig von der Temperatur und Feuchte gleich 0.667 hPa·K -1  zu setzen. Die Druckkorrektur wird durch den Faktor p/1006.6 berücksich- tigt. Die Psychrometergleichung  (6)  kann dann als Zahlenwertgleichung in der Form 
 
 
 &amp;nbsp; 
 &amp;nbsp;oder 
= E&#039; -0.663 ×p 1000 
 
 ( J L- J&#039;)(7) 
 
 
 &amp;nbsp; 
 
 e L  = E&#039; - 0.663·10 -3 ·p·(J L  - J&#039;)&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;  (8)  
 geschrieben werden. Die Gleichungen  (7)  und  (8)  heißen  Sprungsche Psychrometerformeln . Sie ergeben e L  in der Druckeinheit, in der E&#039; und p angegeben werden. J L  und J&#039; werden in °C eingesetzt. Diese Glei- chungen liegen den älteren Psychrometertabellen zugrunde, aus denen man mit J L  und J&#039; als Eingang direkt e L  und die relative Feuchte f = e L /E L  ablesen kann. 
 &amp;nbsp; 
 Die neuen offiziellen  Psychrometertabellen , die vom  Deutschen Wetterdienst  für den Gebrauch in der Meteorologie und angrenzenden Fachdisziplinen herausgegeben werden (1976), berücksichtigen zusätz- lich die individuellen Feuchteverhältnisse. Der neue Psychrometerkoeffizient 0.663·10 -3  wird ersetzt durch eine empirische von der Temperatur des feuchten Thermometers J&#039; abhängige Näherungsfunktion: 0.66·10 -3 (1+0.00115·J&#039;). Diese Psychrometergleichung 
 e L  = E&#039; - 0.66·10 -3 ·(1 + 0.00115·J&#039;)·p·(J L  - J&#039;)&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;  (9)  
 liegt, gerechnet für den Druck p = 1013.246 hPa, in tabellierter Form vor. 
 Für den Fall, dass am feuchten Thermometer nicht Wasser sondern Eis auftritt ist der Psychrometerkoef- fizient wegen der verschiedenen Verdampfungswärme r = 2524 kWs·kg -1  (Eis, -10 °C) und wegen der verschiedenen Wärmekapazität c p  = 1.004 kWs·kg -1 ·K -1  (-10 °C, 2g Wasser pro kg Luft) kleiner als der bei Wasser. Die Psychrometergleichung bei Eisansatz lautet dann 
 e E  = E E &#039; - 0.6387·10 -3 ·p·(J L  - J&#039;)&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;  (10)  
 Mit der Gleichung (8a) und dem Druck p = 1006.6 hPa sind die älteren Psychrometertafeln berechnet. Ab 1976 werden die Tafelwerte für Eisansatz aus Gründen der Vereinheitlichung weltweit (WMO Technical Regulations) nach der folgenden Gleichung für den Druck p = 1013.246 hPa berechnet. 
 &amp;nbsp; 
 e E  = E E &#039; - 0.5820·10 -3 ·p·(J L  - J&#039;)&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;  (11)  
 Natürlich wird in den Gleichungen  (10)  und  (11)  der Sättigungsdampfdruck E E &#039; für Eis (siehe Aufgabe 5) eingesetzt. 
 &amp;nbsp; 
  Die Feuchttemperatur  
  &amp;nbsp;  
 Mit Hilfe der Gleichung  (6)  des idealen Psychrometers bzw. der Sprungschen Formel ist umgekehrt durch e L  und J L  (abgesehen von p) die Temperatur J&#039; bestimmt. Man kann sie gleichsam vom Messverfahren lösen und als eine von Lufttemperatur und Luftfeuchte abhängige charakteristische Größe ansehen, die man die (ideale) Feuchttemperatur J i &#039; nennt. Sie ist jene Temperatur, die eine von der Strahlung und der Wärmeleitung durch das Wasser (Q+B) freie Wasseroberfläche annimmt (Verdunstungskühlung). Einige charakteristische Werte zeigt folgende Tabelle (für p=1000 hPa). 
 
 
 &amp;nbsp; 
 
 
 
 
 f 
 
 
 J = 
 
 
 -30.0 
 
 
 -15.0 
 
 
 0.0 
 
 
 15.0 
 
 
 30.0 
 
 
 °C 
 
 
 
 
 100 % 
 
 
 J&#039; = 
 
 
 -30.0 
 
 
 -15.0 
 
 
 0.0 
 
 
 15.0 
 
 
 30.0 
 
 
 °C 
 
 
 
 
 0 % 
 
 
 J&#039; = 
 
 
 -30.7 
 
 
 -17.4 
 
 
 -5.9 
 
 
 3.3 
 
 
 10.6 
 
 
 °C 
 
 
 
 
 &amp;nbsp; 
 
 
 DJ&#039; = 
 
 
 0.7 
 
 
 2.4 
 
 
 5.9 
 
 
 11.7 
 
 
 19.4 
 
 
 K 
 
 
 
 
 Die psychrometrische Temperaturdifferenz DJ&#039; wird mit abnehmender Temperatur immer kleiner, was zur Folge hat, daß die psychrometrische Feuchtemessung bei gleichbleibender Temperaturmessgenauigkeit bei tiefen Temperaturen immer ungenauer wird. 
 &amp;nbsp; 
  Das reale Psychrometer  
  &amp;nbsp;  
  &amp;nbsp; Die obige Voraussetzung Q + B = 0, welche zur Gleichung des idealen Psychrometers (Gleichung  (6) ) und vor allem auch dazu führt, dass diese den Wärmeübergangskoeffizienten a L , also die Ventilation, nicht enthält, lässt sich praktisch nicht vollständig realisieren. Um eine Gleichung des realen Psychrome- ters zu gewinnen, muss man also auf die vollständige Wärmehaushaltsgleichung der feuchten Oberfläche (Gl.  (1) ) zurückgehen. In dieser ist Q die Strahlungsbilanz der Oberfläche. Von kurzwelliger Strahlung (Sonne) sei abgesehen, da diese jede Temperaturmessung unbrauchbar macht und ausgeschaltet wer- den muss. Es verbleibt dann die langwellige Strahlung der Umgebung. Für sie sei angenommen, dass sie von praktisch schwarzen Körpern (v.a. Wände) mit Lufttemperatur J L  herrührt. Auch das feuchte Ther- mometer soll näherungsweise als schwarzer Körper angesehen werden. Dann ist (Stefan- Boltzmannsches Gesetz) 
 &amp;nbsp; 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 L&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp; L&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp; L&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp; S&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp; L 
 
 
 
 
 
&amp;nbsp; 
 
 
 
Q = s·T  4  - s·T&#039; 4  = -4·s·T  3 ·(T&#039; - T ) = - a ·(J&#039; - J ).&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;  (12) 
 a S  ist der Strahlungsübergangskoeffizient, deren Werte um 6 W·m -2 ·K -1  liegen und in Aufgabe 1 näher angegeben sind. Eine ähnliche Gesetzmäßigkeit ergibt sich für B, wenn man annimmt, dass die durch den Thermometerschaft zur feuchten Oberfläche kommende Wärme vor allem aus dem Hauptteil des Thermometers kommt, der Lufttemperatur hat. Dann ist 
 B = -b·(J&#039; - J L ),&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;  (13)  
 wobei der Wärmedurchgangskoeffizient b die Güte dieser Wärmeleitung kennzeichnet. Für L und V gel- ten die obigen Gleichungen (3) und (4). Für die in ihnen enthaltenen Wärmeübergangskoeffizienten a L  ist ein ähnliches Potenzgesetz anzunehmen, wie es bei den Aufgaben 2 und 4 für die dort auftretenden Messfühler angegeben wurde. Bei v = 2 m·s -1  kann man für a L  Werte um 70 W·m -2 ·K -1  erwarten. 
 Mit den Gleichungen  (3) ,  (4) ,  (12)  und  (13)  führt die Wärmehaushaltsgleichung  (1)  zu 
 
 &amp;nbsp; 
 
 &amp;nbsp; 
 -&amp;nbsp; a S ( J &#039; - J L )- b × (J&#039; - J L ) -   a L( J &#039; - J L )-&amp;nbsp; 0.623   ×   r  ×&amp;nbsp;a 
 &amp;nbsp; 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 L 
 
 
 
 
 
&amp;nbsp; 
 
 
 
p × cp(E&#039; - eL)  =  0(14) 
 
 &amp;nbsp; 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 a S  + b  
 
 
 
 
 
&amp;nbsp; 
 
 
 
und damit zur Gleichung des realen Psychrometers 
 
 &amp;nbsp;eL = E&#039; -p × cp1 + × ( J L - J&#039;)(15) 
 
 &amp;nbsp;0.623 × r  
  
 aL  
 
 &amp;nbsp; 
 
 Von der Gleichung  (6)  des idealen Psychrometers unterscheidet sich die Gl.  (15)  durch den Faktor (1 + (a S  + ß)/a L ), der die durch die Gleichungen  (12)  und  (13)  ausgedrückten Einflüsse von Q und B beinhal- tet. Im Gegensatz zu Gl.  (6)  enthält Gl.  (15)  a L , d.h. den Einfluss der Ventilation. Je stärker die Ventilation ist, umso mehr nähert sich das reale Psychrometer dem idealen, umso weniger fallen die Terme Q und B gegenüber L und V ins Gewicht. Die bei Windgeschwindigkeiten um 2 m·s -1  verbleibende Abweichung der Gleichung des realen Psychrometers von der des idealen nach Gl.  (6)  oder von den Sprungschen Formeln  (7)  bis  (11)  - z.B. erhält man mit b = 0 und den obigen Werten von a S  und a L  für den Klammer- ausdruck 1.09 - wird weitgehend dadurch kompensiert, dass, wie eine genauere Ableitung zeigt, wegen der unterschiedlichen molekularen Transportkoeffizienten für Wärme und Wasserdampf noch ein Faktor hinzutritt, der etwas kleiner als 1 ist. Man kann daher auch für das reale Psychrometer die Gleichung des idealen verwenden, sofern die Windgeschwindigkeit über 2 m·s -1  liegt. Bei v = 0.5 .. 1 m·s -1  erhält man mit 1.2 für den Klammerausdruck in Gl.  (15) , bei Luftruhe mit 1.8 einigermaßen brauchbare Werte von e L . 
 
 
 &amp;nbsp;&amp;nbsp; 
  Die Äquivalenttemperatur  
  &amp;nbsp;  
  &amp;nbsp; In der Energiebilanzgleichung  (1)  stehen die aus der Luft zur Oberfläche fließenden Wärmestrom L und V den durch andere Transportvorgänge (Strahlung, Wärmeleitung durch Festkörper) bewirkten Energie- strömen Q und B gegenüber. Fasst man L und V zusammen 
 
 &amp;nbsp; 
 
 L + V = -a L ( J &#039; - J L )&amp;nbsp;-&amp;nbsp; 0.623   ×   r  ×&amp;nbsp;a 
 &amp;nbsp; 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 L 
 
 
 
 
 
&amp;nbsp; 
 
 
 
p × cp(E&#039; - eL&amp;nbsp;)&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp; - a  
  
 ×   J &#039;+  0.623  ×  &amp;nbsp;   r   &amp;nbsp; ×  E  &#039;  -  J  
 
 +&amp;nbsp; 0.623  ×    r  ×&amp;nbsp; e   
 
 &amp;nbsp; 
 
  L   &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp; &amp;nbsp;&amp;nbsp;  
 L&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;   L   
 
  &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;  p  ×  c  p&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;  &amp;nbsp; &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;  p  ×  c  p&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;   
 &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;  
 so erhält man eine der Gleichung  (3)  für L ähnliche Form. An die Stelle von J L  ist hier 
 
 
 JäL= J L +&amp;nbsp; 0.623   ×  r  ×&amp;nbsp;e p × cp(17) 
 
 &amp;nbsp; 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 L 
 
 
 
 
 
&amp;nbsp; 
 
 
 
getreten und an die Stelle von J&#039; der analoge Ausdruck mit den für die feuchte Oberfläche geltenden Werten J&#039;, E&#039; anstatt der für die Luft geltenden J L , e L . Die durch Gl.  (17)  definierte &quot;Temperatur&quot; hat in der Meteorologie eine eigenständige Bedeutung. Sie heißt die  Äquivalenttemperatur , ihre Abweichung von J L  der  Äquivalentzuschlag .
 Die Äquivalenttemperatur Jä L  kennzeichnet den Gesamtwärmeinhalt der Luft an fühlbarer und latenter Wärme ebenso wie die Lufttemperatur J L  ihren Gehalt an fühlbarer Wärme. Dieser Gehalt an fühlbarer Wärme je Masseneinheit der Luft i L  ist - abgesehen vom willkürlichen Nullpunkt - durch 
 i L  = c p ·J L &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;  (18)  
 gegeben. Der Gehalt an latenter Wärme i V  ist nichts anderes als das Produkt aus dem Wasserdampfge- halt der Masseneinheit der Luft, der spezifischen Feuchte s L  = 0.623·e L /p, und der latent im Wasserdampf enthaltenen Verdunstungswärme r. 
 
 &amp;nbsp; 
 
 iV = r × sL=&amp;nbsp; 0.623   ×  r  ×&amp;nbsp;e 
 p&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp; L(19) 
 
 &amp;nbsp;Der Gesamtwärmeinhalt i = i L  + i V  ist also 
 &amp;nbsp;i = cp × J L  + 
  
  0.623   ×   r  
 p 
 
  
 
 
 
 
 
 
 
 
 
  
 
 
 
 
 
&amp;nbsp; 
 
 
 
eL&amp;nbsp;= cp&amp;nbsp;× J L  +
  
 623   ×   r 
 p × cp 
 
  
 
 
 
 
 
 
 
 
 
  
 
 
 
 
 
&amp;nbsp; 
 
 
 
eL&amp;nbsp; = cp&amp;nbsp;× JäL
  
(20) 
 &amp;nbsp; 
 
 was der obigen Aussage entspricht. Man kann auch sagen, dass die Äquivalenttemperatur jene Tempe- ratur ist, die die Luft annehmen würde, wenn man den ganzen in ihr enthaltenen Wasserdampf konden- sieren und die freiwerdende Wärme der Luft zuführen würde. 
 Der zu einer feuchten Oberfläche fließende Gesamtstrom fühlbarer und latenter Wärme kann somit durch L + V = -a L (Jä&#039; - Jä L )&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;  (21)  
 beschrieben werden. Beim idealen Feuchtthermometer folgt aus L + V = 0 unabhängig von J L  
 Jä&#039; = Jä L .&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;  (22)  
 Das ideale Feuchtthermometer ist also dadurch gekennzeichnet, dass die Äquivalenttemperatur seiner feuchten Oberfläche Jä&#039; gleich der der Luft Jä L &#039; ist. Jä ist aber praktisch (p = const) eine eindeutige 
 
 &amp;nbsp; 
 
 Funktion der Temperatur des feuchten Thermometers, d.h. beim idealen Feuchtthermometer eine eindeu- tige Funktion der (idealen) Feuchttemperatur J i &#039;. Für p = 1013.2 hPa findet man 
 &amp;nbsp; 
 &amp;nbsp; 
 
 
 
 
 J&#039;= J i &#039; : 
 
 
 -10 
 
 
 0 
 
 
 10 
 
 
 20 
 
 
 30 
 
 
 °C 
 
 
 
 
 0.623·r/(p·c p ) : 
 
 
 1.54 
 
 
 1.52 
 
 
 1.51 
 
 
 1.49 
 
 
 1.45 
 
 
 K·hPa -1  
 
 
 
 
 Jä&#039;= Jä L  : 
 
 
 -5.6 
 
 
 9.3 
 
 
 28.5 
 
 
 54.7 
 
 
 91.4 
 
 
 °C 
 
 
 
 
 Der enge Zusammenhang zwischen Jä L  und J&#039; erlaubt es, Feuchtthermometer direkt mit einer Äquiva- lenttemperatur-Skala zu versehen. Die obige Tabelle lässt ferner erkennen, dass mit zunehmender Tem- peratur der von der latenten Wärme herrührende Anteil, der Äquivalentzuschlag, rasch an Gewicht ge- winnt. Umgekehrt ist er bei tiefen Temperaturen klein, was ein anderer Hinweis darauf ist, dass das Psychrometer bei tiefen Temperaturen Werte geringerer Genauigkeit liefert. Setzt man in die obige Gl. 
  (22)  die Ausdrücke Jä&#039; und Jä L  nach Gl.  (17)  ein, so ergibt sich direkt die Gleichung  (6)  des idealen Psychrometers. 
 &amp;nbsp; 
 &amp;nbsp; 
  Die Psychrometerformen  
  &amp;nbsp;    
 Die einfachste und älteste Form des Psychrometers ist das  Psychrometer  nach August. Es besteht ledig- lich aus einem trockenen und einem feuchten Thermometer. Im Freien kann es daher nur bei genügen- dem Strahlungsschutz verwendet werden. Da es nur der natürlichen Ventilation ausgesetzt ist, gilt die Gleichung des realen Psychrometers (Gl.  (15) ). Eine wesentliche Verbesserung stellt das  Hüttenpsych-   rometer  dar, bei dem das Feuchtthermometer durch einen Aspirator künstlich belüftet wird. Das trockene Thermometer wird nicht künstlich belüftet, doch ist hier möglicherweise eine Änderung zu erwarten. Künstlich belüftet ist auch das  Schleuderpsychrometer nach Schubert , welches durch kleine Schirme teilweise auch gegen die Strahlung geschützt ist und bei geringeren Genauigkeitsansprüchen im Freien verwendet werden kann. 
 Die verlässlichsten Messwerte liefert aber das  Aspirationspsychrometer nach Aßmann . Bei ihm werden beide Thermometer durch einen gemeinsamen Aspirator künstlich belüftet. Die schlanke Form der Ther- mometer setzt die Wärmeleitung aus dem Schaft (b) stark herab. Auch a S  ist verkleinert, da jedes der beiden Thermometer durch zwei ineinandergesteckte zylindrische Hüllen nicht nur weitgehend gegen die direkte Strahlung von außen geschützt ist, sondern durch die Hochglanzverchromung auch der langwelli- ge Strahlungsaustausch nach Gl.  (12)  stark reduziert ist. Der Strahlungsschutz zusammen mit der künst- lichen Ventilation bewirkt, dass die an den beiden Thermometern abgelesenen Werte weitgehend von Fehlern frei sind und so eine sehr gute Basis für die Bestimmung der Lufttemperatur J L  und der Feucht- temperatur J&#039; sind, aus denen man mit Hilfe der Sprungschen Formel  (10)  oder  (11)  oder der aus ihr er- rechneten Psychrometertafel e L  bzw. andere Feuchtegrößen ermitteln kann. Neben der üblichen großen Ausführung des Aßmann-Psychrometers gibt es noch eine kleinere, die überall dort erwünscht ist, wo man Gewicht sparen will. Das kleine Aßmann-Psychrometer ist aber störanfälliger und schon in der Able- sung ungenauer, so daß man Vor- und Nachteile wohl abwägen soll. Das gilt in noch stärkerem Maße beim Schleuderpsychrometer. Neben den üblichen Ausführungen des großen Aßmann-Psychrometers mit Federwerkaspiration gibt es solche mit elektrischem Antrieb, was bei fortlaufenden Ablesungen zweckmäßig ist. In diesem Fall kann dem Strumpf auch das Wasser dauernd durch einen Docht aus ei- nem Vorratsgefäß nachgeführt werden. Die Art der Zuführung ist wegen des gleichzeitigen Wärmetrans- ports (B) aber gut zu überlegen. Schließlich können anstelle der Flüssigkeitsthermometer vor allem bei Registriergeräten elektrische Thermometer (Aufgaben 10 und 11) Verwendung finden. Wegen der großen Wärmeübergangskoeffizienten (a L ) und der schlechten Wärmeleitung (b) dünner Drähte genügen ent- sprechende Konstruktionen bei geringer ja sogar bei fehlender künstlicher Belüftung schon gut der Glei- chung des idealen Psychrometers. 
 
 
 &amp;nbsp; 
  Die Psychrometertafeln u.ä.  
  &amp;nbsp;  
 Um die Anwendung der Sprungschen Formel zu erleichtern, hat man die ihr entsprechenden Werte tabel- liert. Die Psychrometertafeln haben als Eingänge in der Vertikalen die Lufttemperatur J L , in der Horizon- talen die Feuchttemperatur J&#039;. Sie geben den Dampfdruck e L  in hPa (mbar) und die relative Feuchtigkeit in % an. In älteren Psychrometertabellen wird der Dampfdruck e L  oft noch in Torr angegeben. Die Einheit Torr ist ebenso wie das mbar nicht mehr erlaubt und muss in Pa oder hPa umgerechnet werden. (1 Torr 
 = 1.3332 mbar = 1.3332 hPa). Die Werte gelten für p 0  = 1006.6 hPa. Für einen anderen Luftdruck ergibt sich als Korrektur 
 
 
 &amp;nbsp; 
 De&amp;nbsp; &amp;nbsp;= e&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp; - e 
= 0.667 × 1-&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp; p&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;  × (J&amp;nbsp;J&#039;) 
 
 L&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp; Lp 
L1006.6 
 &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp; &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;  L  
 &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp; 1006.6  
 
 (23) 
 
 &amp;nbsp; 
 wo sich e L  in hPa ergibt, wenn man p in hPa einsetzt. J L  und J&#039; wird in °C eingesetzt. Für den mittleren Luftdruck von München p = 955 hPa erhält man für jedes K der Psychrometerdifferenz De L  = +0.033 hPa. Wenn man e L  auf 0.1 hPa genau ermitteln will, wird man die Korrektur meist berücksichtigen müssen. Sie ist für e L  und f im Anhang der Psychrometertafeln tabelliert. Im Zeitalter der Mikroelektronik kommt man schneller zum Ziel, wenn man sowohl E L  und E&#039; (nach der Magnus-Formel) als auch e L  mit einem Ta- schenrechner berechnet. Komfortabel wird die Berechnung der Feuchtegrößen wenn man einen pro- grammierbaren Taschenrechner oder einen sog. Feuchterechner (Taschenrechner mit fest einprogram- mierten Feuchtemeßprogramm) benutzt. 
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                            <updated>2018-06-06T00:00:00+02:00</updated>
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            <title type="text">WindForS-Projekt: Windenergie-Forschung</title>
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                                            Der Ausbau der Windenergie als erneuerbare, klimafreundliche Energiequelle schreitet rund um den Globus voran. Zunehmend werden auch bergige Gebiete erschlossen, in denen es aufgrund der Geländestruktur zu unregelmäßigen Windströmungen und Luftverwirbelungen kommt. Wie man auc...
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                <![CDATA[
                 edes Jahr gehen laut &amp;bdquo;Global Wind Energy Council&amp;ldquo; weltweit Wind-energieanlagen mit einer Leistung von insgesamt rund 63.000 Megawatt ans Netz &amp;ndash; etwa ein F&amp;uuml;nftel davon in bergigen Gebieten. Der Betrieb ist dort jedoch schwieriger als im flachen Gel&amp;auml;nde, denn die Er-tragsprognosen sind unsicherer und die mechanische Belastung sowie die Wartungskosten h&amp;ouml;her. Die Frage, wie die Leistung der Anlagen optimiert und deren Lebensdauer verl&amp;auml;ngert werden kann, will nun das Forschungscluster WindForS beantworten. Unter der Federf&amp;uuml;hrung des ZSW planen die Windenergie-Experten ein Forschungstestfeld auf der Schw&amp;auml;bischen Alb, genauer: am St&amp;ouml;ttener Berg bei Geislingen an der Steige.     Idealer Standort f&amp;uuml;r ein Forschungstestfeld     &amp;bdquo;Der Standort bietet ideale Voraussetzungen f&amp;uuml;r unsere Forschungen&amp;ldquo;, sagt Projektleiter Andreas Rettenmeier. &amp;bdquo;Der vorherrschende Westwind wird &amp;uuml;ber die Kante der vorgelagerten Gel&amp;auml;ndesteilstufe beschleunigt und bildet unregelm&amp;auml;&amp;szlig;ige Str&amp;ouml;mungen und Turbulenzen. Zudem verf&amp;uuml;gt das Gebiet &amp;uuml;ber eine hohe mittlere Jahreswindgeschwindigkeit&amp;ldquo;, erkl&amp;auml;rt der ZSW-Wissenschaftler weiter. Diese Faktoren seien typisch f&amp;uuml;r Windenergiestandorte in bergigkomplexem Gel&amp;auml;nde und ideal f&amp;uuml;r die Entwicklung und Erprobung neuer Technologien. Der Standort und seine Bedingungen wurden zuvor eigens im Rahmen des WindForS-Projekts &amp;bdquo;KonTest&amp;ldquo; wissenschaftlich untersucht.     Mess-Sensoren vom Fundament bis zu den Rotorbl&amp;auml;ttern     Daran ankn&amp;uuml;pfend soll nun im Projekt &amp;bdquo;Wind Science and Engineering in Complex Terrain (WINSENT)&amp;ldquo; ein Testfeld als Plattform f&amp;uuml;r Forschung und Industrie entstehen. Dazu sind zwei Windenergieanlagen mit einer Nennleistung von jeweils rund 750 Kilowatt und einer Nabenh&amp;ouml;he von 75 Metern geplant. Ihr Rotordurchmesser betr&amp;auml;gt 50 Meter, die Gesamth&amp;ouml;he damit 100 Meter. Zu den Alleinstellungsmerkmalen des Projekts z&amp;auml;hlt, dass die Wissenschaftler uneingeschr&amp;auml;nkten Zugriff auf die komplette Steuerungstechnik und die Konstruktionsdaten der Anlagen erhalten sollen, um deren Verhalten genauestens analysieren zu k&amp;ouml;nnen. Schon bei ihrem Bau ist vorgesehen, die Windkraftanlagen mit Mess-Sensoren auszustatten &amp;ndash; vom Fundament bis zu den Rotorbl&amp;auml;ttern.    Vor und hinter jeder Anlage soll jeweils ein 100 Meter hoher Mast aufgestellt werden, an dem meteorologische Parameter zeitlich hoch aufgel&amp;ouml;st gemessen werden k&amp;ouml;nnen, wie Geschwindigkeit und Richtung des Windes, Temperatur, Luftfeuchtigkeit sowie Luftdruck. Modernste Lasertechnik erfasst zudem die An- und Nachlaufstr&amp;ouml;mung der Windenergieanlagen.     Neue Impulse f&amp;uuml;r die Industrie     &amp;bdquo;Ein Windenergie-Testfeld in dieser Gr&amp;ouml;&amp;szlig;e und in derartig komplexem Gel&amp;auml;nde ist weltweit einzigartig und sowohl f&amp;uuml;r die Forschung als auch die Windenergiebranche ungemein wichtig. Die Ergebnisse unserer Analysen werden auf kommerzielle Gro&amp;szlig;anlagen &amp;uuml;bertragbar sein und der Industrie neue Impulse liefern&amp;ldquo;, sagt Andreas Rettenmeier.    Technologische Verbesserungen wollen die Projektpartner im Rahmen von Folgeprojekten etwa f&amp;uuml;r die Bauweise von Rotoren erzielen, damit diese k&amp;uuml;nftig leichter, leiser und leistungsst&amp;auml;rker werden. Teil des Vorhabens ist au&amp;szlig;erdem die Entwicklung und anschlie&amp;szlig;ende Erprobung einer neuartigen Betriebsf&amp;uuml;hrung, mit der die Anlagen intelligent und pr&amp;auml;ziser als bislang auf sich &amp;auml;ndernde Windverh&amp;auml;ltnisse reagieren k&amp;ouml;nnen. Zum Einsatz kommen auch neue Verfahren des Maschinellen Lernens: Damit werden Einspeiseprognosen verbessert sowie Modelle f&amp;uuml;r die Einbindung von Speichersystemen (u. a. Power-to-Gas, Batteriespeicher) im zuk&amp;uuml;nftigen Energiesystem optimiert.     &amp;Ouml;kologische Begleitforschung und Schautafeln     Fest eingeplant ist dar&amp;uuml;ber hinaus eine &amp;ouml;kologische Begleitforschung. Dabei soll der Einfluss der Anlagen auf die Tiere und Pflanzen am St&amp;ouml;ttener Berg genau untersucht werden. F&amp;uuml;r interessierte B&amp;uuml;rger ist zudem ein Rundweg mit Schautafeln &amp;uuml;ber das Gel&amp;auml;nde in Planung.    Das Bundesministerium f&amp;uuml;r Wirtschaft und Energie f&amp;ouml;rdert das dreieinhalbj&amp;auml;hrige Projekt WINSENT (FKZ 0324129A-F) mit rund 10,4 Millionen Euro. Das Ministerium f&amp;uuml;r Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-W&amp;uuml;rttemberg f&amp;ouml;rdert das Vorhaben zus&amp;auml;tzlich mit 1,2 Millionen Euro. 
 Einen Film zum geplanten Testfeld:  www.windfors.de/testfeld.html  
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                            <updated>2017-01-06T10:45:00+01:00</updated>
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            <title type="text">Smarthome mit Netatmo</title>
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                                            Netatmo launcht «with Netatmo», das Partnerprogramm für smarte Lösungen für Wohngebäude News vom 06.01.2017 Netatmo, Hersteller von smarten Produkten für das vernetzte Zuhause, wächst und präsentiert mit dem Programm «with Netatmo» neue vernetzte Lösungen, die in Geräte der Ba...
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                <![CDATA[
                 Netatmo launcht sein Programm «with Netatmo» in Kombination mit den wichtigen Unternehmen der Bauindustrie, Legrand und VELUX, um innovative vernetzte Lösungen im Bereich Wohnbau - sowohl für Neubauten als auch sanierte Objekte - zu entwickeln. 
 In diese Kooperationen bringt Netatmo seine Fähigkeiten in den Bereichen Künstliche Intelligenz, Produktsoftwareintegration, Elektronik und Nutzererfahrung in die Produkte der führenden Unternehmen der Bauindustrie, Legrand und VELUX, mit ein.&amp;nbsp; 
 Die Ingenieure der Unternehmen arbeiten zusammen, um die besten Features und Anwendungsszenarien zu definieren, so beispielsweise Sprachsteuerung oder autonome Regulierungen dank der Künstlichen Intelligenz-Algorithmen. 
 &quot;Unsere Expertise in der Entwicklung von Produkten für das Zuhause und in Technologien wie Künstliche Intelligenz ermöglicht uns eine Zusammenarbeit mit führenden Industrieunternehmen wie Legrand und VELUX&quot;, so Fred Potter. &quot;Unser Ziel bei diesen Partnerschaften ist, unser Portfolio an Produkten zu erweitern, die in die Hausinfrastruktur passen. Dazu gehören beispielsweise Öffnungsmechanismen für Fenster und Türen oder elektrisches Equipment. Nach der Markteinführung von Produkten für Endverbraucher erlaubt uns dieser zweite Entwicklungsbereich das direkte Adressieren des B2B-Marktes. So reagieren wir auf die Bedürfnisse in beiden Segmenten - B2B und B2C - und stärken unsere Position als eines der führenden Unternehmen im Bereich Smart Home.&quot;&amp;nbsp; 
  Die ersten Lösungen des Programms «with Netatmo»  
 Céliane with Netatmo und VELUX ACTIVE with Netatmo sind die beiden ersten Gemeinschaftskreationen des Programms «with Netatmo». 
 Diese Produkte, eine Erweiterung der bereits existierenden Produktportfolios von Legrand France und VELUX, ermöglichen Nutzern eine Optimierung des Komforts zuhause.&amp;nbsp; 
 Jede Lösung gewann zwei Auszeichnungen der bekannten &quot;CES Innovations Design and Engineering Awards 2017&quot;. Wie auch die Netatmo Produkte wurden die &quot;with Netatmo&quot;-Produkte für ihren innovativen Ansatz ausgezeichnet.&amp;nbsp; 
 - Céliane with Netatmo 
 Netatmo und Legrand haben Céliane with Netatmo für den französischen Markt designt. Es ist das erste Sortiment an smarten Wandschaltern und Steckdosen, die kostengünstig, einfach zu installieren, sicher, interoperabel und fortschrittlich sind. Mit der Lösung Céliane with Netatmo können die Beleuchtung, Rollläden und auch Haushaltsgeräte kontrolliert werden - einfach über einen am Hauseingang platzierten Schalter. Dies geschieht entweder über das Smartphone oder per Sprachbefehl, da sie kompatibel mit Apple HomeKit und Amazon Alexa sein werden. Die entfernbaren drahtlosen Schalter, die im Paket mit enthalten sind, erlauben die einfache Installation eines Zweiwege-Schalters - ohne zusätzliche elektrische Kabel oder das Bohren von Löchern in die Wand. 
 Céliane with Netatmo kann sowohl einfach in bereits existierenden Gebäuden nachgerüstet als auch in Neubauten genutzt werden. Diese Innovation macht das Smart Home für jeden möglich.&amp;nbsp; 
 Céliane with Netatmo gewann zwei Awards beim «CES Innovations Design and Engineering Awards 2017»: «Smart Home» und «Home Appliances». 
 - VELUX ACTIVE with Netatmo 
 Netatmo und VELUX haben VELUX ACTIVE with Netatmo designt, eine smarte Lösung, die eine automatische, zentrale und ferngesteuerte Kontrolle der Dachfenster, Jalousien und Rollläden ermöglicht. Mit der automatischen Regulierung der Innenumgebung, wie Sensoren, die Licht, Temperatur, Luftfeuchtigkeit und -qualität messen, wird der Nutzer ein Optimum an Komfort und gesunder Raumluft erreichen und zudem Energie sparen. Die Lösung ist ab Herbst 2017 erhältlich und kompatibel mit allen gängigen elektrischen Dachfenstern, auch denen, die bereits eingebaut sind. 
 VELUX ACTIVE with Netatmo gewann zwei Awards der «CES Innovations Design and Engineering Awards 2017»: «Smart Home» und «Eco-design and Sustainable technologies». 
 Weitere Partnerschaften sind für 2017 geplant. 
  Über Netatmo  
 Netatmo ist ein Unternehmen, das smarte Produkte für das vernetzte Zuhause entwickelt. Mit ansprechendem Design, einfacher Bedienung und einzigartiger Technik will Netatmo die Art, wie wir leben, revolutionieren. Die innovativen Produkte ermöglichen dem Nutzer, das Zuhause sicherer und komfortabler zu machen und für eine gesunde Umgebung zu sorgen. 
 Netatmo stellt hohe Ansprüche an die Mechanik, Elektronik und Software seiner Produkte. Das Unternehmen entwickelt auch die dazugehörigen Apps selbst, damit die Geräte mit der richtigen Software ihr volles Potenzial entfalten. 
 Seit 2012 hat Netatmo dreizehn Geräte bzw. entsprechendes Zubehör auf den Markt gebracht, unterschieden in vier Sparten: 
 - Weather - die persönliche Wetterstation und die dazugehörigen Accessoires, das zusätzliche Modul, der Regen- und Windmesser. 
 - Energy - der Smart Thermostat und die Smarten Heizkörperthermostate. Beide Produkte sind designt von Philippe Starck. 
 - Security - die Sicherheitskameras Welcome für innen und Presence für außen und das entsprechende Zubehör, die Tags und die Alarmsirene für den Innenbereich, und der Smarte Rauchmelder. 
 - Air Care - Healthy Home Coach, der smarte Innen-Klimamonitor. 
 Netatmo gehört zu den wichtigsten Unternehmen der Smart Home-Industrie. Die Produkte sind durch ein entsprechendes Lieferantennetzwerk weltweit erhältlich, sowohl über große Retailer als auch Distributoren. 
 Über das Programm &quot;with Netatmo&quot; schafft das Unternehmen gemeinsam mit führenden Marken in der&amp;nbsp; Bauindustrie neue vernetzte Lösungen für Wohngebäude - sowohl für Neubauten als auch sanierte Objekte. 
 Im November 2015 schloss Netatmo eine zweite Finanzierungsrunde mit circa 30 Millionen Euro ab. Das Unternehmen erhielt davor 2013 eine Summe von 4,5 Millionen Euro. 
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                            <updated>2017-01-06T10:30:00+01:00</updated>
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            <title type="text">Klimawandel</title>
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                                            Beiträge zum Klimawandel
                                        ]]>
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            <content type="html">
                <![CDATA[
                 1.Klimawandel-&quot;Pause&quot; ist widerlegt 
 Analysen kl&amp;auml;ren R&amp;auml;tsel um vermeintlich verlangsamte Erw&amp;auml;rmung der Ozeane 
 Nur vorgegaukelt: Die vermeintliche Erw&amp;auml;rmungs-Pause zu Anfang des 21. Jahrhunderts ist ein Mythos. Denn auch in der Zeit von 1998 bis 2012 stiegen die Temperaturen der Ozeane unvermindert weiter an, wie nun neue Analysen belegen. Sie best&amp;auml;tigen die Vermutung, dass &amp;Auml;nderungen in einer Messmethode zuvor f&amp;uuml;r verf&amp;auml;lschte Werte gesorgt hatten. Eine Klimawandel-Pause hat es demnach schlicht nicht gegeben, konstatieren die Forscher im   Fachmagazin &quot;Science Advances&quot; .  
 &amp;nbsp; 
 
  2. Zum Problem der Datenintegrit&amp;auml;t  
 Am Beispiel der Der Ergebnisse der Studie&amp;nbsp; zur Kima-Pause kann die Bedeutung Einflusses der Messmethode auf die Qualit&amp;auml;t der Daten eindeutig nachgewiesen werden. 
 Das Problem der methodischen Vergleichbarkeit der Datenbasis stellt sich auch bei der Betrachtung der Temperaturmessung. Selbst in Europa gelten f&amp;uuml;r die Aufstellung von Wetterh&amp;uuml;tten bzw. Strahlungsschutzh&amp;uuml;tten unterschiedliche nationale Normen. (2m, 3m und teilweise 5m). 
 Vielf&amp;auml;ltig ist auch die Wahl des Materials Strahlungsschutzh&amp;uuml;tten und den damit einhergehenden Messfehlern. Hinzu kommen standortabh&amp;auml;ngig Einfl&amp;uuml;ssen, die aus der Wahl des Aufstellungsortes herr&amp;uuml;hren&amp;nbsp; sowie &amp;nbsp;die zeitliche &amp;Auml;nderung der Bedingungen am Messort. 
 Die benannten Einflussfaktoren lassen sich nicht systematische Korrekturen ber&amp;uuml;cksichtigen. Weshalb &amp;nbsp;die Aussage f&amp;uuml;r eine mittlere Erw&amp;auml;rmung von z.B 1,5 oder 2 K/a unter Ber&amp;uuml;cksichtung der Qualit&amp;auml;t der Datenbasis nach Meinung des Autors nicht haltbar erscheint. 
 
                ]]>
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                            <updated>2017-01-05T11:00:00+01:00</updated>
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            <title type="text">Grundlagen der Bestimmung des Wasseräquivalents</title>
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                <![CDATA[
                
                                            Eine regelmäßige netzmäßige Bestimmung des Wassergehaltes der Schneedecke ist aus hydrologischer Sicht von großer Bedeutung. Durch Bestimmung des Wassergehaltes lässt sich die negative Komponente des Niederschlages bestimmen (Verdunstung)
                                        ]]>
            </summary>
            <content type="html">
                <![CDATA[
                 
 &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp;&amp;nbsp;  Inhaltsverzeichnis  
 
 
 1,0 Allgemein 
 1.1 &amp;nbsp; Zum Problem der Wassergehaltsbestimmung der Schneedecke  &amp;nbsp;  
  1. .2&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp; &amp;nbsp;   Definitionen wichtiger Begriffe  &amp;nbsp;  
 1.2.1.&amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp;&amp;nbsp;Wasseräquivalent der Schneedecke:&amp;nbsp; &amp;nbsp; 
 1.2.2.&amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp;&amp;nbsp;Schneehöhe&amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; 
 1.2.3. &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp;Schneedichte 
 1.2.4. &amp;nbsp; &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;Schneelast&amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp;&amp;nbsp; 
 1.3&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;  Messmethoden  &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp;&amp;nbsp; 
 1.3.1.&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp; Die Schneebrettmethode&amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp;&amp;nbsp; 
 1.3.2.&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp; Die Isotopenmethode&amp;nbsp; 
 1.3.3.&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp; Die volumetrische Methode&amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; 
 1.3.4.&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp; Die Mikrowellenmethode&amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; 
 1.3.5.&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp; Die Dielektrizitätsmethode&amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; 
 1.4&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;  Einführung in die Messtechnik 9 
 1.4.1.&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp; Technische Daten&amp;nbsp; WS43&amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp;&amp;nbsp; 
 1.4.2.&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp; Technische Daten&amp;nbsp; Metrasonde&amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp;&amp;nbsp; 
 1.4.3.&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp; Allgemeine Anmerkungen zur Verwendung der Waage&amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; 
 1.4.4.&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp; Technische Daten Hancvencl-Sonde&amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; 
 1.4.5.&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp; Verfahren zur Messung der Schneehöhe&amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp;&amp;nbsp; 
 1.4.6.&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp; Verfahren zur Messung des Wasseräquivalents von Schnee&amp;nbsp; &amp;nbsp;&amp;nbsp; 
 1.4.7.&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp; HIM300-23&amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp;&amp;nbsp; 
 2.&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;  Beschreibung des gegenwärtigen Zustandes und des Projektzieles &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp;&amp;nbsp; 
 2.1&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp; Schneesonde HIM150-50&amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; 
 2.1.1.&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp; Allgemeines&amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; 
 2.1.2.&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp; HIM150-50 mK&amp;nbsp; 
 2.1.3.&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp; HIM150-50 oK&amp;nbsp;&amp;nbsp; 
 2.2&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp; &amp;nbsp;&amp;nbsp;   Methodische Grundlagen  &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp;&amp;nbsp; 
 2.2.1.&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp; Normen und Anforderungen&amp;nbsp; &amp;nbsp; 
 2.2.2.&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp; Mathematische Grundlagen&amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; 
 2.2.3.&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp; Informationsverarbeitung&amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; 
 2.2.4.&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp; Messverfahren&amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; 
 2.3&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;  Technische Anforderungen der Schneesonde&amp;nbsp;  
 2.3.1.&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp; Handgriff mit Bajonettadapter26 
 2.3.2.&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp; Messzylinder mit aufgetragener Skalierung für die Messung bis 150 cm&amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; 
 2.3.3.&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp; 100-cm-Handgriff mit Bajonettadapter und Skalierung 
 2.3.4.&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp; Aufhängevorrichtung für die Digitalwaage&amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; 
 2.3.5.&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp; Messzylinderadapter zum elektromechanischen Betrieb&amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; 
 2.3.6.&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp; Digitalwaage&amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; 
 2.3.7.&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp; Aufhängevorrichtung vertikal&amp;nbsp;&amp;nbsp; 
 2.3.8.&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp; Aufhängevorrichtung horizontal&amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; 
 2.3.9.&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp; Transporttasche&amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; 
 2.3.10.&amp;nbsp; Auswertetafeln&amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp;&amp;nbsp; 
 2.3.11.&amp;nbsp; Schaufel&amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; 
 2.3.12.&amp;nbsp; Verschlussdeckel&amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; 
 2.3.13.&amp;nbsp; Komprimierungsstab&amp;nbsp; &amp;nbsp;&amp;nbsp; 
 2.3.14.&amp;nbsp; GPS-Tracker&amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; 
 3.&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp; &amp;nbsp;&amp;nbsp;   Empfehlungen  
 4.&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;  Zusammenfassung  &amp;nbsp;&amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp;&amp;nbsp; 
 5.&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;  Literatur- / Quellenverzeichnis &amp;nbsp; 
 
   
  &amp;nbsp;  
  1.0 Allgemeines  
 1.1&amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp;&amp;nbsp;Zum Problem der Wassergehaltsbestimmung der Schneedecke 
 Eine regelmäßige netzmäßige Bestimmung des Wassergehaltes der Schneedecke ist aus hydrologischer Sicht von großer Bedeutung. Durch Bestimmung des Wassergehaltes lässt sich die negative Komponente des Niederschlages bestimmen (Verdunstung). 
 Die Hauptbedeutung des Parameters liegt in der Beurteilung der Schneeschmelze für gewäs-serkundliche Zwecke (Abfluss- und Zuflussberechnung des Schmelzwassers für Talsperren, Hochwasservorhersage, Taufluten) und als Eingangsgröße für Wasserhaushaltsmodelle. Die Gefahr von Taufluten ist besonders groß, wenn sich Schneeschmelze und Regenfälle über-lagern. Der Wassergehalt der Schneedecke kann als Korrekturfaktor zur Abschätzung des Niederschlages genutzt werden. 
 Zukünftig wird die netzmäßige Bestimmung des Wassergehaltes der Schneedecke, als Referenzdaten für die Fernerkundung, noch höhere Bedeutung gewinnen. 
  1.2 &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp;  Definitionen wichtiger Begriffe  
 0.3.1. &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;  Wasseräquivalent der Schneedecke: 
 Das Wasseräquivalent der Schneedecke wird bestimmt aus der Höhe der Wasserschicht in mm, die sich nach dem Schmelzen der Schneedecke ausbilden würde, wenn das Schmelzwasser ohne Infiltration oder Verdunstung auf einer horizontalen Fläche verbliebe. 
    1 mm Wasseräquivalent entspricht 1 l Schmelzwasser / m²    
 Das spezifische Wasseräquivalent bezieht sich auf die Schneedeckenhöhe. Es wird in mm / cm angegeben. &amp;nbsp;  Ermittelt wird das Wasseräquivalent mit einem Schneeausstecher oder einer Schneesonde. 
 0.3.2. &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;  Schneehöhe 
 Die Schneehöhe wird allgemein im Gegensatz zum Niederschlag (Millimeter pro Stunde) in Zentimetern angegeben. Da der Schnee liegen bleiben und je nach Temperatur auch schmelzen kann, müssen Schneedecken trotz Neuschnees nicht ansteigen. 
 Die reine Angabe der Schneehöhe sagt also nicht zwingend aus, dass kürzlich Schnee gefallen ist. 
 Präzise unterscheidet man also zwischen Schneedeckenmächtigkeit als Gesamthöhe und Neuschneehöhe als Zuwachs des letzten Bemessungszeitraumes – wobei man in der heutigen Meteorologie und Lawinenkunde 24 Stunden zugrunde gelegt, und morgens 7:30 misst. 
 Über längere Zeiträume ermittelt man dann die Neuschneesumme (z. B. 3-Tages-Neuschneesumme als Schneehöhenzuwachs der letzten 72 Stunden). 
 Da der Schnee durch sein eigenes Gewicht und die anderen Wetterwerte (Feuchte, Temperaturverläufe) beeinflusst „zusammensitzt“, also – auch unabhängig von Abschmelzen und Sublimation – sein Volumen verändert, ist die Neuschneesumme und auch die gesamte Schneedeckenmächtigkeit nicht die Gesamtsumme der Neuschneehöhen. Sie liegt typischerweise bei ein bis zwei Drittel der Neuschneesummen der letzten Schneefallperiode. 
 In letzter Konsequenz reduziert sich die Gesamt-Neuschneemenge einer Saison im Zehrgebiet der Gletscher auf oft nur wenige Zentimeter mächtige Schichten komprimierten Eises. 
 Umgekehrt können sich durch Windverfrachtung kleinräumig im Gelände auch enorme, weit über die Neuschneehöhen hinausgehende Schneedeckenmächtigkeiten aufbauen. 
 Auch dort, wo Lawinen abgegangen sind (Massenverfrachtung), finden sich abnorme Schneehöhen, so dass Lawinenreste bis weit über das Ausapern der umliegenden Areale hinaus liegen bleiben. &amp;nbsp;   
 0.3.3. &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;  Schneedichte 
 Die Dichte eines Körpers &amp;nbsp; (ρ), zur besseren Unterscheidung von anderen volumenbezogenen Größen wie Energie- oder Ladungsdichte auch Massendichte genannt, ist das Verhältnis seiner Masse &amp;nbsp;&amp;nbsp; zu seinem Volumen &amp;nbsp;   
  &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;   &amp;nbsp;  , 
 Die Schneedichte ist die Masse des gefallenen Schnees bezogen auf die Volumeneinheit im Zustand der natürlichen Lagerung, angegeben in g / cm³. &amp;nbsp;   
 Die Schneedichte, &amp;nbsp;  gibt den Wassergehalt einer ungestörten Schneeschicht pro Raumeinheit an. &quot;Ungestört&quot; bedeutet, dass die Schneedecke nicht durch äußere Einwirkungen, wie z.B. Betreten, Befahren oder künstliche Wärmequellen verändert wurde. 
 Die übliche Einheit ist g/cm³ &amp;nbsp;&amp;nbsp;   
 Durch Wiegen der ausgestochenen Schneedecke und Messung der Schneedeckenhöhe lassen sich die Wassermenge der Schneedecke [ mm] und die Schneedichte [g/cm³] bestimmen. 
 Die Schneedichte ist die Masse des gefallenen Schnees bezogen auf die Volumeneinheit im Zustand der natürlichen Lagerung, angegeben in g / cm³. 
 Man rechnet wie folgt von Schneedichte in spezifisches Wasseräquivalent (und zurück) um: 
   &amp;nbsp;1 g / cm³ = 10 mm / cm&amp;nbsp; &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp; bzw. &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp; 1 mm / cm = 0.1 g / cm³   
 Einteilung der Schneearten nach Dichtebereichen (fokussiert auf Deutschland): 
 
 
 
  Schneedichte [kg/m³ ] 
  Schneeart  
 
 
 50 -150 
 Neuschnee 
 
 
 100 - 200 
 Pulverschnee 
 
 
 150 - 450 
 körniger Schnee 
 
 
 350 - 600 
 gelagerter Schnee 
 
 
 500 - 850 
 Firnschnee 
 
 
 700 - 900&amp;nbsp; 
 Gletscherschnee / Gletschereis 
 
 
 
 &amp;nbsp; 
 Die höchste mögliche Dichte liegt bei 917 kg/m³ und bedeutet porenfreies Eis. 
 Wasser hat eine Dichte von 1000 kg/m³, somit schwimmt Eis infolge der geringeren Dichte immer auf der Wasseroberfläche. 
 0.3.4. &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;  Schneelast 
 Die Schneelast gehört zu den klimatisch bedingten veränderlichen Einwirkungen auf Bauwerke. Sie hängt von der geografischen Lage und von der Form des betrachteten Bauwerks ab und wirkt im Allgemeinen als Flächenlast senkrecht zur Grundfläche. 
 Schnee ist gefrorener Niederschlag, dessen Dichte und Gewicht von der Temperatur abhängen. Ein Meter Pulverschnee entspricht dabei einer ca. sechs bis zehn Zentimeter hohen Wassersäule, bei Pappschnee sind es ca. 20 cm. 
 Für statische Nachweise wird vereinfachend und auf der sicheren Seite liegend mit nassem Schnee und einer Wichte von 2 kN/m³ gerechnet. 
  &amp;nbsp;  
  1.3 &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp;  Messmethoden  
 1.3.1. &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;  Die Schneebrettmethode 
 Die Schneebrettmethode beruht auf der Abschätzung des Wassergehaltes der Schneedecke unter Zugrundelegung der Schneehöhe, der Temperatur und der Windgeschwindigkeit. &amp;nbsp;   
 1.3.2. &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;  Die Isotopenmethode 
 Die Isotopenmethode ist international weit verbreitet. 
 Zur Bestimmung des Wassergehaltes werden horizontal und vertikal Gammaquellen ange-ordnet, die die Schneedecke durchstrahlen. &amp;nbsp;   
 1.3.3. &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;  Die volumetrische Methode 
 Die gravimetrische Methode beruht auf der relativen Änderung des Gewichtes. Hierzu wird ein Messzylinder gewogen. Aus den ermittelten Skalenteilen werden Schneedichte, Wasser-gehalt abgleitet. 
 Mit automatischen Stationen werden die Schneemengen von temperaturkompensierenden DMS-Sensoren (z.B. elektronische Schneewaagen) vermessen. &amp;nbsp;   
 Dieses Verfahren wird zurzeit an einigen Messstellen vom DWD angewandt. &amp;nbsp;&amp;nbsp;   
 1.3.4. &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;  Die Mikrowellenmethode 
 Die Mikrowellenmethode dient der integrierenden Bestimmung des Wassergehaltes von größeren schneebedeckten Gebieten mit Hilfe von Satelliten. In diesem Verfahren sind Re-ferenzmess-Stellen erforderlich. &amp;nbsp;   
 1.3.5. &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;  Die Dielektrizitätsmethode 
 Bei dieser Methode wird die Änderung der &amp;nbsp;  Dielektrizitätskonstante als Maß für den spezifischen Wassergehalt der Schneedecke angenommen. 
  1.4 &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp;  Einführung in die Messtechnik  
 Seitens des Wetterdienstes wurde die gegenwärtige Situation im Messnetz vorgetragen. Zurzeit arbeitet der DWD mit insgesamt 3 verschiedenen Modellen: 
 
  &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp;&amp;nbsp; WS43 im Flachlandbereich 
  &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp;&amp;nbsp; Metrasonde und die (aus DDR-Beständen für Bergstationen) 
  &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp;&amp;nbsp; Hancvencl-Sonde &amp;nbsp;  SM 150-50 und SM 100-50 ( in modifizierten Prototypen) 
 
 Zusätzlich wird die hier vorgestellte HIM300-23 betrachtet. Im Folgenden seien hier kurz die einzelnen Sonden mit ihren technischen Parametern dargestellt. 
 1.4.1. &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;  Technische Daten &amp;nbsp;  WS43 
 &amp;nbsp; 
  &amp;nbsp;  
 Abb. &amp;nbsp;  1: &amp;nbsp;  Schneesonde WS43 mit Waage, Messzylinder und Schaufel, Foto: HIM 
 &amp;nbsp; 
 
 
 
 Länge: 
 70 cm 
 
 
 Ausstechfläche: 
 50 cm2 ±0,4 
 
 
 Messgenauigkeit der Waage: 
 ± 5 g 
 
 
 Messgenauigkeit der Schneehöhe: 
 ± 10 g 
 
 
 Material: 
 Aluminium 
 
 
 Telekopierbar 
 Nein 
 
 
 Abmessungen: 
 710 x 150 x 150 mm 
 
 
 Masse: 
 3 kg 
 
 
 
  &amp;nbsp;  
 Die Schneesonde (Abb. 1) besteht aus einem Metallzylinder und einer Balkenwaage &amp;nbsp;  mit Laufgewicht. &amp;nbsp;  Der Metallzylinder ist an einem Ende als Ringsäge &amp;nbsp;  ausgebildet &amp;nbsp;  und kann am anderen Ende durch einen Deckel verschlossen werden. &amp;nbsp;   
 Zur Messung der Höhe der ausgestochenen Schneesäule ist an der Außenseite des Zylinders eine cm-Skala angebracht, die an der unteren Kante der Ringsäge beginnt. 
 Ein über den Zylinder frei bewegbarer Ring mit Bügel &amp;nbsp;  dient der Aufhängung des Zylinders an der Balkenwaage. 
 Die Balkenwaage besteht aus einer Metallschiene, die durch die prismatische Schneide der Waagenaufhängung &amp;nbsp;&amp;nbsp;  in zwei ungleiche Arme geteilt wird und einem Laufgewicht &amp;nbsp;  mit Ab-lesefenster. &amp;nbsp;  Die rechte prismatische Schneide, die unter dem Zeiger &amp;nbsp;  liegt, und mit ihrer Spitze nach unten gedreht wird, stützt sich auf ein Lager in der Lasche. 
 Der Ring an dieser Lasche dient zum Halten der gesamten Waage. Auf die zweite prismatische Schneide &amp;nbsp;  wird eine weitere Lasche mit Haken &amp;nbsp;  gehängt. 
 Zum Wiegen der ausgestochenen Schneeprobe wird der gefüllte Metallzylinder mit dem Bügel an den Haken gehängt. &amp;nbsp;&amp;nbsp;   
  &amp;nbsp;  
 1.4.2.&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp; Technische Daten&amp;nbsp; Metrasonde 
 &amp;nbsp; 
  &amp;nbsp;  
 Abb. &amp;nbsp;  2: &amp;nbsp;  Schneesonde Metrawatt mit Digitalwaage, Foto: DWD Hamburg 
 1.4.3.&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp; Allgemeine Anmerkungen zur Verwendung der Waage 
 Bei der Nutzung der Bestandteile des Messrohres ist &amp;nbsp;  keine Gewaltanwendung erforderlich, da sie leicht zu handhaben sind. 
 Bei außergewöhnlichen Witterungsverhältnissen gibt es die Möglichkeit des Einfrierens der Messzylinder mit dem Bajonettadapter. Die Verbindung kann dann mechanisch oder durch Erwärmung gelöst werden. 
 Die Schneehöhe kann seitlich an den Messzylindern abgelesen werden. 
 Das Bajonett-System zum Verbinden einzelner Rohre ist symmetrisch. 
 Der Tubus des Bajonettadapters wird durch das seitliche Einrasten der Bajonettzapfen in den Bajonettadapter durch leichtes drehen fixiert. 
 Die Demontage vollzieht sich in umgekehrter Richtung. 
 &amp;nbsp;&amp;nbsp; 
 
 
 
 Länge: 
 70 cm 
 
 
 Ausstechfläche: 
 50 cm2 ±0,4 
 
 
 Messgenauigkeit der Waage: 
 ± 5 g 
 
 
 Messgenauigkeit der Schneehöhe: 
 ± 10 g 
 
 
 Material: 
 Aluminium 
 
 
 Telekopierbar 
 Ja 
 
 
 Abmessungen: 
 710 x 150 x 150 mm 
 
 
 Masse: 
 3 kg   
 
 
 
 &amp;nbsp; 
 0.5.4. &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;  Technische Daten Hancvencl-Sonde 
  &amp;nbsp;&amp;nbsp;   
 Abb. &amp;nbsp;  3: Hancvencl-Sonde mit Digitalwaage, Foto DWD Hamburg 
 &amp;nbsp; 
  &amp;nbsp;  
 Abb. &amp;nbsp;  4: &amp;nbsp;  Hancwencel-Sonde mit Digitalwaage, Foto HIM 
 Unter dem Begriff Hancvencl-Sonde (nach Rudolf Hancvencl) werden die Schneesonden SM 150-50 &amp;nbsp;  und &amp;nbsp;  SM 100-50 zusammengefasst. 
 &amp;nbsp; 
 
 
 
 Typ: 
 SM 150-50&amp;nbsp; 
 SM 150-50&amp;nbsp; 
 
 
 Länge:&amp;nbsp; 
 150 cm ±0,4 
 100 cm ±0,4 
 
 
 Ausstechfläche: 
 50 cm2 ±0,4 
 50 cm2 ±0,4 
 
 
 Auflösung: 
 ± 10 g 
 ± 10 g 
 
 
 Material: 
 GFK 
 GFK 
 
 
 Telekopierbar 
 Ja 
 Ja 
 
 
 Abmessungen: 
 710 x &amp;nbsp;150 mm 
 710 x &amp;nbsp;150 mm 
 
 
 Masse: 
 3 kg   
 3 kg 
 
 
 
 &amp;nbsp; 
 Die Schneesonden SM 100 bzw.150-50 dienen zur Messung der Schneehöhe und des Schneewasseräquivalents. Sie&amp;nbsp; bestehen aus einem Probenahmezylinder, einer Wendeeinrichtung, einer Aufhängung des Sondenstabes und der Transportverpackung. Der Probenahmezylinder hat eine&amp;nbsp; Länge von 150 bzw. 100 cm und einen Querschnitt von 50 cm².&amp;nbsp; Der Zylinder ist aus Glasfaserlaminat hergestellt und mit einer Metallzahnkrone versehen. 
 Der Sondenstab aus Aluminiumrohr ist mit einer Skala und einem kreisförmigen Plättchen für das Stauchen des Schnees und dessen Entfernung aus dem Probenahmezylinder versehen. 
 Die Wendeeinrichtung dient nach dem Durchstecken des Probenahmezylinders zum Drehen und Andrücken bei der Schneeentnahme. Die Aufhängung ist für das Wiegen des Zylinders in waagerechter Lage bestimmt. Die Transportverpackung ist gummiert ausgeführt. 
 Das Gesamtgewicht der Schneesonde beträgt etwa 2,2 kg. &amp;nbsp; Der Sammelzylinder wiegt &amp;nbsp;  etwa 1,3 kg. 
 Für das Wiegen des Schnees können beliebige Waagen mit einer minimalen Empfindlichkeit von 10 g verwendet werden. (Nicht enthalten) 
 0.5.5. &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;  Verfahren zur Messung der Schneehöhe 
 Der Sondenstab steckt aufrecht im Schnee, und nach Erreichen des Bodens wird auf seiner Skala die Schneehöhe abgelesen. 
 0.5.6. &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;  Verfahren zur Messung des Wasseräquivalents von Schnee 
 Der Probenahmezylinder wird in senkrechter Position bei beidseitiger Drehung und ausrei-chendem Druck mittels der Wendeeinrichtung eingebohrt. Nach Erreichen des Bodens wird die Höhe der Schneedecke abgelesen. 
 Je nach Bedarf wird der volle Zylinder herausgezogen. Vor dem Herausziehen wird der Schnee leicht verdichtet. Das Erreichen der Oberfläche wird visuell kontrolliert. Unter Ver-wendung der Aufhängung wird der Zylinder in waagerechter Position gewogen. 
 Digitale Waagen werden mit der Tarn-Funktion ausgestattet, auch mechanische Waagen können austariert werden, bzw. das Gewicht des leeren Probenahmezylinders abziehen. 
 Da die Querschnittsfläche der Krone 50 cm² beträgt, entspricht ein Gewicht von 10 g einem Wasseräquivalent von 2 mm. 
 Praktisch wird das Wasseräquivalent des Schnees in mm errechnet, so dass das Gewicht in kg auf zwei Dezimalstellen berechnet wird, unabhängig vom Dezimalstrich wird mit zwei multipliziert. 
 Danach wird der Probenahmezylinder mit der Krone nach oben gedreht und durch leichtes Klopfen mit der Wendeeinrichtung entleert. 
 Wenn man den Probenahmezylinder beim Drehen nicht mit einer Druckkraft von 200 N in den Boden drücken kann, ist kein Schnee im Probenahmezylinder, sondern wird außerhalb des Zylinders zusammen- und ausgedrückt. Daher wird der Zylinder herausgezo-gen, gewogen und nach dem Entleeren wieder eingeschoben und die Entnahme fortgeführt bis zum Erreichen des Bodens. 
 Danach wird der Probenahmezylinder erneut gewogen und das Wasseräquivalent aus der Summe beider Gewichte berechnet. 
 Die gleiche Methode kann bei Schneehöhen über 1,5 m angewandt werden, nachdem die obere Schneeschicht weggenommen wurde. 
 Das Set ist aus rostfreiem Material und erfordert keine Wartung. 
 Nach dem Gebrauch ist es ratsam, es trocknen zu lassen. Harter Boden kann zu Verformun-gen der Krone führen, dann sollten die Kanten mit einer Feile abgeschliffen werden. &amp;nbsp;   
 0.5.7. &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;  HIM300-23 
 Vorgestellt wurde &amp;nbsp;  der &amp;nbsp;  Niederschlagsmessplatz Schnee (HIM300-23 / Art.-Nr. 06.04.05) 
  &amp;nbsp;   &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;   
 &amp;nbsp; 
  &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;   
 Abb. &amp;nbsp;  5: &amp;nbsp;  Schneesonde HIM300-23, Fotos: CHMI Prag 
 0.5.7.1.Technische Daten der HIM300-23. 
 &amp;nbsp; 
 
 
 
 Länge: 
 100 cm&amp;nbsp;&amp;nbsp;verlängerbar bis 360 cm 
 
 
 Ausstechfläche: 
 23 cm2 
 
 
 Durchmesser: 
 &amp;nbsp;55 mm 
 
 
 Auflösung: 
 &amp;nbsp;10 g 
 
 
 Material: 
 Aluminium 
 
 
 
 &amp;nbsp; 
  &amp;nbsp;  
  0.5.7.2.Allgemeine Anmerkungen zur Verwendung der Waage  
 Die Waage ist nicht unmittelbar für die Verwendung im Freien konzipiert. Daher ist es not-wendig, sie so weit wie möglich vor Feuchtigkeit oder Wasser zu schützen. 
 Es wird empfohlen, die Waage und die Tarn-Gewichte ca. 20 Minuten lang an die Umge-bungstemperatur anzupassen. 
 Auf der rechten Seite ist ein Stecker-Adapter, der die interne Batterie auflädt. Die Waage wird nach 10 Minuten automatisch ausgeschaltet. Es ist notwendig, vor der Messung im Feld, um eine ausreichende Ladung zu gewährleisten. 
 Die Waage ist so kalibriert, dass der Messzylinder mit einer Ausstechfläche von 23 cm2 den Wasserwert (1 kg/m2) anzeigt. Dieses Gerät entspricht den Beobachtungen/Messungen des Niederschlages in mm. &amp;nbsp;  l mm Niederschlag auf einer Fläche von einem l m2 entspricht &amp;nbsp;  l kg Wasser. 
 0.5.7.3.Die Montage der Teile 
 Bei jeder Nutzung der Bestandteile des Messrohres muss keine Gewalt angewendet werden. Bei außergewöhnlichen Witterungsverhältnissen gibt es die Möglichkeit des Einfrierens der Messzylinder mit dem Bajonettadapter. Die Verbindung kann in diesem Fall mechanisch oder durch Erwärmung gelöst werden. 
 Die Schneehöhe kann seitlich an den Messzylindern abgelesen werden. 
 Das Bajonett-System zum Verbinden einzelner Rohre ist symmetrisch. Der Tubus des Bajo-nettadapters wird durch das Lösen des Fixierknopfes nach unten verschoben. Von unten wird das zweite Rohr eingeführt und um 20° im Uhrzeigersinn verdreht. 
 Danach wird das Kupplungsrohr des Bajonettadapters wiederum um 2 cm nach oben ver-schoben. So ist eine sichere Verbindung hergestellt. 
 Die Demontage vollzieht sich in umgekehrter Richtung. &amp;nbsp;&amp;nbsp;   
  &amp;nbsp;  
  2.&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp; Beschreibung des gegenwärtigen Zustandes und des Projektzieles  
 Alle mobilen Sonden werden mit Hilfe der Digital-Waagen Modell KERN HCB 20K50 oder &amp;nbsp;  Modell KERN CH 15K20 ausgewertet. 
 Im Zuge des Messnetzes 2015 wird eine Harmonisierung des Gesamtsystems angestrebt. Zu diesem Zweck müssen Eigenschaften der o. g. Sondentypen miteinander kombiniert werden und funktionell ergänzt sowie zusätzliche Features entwickelt werden. 
 Ziel ist es, ein modulares Schneesondensystem zu entwickeln, das im gesamten Messnetz des DWD eingesetzt werden kann. 
 Insbesondere sind dies: 
 
  &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; Elektromechanischer Antrieb zum Durchbohren von Eisschichten 
  &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; Aufzeichnung von Tracks 
  &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; Hammerschlagadpater 
  &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; Teleskopierbare Messzylinder bis 150 cm und 
  &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; Nichtteleskopierbare Messzylinder bis 150 cm 
 
 Mit dem Einsatz eines einheitlichen Sondensystems wird eine einheitliche Evaluierung der im Messnetz gewonnenen Werte erreicht. 
 Aufgrund der Beschaffenheit der verschiedenen Sondentypen ist eine einheitliche Bewer-tung der im Messnetz gewonnenen Werte zurzeit nur eingeschränkt möglich, da die WS43 und die Hancvencl-Sonden sich hinsichtlich des eingesetzten Materials am Messzylinder unterscheiden (Aluminium und GFK). 
 Der Einsatz von Aluminium Messzylindern mit verschiedenen Oberflächenstrukturen sowie eines Messzylinders aus GFK führt bedingt durch die materialspezifischen Rauhigkeitspa-rameter zu einer höheren Oberflächenspannung und damit zu einem Wasserverlust im Ver-hältnis zu hydrophobierten Oberflächen. 
 Dieser Effekt ist allgemein aus der Niederschlagsmessung mit dem Hellmann Nieder-schlagsmesser in Verbindung mit der Anwendung von Glasmensuren, Plaste- und hydro-phobierten Mensuren bekannt. 
 Entsprechende Abweichungen (im Mittel + 2%) der Hancvencl-Sonde gegenüber der WS43 wurde bei vergleichenden Messungen des DWD ermittelt. Die Ergebnisse beruhen auf einer repräsentativen Messreihe von 300 Werten. 
 Eigene empirische Messungen mit allen oben genannten Systemen haben nahezu identische Messergebnisse ergeben. 
 In der gegenwärtigen Beobachtungspraxis steht ein Zeitraum von ca. 45 Min zur Ermittlung des Wassergehaltes der Schneedecke zur Verfügung. Innerhalb dieses Zeitraumes muss eine evtl. elektromechanische Schneesonde ca. 3 Mal auf- und abgebaut und der Wassergehalt der Schneedecke in mehreren Teilmessungen ermittelt werden. Die Proben müssen vermes-sen und die Messergebnisse in die AMS eingegeben werden. 
 Als vorläufiger Name der Entwicklung wird HIM150-50 vereinbart. 
  2.1&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp; Schneesonde HIM150-50  
 2.1.1. &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;  Allgemeines 
 Der Name beinhaltet maximale Länge der Schneesonde (150 cm) und die 
 Oberfläche (50 cm2). &amp;nbsp;  Als Produktvarianten werden Bezeichnungen vorgeschlagen: 
 
  &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; HIM50-50 
  &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; HIM100-50 
  &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; HIM150-50 
 
 &amp;nbsp;Die Kürzel stehen für elektrischen (E) und benzingetriebenen (B) Antrieb. Produktvarianten ohne Kürzel besitzen den bereits bekannten manuellen Antrieb. 
 Es wird vorgeschlagen, dass das Gesamtsystem der Schneesonde aus den folgenden Kom-ponenten besteht: 
 
  &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp;&amp;nbsp; Handgriff mit Bajonettadapter 
  &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp;&amp;nbsp; Messzylinder mit aufgetragener Skalierung für die Messung bis 50 cm mit Umkehrring 
  &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp;&amp;nbsp; Messzylinder mit aufgetragener Skalierung für die Messung bis 100 cm 
  &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp;&amp;nbsp; Messzylinder mit aufgetragener Skalierung für die Messung bis 150 cm 
  &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp;&amp;nbsp; Verlängerter 100cm-Handgriff mit Bajonettadapter mit Skalierung zur Nutzung des 50cm2Messzylinders in größeren Tiefen (1 m). 
  &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp;&amp;nbsp; Aufhängevorrichtung zur Unterdrückung von Torsionskräften für die Digitalwaage) 
  &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp;&amp;nbsp; Hammerschlagadapter 
  &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp;&amp;nbsp; Gummihammer 
  &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp;&amp;nbsp; Digitalwaage 
  &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; Aufhängevorrichtung zur horizontalen Aufhängung des Messzylinders 
  &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; Aufhängevorrichtung zur vertikalen &amp;nbsp;  Aufhängung des Messzylinders 
  &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp;&amp;nbsp; Transporttasche 
  &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp;&amp;nbsp; Auswertetafeln 
  &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp;&amp;nbsp; Schaufel 
  &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp;&amp;nbsp; mehrteiliger Komprimierungsstab 
  &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp;&amp;nbsp; Verschlussdeckel 
 &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; GPS-Tracker zur Aufzeichnung der Position der Messpunkte 
 
 Das System ist so gestaltet, dass es auch in Komponenten bezogen werden kann. 
 Sinnvoll ist dabei die methodische Unterteilung folgender Varianten: 
 
  &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; HIM150-50 mK - &amp;nbsp;  mit Kompression 
  &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; HIM150-50 oK - ohne Kompression 
 
 2.1.2. &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;  HIM150-50 mK 
 
  &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp;&amp;nbsp; Handgriff mit Bajonettadapter 
  &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp;&amp;nbsp; Messzylinder mit aufgetragener Skalierung für die Messung bis 50 cm mit Umkehrring 
  &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp;&amp;nbsp; Messzylinder mit aufgetragener Skalierung für die Messung bis 100 cm 
  &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp;&amp;nbsp; Messzylinder mit aufgetragener Skalierung für die Messung bis 150 cm 
  &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp;&amp;nbsp; Verlängerter 100cm-Handgriff mit Bajonettadapter mit Skalierung zur Nutzung des 50 cm Messzylinders in größeren Tiefen (1 m). 
  &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp;&amp;nbsp; Aufhängevorrichtung zur Unterdrückung von Torsionskräften für die Digitalwaage 
  &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp;&amp;nbsp; Hammerschlagadapter 
  &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp;&amp;nbsp; Gummihammer 
  &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp;&amp;nbsp; Digitalwaage 
  &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; Aufhängevorrichtung zur horizontalen Aufhängung des Messzylinders 
 . &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;  Aufhängevorrichtung zur vertikalen &amp;nbsp;  Aufhängung des Messzylinders 
  &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp;&amp;nbsp; Transporttasche 
  &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp;&amp;nbsp; Auswertetafeln 
  &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp;&amp;nbsp; Schaufel 
  &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp;&amp;nbsp; mehrteiliger Komprimierungsstab 
  &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp;&amp;nbsp; Verschlussdeckel 
 
 &amp;nbsp; 
 Es wird vorgeschlagen, zur Erhöhung der Messgenauigkeit standardmäßig das Kompres-sionsverfahren auch an Flachlandstationen einzuführen. 
 Mit der Einführung des Kompressionsverfahrens verbindet sich eine Verbesserung in der Handhabbarkeit durch die höhere Festigkeit der Probe. 
 2.1.3. &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;  HIM150-50 oK 
 
  &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp;&amp;nbsp; Handgriff mit Bajonettadapter 
  &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp;&amp;nbsp; Messzylinder mit aufgetragener Skalierung für die Messung bis 50 cm mit Umkehrring 
  &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp;&amp;nbsp; Aufhängevorrichtung zur Unterdrückung von Torsionskräften für die Digitalwaage 
  &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp;&amp;nbsp; Hammerschlagadapter 
  &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp;&amp;nbsp; Gummihammer 
  &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp;&amp;nbsp; Digitalwaage 
  &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp;&amp;nbsp; Aufhängevorrichtung zur horizontalen Aufhängung des Messzylinders 
  &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp;&amp;nbsp; Aufhängevorrichtung zur vertikalen &amp;nbsp;  Aufhängung des Messzylinders 
  &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp;&amp;nbsp; Transporttasche 
  &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; Auswertetafeln 
  &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp;&amp;nbsp; Schaufel 
  &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp;&amp;nbsp; Verschlussdeckel 
 
 &amp;nbsp; 
 Bei Einsatz der Schneesonde ohne Kompression besteht die Gefahr, dass Teile der Schnee-probe, auf Grund der geringen Dichte, aus dem Messzylinder herausfallen. 
  &amp;nbsp;  
  2.2&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp; Methodische Grundlagen  
 2.2.1. &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;  Normen und Anforderungen 
 Es &amp;nbsp;  seien hier nur einige Normen und Standards genannt, die für Theorie und Praxis der Entwicklung des Schneemessplatzes relevant sind. 
 Ein ausführliches Literatur– und Quellenverzeichnis ist am Ende der Ausführungen zu fin-den. 
 /4/ &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;  DIN EN 1991-1-3:2010-12 (D): Eurocode 1: Einwirkungen auf Tragwerke - Teil 1-3: Allgemeine Einwirkungen, Schneelasten; Deutsche Fassung EN 1991-1-3:2003 + AC:2009; früher: DIN 1055-5, Juli 2005: Einwirkungen auf Tragwerke - Teil 5: Schnee- und Eislasten. 
 /5/ &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;  DVWK-Merkblätter 112-113, 230, DVWK Deutsche Vereinigung für Wasserwirt-schaft 
 /6/ &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;  DIN SPEC 1107; DIN-Fachbericht CEN/TR 15996:2010-05: Hydrometrie - Messung des Wasserwertes der Gesamtschneedecke unter Verwendung eines Gerätes zur Er-fassung der Schneemasse; Deutsche Fassung CEN/TR 15996:2010; 
 /9/ &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;  VDE 0839-81-1:1993-03: &amp;nbsp;  Elektromagnetische Verträglichkeit 
 /10/ &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;  VDE 0875-11:2011-04: &amp;nbsp;  Industrielle, wissenschaftliche und medizinische Geräte 
  /11/ &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;  VDI 3786 Blatt 7  
  /12/ &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;  WMO CIMO Guide No. 8 Chapter 6.7.3., 7th Edition, 2008  
  /13/ &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;  WMO Guide to Hydrological Practices No. 168, &amp;nbsp;  5th Edition, &amp;nbsp;  1994 &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;  bzw. &amp;nbsp;    
  WMO Guide to Hydrological Practices No. 168, &amp;nbsp;  6th Edition, Vol.  I, 2008 
 2.2.2. &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;  Mathematische Grundlagen 
 Die nachstehend aufgeführten Formeln gelten für Schneesonden mit einer Ausstechfläche von 50 cm2 
 2.2.2.1.Absolutes Wasseräquivalent &amp;nbsp;  (absWE) 
 Absolutes Wasseräquivalent = &amp;nbsp;  abgelesener Skalenwert n &amp;nbsp;  multipliziert mit 10 &amp;nbsp;  (mm) 
  &amp;nbsp;  
 2.2.2.2.Spezifisches Wasseräquivalent (specWE) 
 &amp;nbsp; 
 &amp;nbsp; 
 wobei &amp;nbsp;&amp;nbsp;  n &amp;nbsp;  der abgelesene Skalenwert und &amp;nbsp;&amp;nbsp;  h &amp;nbsp;  Höhe der ausgestochenen Schneedecke &amp;nbsp;  ist. 
 &amp;nbsp; 
 Bei Schneehöhen über 60 cm ist die Messung schichtweise zu wiederholen und jeweils die Summe der abgelesenen Skalenwerte (multipliziert mit 10) durch die Gesamthöhe der Schneedecke zu dividieren. &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;   
 &amp;nbsp; 
  &amp;nbsp; z. B. &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;   
  &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;   
 
 
 
 Höhe der ausgestochenen Schneedecke: 
 &amp;nbsp; h = 38 cm&amp;nbsp; 
 
 
 abgelesener Skalenwert 
 n = 9,5 g 
 
 
 absolutes Wasseräquivalent: 
 9,5 * 10 = 95 mm 
 
 
 spezifisches Wasseräquivalent: 
 &amp;nbsp; 2,5 mm/cm 
 
 
 
 &amp;nbsp; 
 1.2.2.3.Schneelast 
 Die Berechnung der Schneelast erfolgt nach dem folgenden Algorithmus: 
 
  &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp;&amp;nbsp; Probenahmefläche der Schneewaage:  S1 = 0,005 m 2   
  &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp;&amp;nbsp; Bestimmung einer Probenahmefläche Dach der Größe &amp;nbsp;   S = 1 m 2   auf dem Dach 
  &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp;&amp;nbsp; Aus der Beziehung zwischen Probenahmefläche Dach &amp;nbsp;   S  und &amp;nbsp;  der Probenahmefläche  S1  &amp;nbsp;  ergibt &amp;nbsp;  sich Anzahl K der Probenahmen: 
 
  &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;   &amp;nbsp;K= S / S1.  
 Nach VDI 3786 &amp;nbsp;  die Probenahmefläche Dach S mit 1 m2 festgelegt. 
 Damit ergibt sich für  K  der Wert 2 00.  
 4. &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;  Wiegen des Schnees auf dem Dach, exemplarisch auf einer Probenahmefläche S  
 Dabei ergibt sich &amp;nbsp;  ( M1 + M2 + . . . + M200) [g])  
  &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;   
 5. &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;  Somit ergibt sich die Schneelast MSL [kg] aus der folgenden Formel: &amp;nbsp;   
 Zunächst wird die Gesamtmasse Schnee aus den Proben bestimmt: 
 Masse: M [kg] &amp;nbsp;   &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;  M &amp;nbsp;  = &amp;nbsp;&amp;nbsp;  M1 + M2 +….+ M200 &amp;nbsp;   &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;  [g] 
  &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp; &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp; &amp;nbsp;    =&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp; (M1 + M2 +….+ M200 )/1000   &amp;nbsp; &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;    &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp;  [kg] 
 &amp;nbsp; 
 Mit der durchschnittlichen Masse je Probenahme &amp;nbsp;  ergibt sich 
  &amp;nbsp; MSLD  &amp;nbsp;  = (M1 + M2 +….+ M200) [kg] / (1000 * 200* 0,005 [m2]) 
  &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;  = (M1 + M2 +….+ M200) /1000 &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;  [kg/m2] &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;   
 Mit der Umrechnung in N/m2 &amp;nbsp;  mit &amp;nbsp;  1 kg/m2 = &amp;nbsp;  9,81 N/m2 &amp;nbsp;  ergibt sich für die 
 Schneelast &amp;nbsp;  MSL [KN/m2] &amp;nbsp;&amp;nbsp;  folgendes: 
 MSL  &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;  = &amp;nbsp;  (M1 + M2 +….+ M200) [N] * 9,81/1000 / [m2] 
 = &amp;nbsp;  (M1 + M2 +….+ M200 [KN]).) &amp;nbsp;  * 9,81/ [m2] 
 &amp;nbsp; 
 Wenn  M1 = M2 = … = M200 gilt:  
  &amp;nbsp; Schneelast &amp;nbsp;   MSL [kg/m2] =&amp;nbsp; 200 * M1 [kg]/(1000 * 1,0 / [m2]  
  =&amp;nbsp; 0,2 * M1 [kg/m2]  
  Schneelast&amp;nbsp; MSL [KN/m2]&amp;nbsp;&amp;nbsp; = 0,2 * M1 * 9,81    &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp; &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;  [N/m2] &amp;nbsp;   
  &amp;nbsp;  
 6. &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;  Zur gebietsabhängigen &amp;nbsp;  und dachbezogenen Beurteilung der erhaltenen Werte muss die &amp;nbsp;  DIN EN 1991-1-3:2010-12 &amp;nbsp;  (früher DIN 1055-5) &amp;nbsp;  herangezogen werden.&amp;nbsp;(vgl. auch &amp;nbsp;  http://www. Schneelast.info ) 
 1.2.3. &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;  Informationsverarbeitung 
 Das spezifische Wasseräquivalent wird gemeldet bzw. eingetragen: 
 Synoptisch-klimatologische Stationen: 
 SYNOP Abschnitt 5, Gruppe 4RwRwwtwt &amp;nbsp;  und Abschnitt &amp;nbsp;  555 80000, Gruppe 9/RRR 
 Nebenamtliche &amp;nbsp;  Klimastationen: Bogen 1, Spalte 49 und NSD-Meldedienst 
 Nebenamtliche Niederschlagsstationen: NSD-Meldedienst &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;   
  &amp;nbsp;  
 1.2.4. &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;  Messverfahren 
 Mit der HIM150-50 sind folgende Messverfahren möglich: 
 1.2.4.1.Komprimierungslose Messverfahren 
 Das komprimierungslose Messverfahren basiert auf dem bereits mit dem WS43 
 praktizierten Verfahren unter Anwendung der Komponenten 1, 4, 6, 8, 9, 11 und 13. 
 
  &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp;&amp;nbsp; Handgriff mit Bajonettadapter 
  &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp;&amp;nbsp; Messzylinder mit aufgetragener Skalierung für die Messung bis 50 cm mit Umkehrring 
  &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp;&amp;nbsp; Aufhängevorrichtung zur Unterdrückung von Torsionskräften für die Digitalwaage 
  &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp;&amp;nbsp; Hammerschlagadapter 
  &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp;&amp;nbsp; Gummihammer 
  &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp;&amp;nbsp; Digitalwaage 
  &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp;&amp;nbsp; Aufhängevorrichtung zur horizontalen Aufhängung des Messzylinders 
  &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp;&amp;nbsp; Aufhängevorrichtung zur vertikalen &amp;nbsp;  Aufhängung des Messzylinders 
  &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp;&amp;nbsp; Transporttasche 
 &amp;nbsp;. &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;  Auswertetafeln 
  &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; Schaufel 
 . &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;  Verschlussdeckel 
  &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp;&amp;nbsp; GPS-Tracker zur Aufzeichnung der Position der Messpunkte 
 
 1.2.4.2.Komprimierende Messverfahren 
 Das komprimierende Messverfahren beruht auf dem bereits mit der Metra- und Hancvencl-Sonde praktizierten Verfahren unter Anwendung der Komponenten 1 bis 13. 
 HIM150-50mK 
 
 1. &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;  Handgriff mit Bajonettadapter 
 2. &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;  Messzylinder mit aufgetragener Skalierung für die Messung bis 50 cm mit Umkehrring 
 3. &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;  Messzylinder mit aufgetragener Skalierung für die Messung bis 100 cm 
 4. &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;  Messzylinder mit aufgetragener Skalierung für die Messung bis 150 cm 
 5. &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;  Verlängerter 100cm-Handgriff mit Bajonettadapter mit Skalierung zur Nutzung &amp;nbsp;  
 
 des 50-cm-Messzylinders in größeren Tiefen ab 1 m. 
 
  &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; Aufhängevorrichtung zur Unterdrückung von Torsionskräften für die Digitalwaage 
  &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; Hammerschlagadapter 
  &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; Gummihammer 
  &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp;&amp;nbsp; Digitalwaage 
 . &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;  Aufhängevorrichtung zur horizontalen Aufhängung des Messzylinders 
 . &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;  Aufhängevorrichtung zur vertikalen &amp;nbsp;  Aufhängung des Messzylinders 
 . &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;  Transporttasche 
 . &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;  Auswertetafeln 
 . &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;  Schaufel 
  &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp;&amp;nbsp; mehrteiliger Komprimierungsstab 
  &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp;&amp;nbsp; Verschlussdeckel 
 &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; GPS-Tracker zur Aufzeichnung der Position der Messpunkte 
 
 &amp;nbsp; 
 Das komprimierende Verfahren ist derzeit am weitesten verbreitet. 
  &amp;nbsp;  
 1.3 &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;  Technische Anforderungen der Schneesonde 
 Basierend auf den praktischen Erfahrungen aus dem Messnetz wurden zu den unter &amp;nbsp;  2.1. genannten Komponenten die folgenden technischen Anforderungen formuliert: 
 1.3.1. &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;  Handgriff mit Bajonettadapter 
  &amp;nbsp;  
 Abb. &amp;nbsp;  6: &amp;nbsp;  Handgriff der HIM150-50, Foto HIM 
 Der Handgriff mit Bajonettadapter muss bruchsicher auch für ca. 100 KN ausgeführt wer-den. &amp;nbsp;  Zur verbesserten Handhabung an den Griffen wird angeregt, entweder behandeltes Holz, Softhandgriffe oder hochwertigen Kunststoff mit rauer Oberfläche einzusetzen. 
 Der Handgriff sollte zur Gewährleistung einer hohen Mobilität klappbar ausgeführt werden. 
 &amp;nbsp; 
 Material: &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;  Aluminium 
 Rohrdurchmesser: &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;  55 mm 
 Handgriff, Länge: &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;  400 mm 
 Handgriff, Durchmesser: &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;  15 mm 
 1.3.2. &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;  Messzylinder mit aufgetragener Skalierung für die Messung bis 150 cm 
 Die Messzylinder werden in zwei Varianten vorgeschlagen: 
 
  &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; teleskopierbar und 
  &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; nichtteleskopierbar 
 
  &amp;nbsp;  
 1.3.2.1.Teleskopierbare Messzylinder 
  &amp;nbsp;  
 Abb. &amp;nbsp;  7: &amp;nbsp;  Zukünftige Bestandteile der HIM150-50, Foto CHMI, Prag 
 Die teleskopierbaren Messzylinder gewährleisten eine modulare und flexible Handhabbar-keit des Gesamtsystems der HIM150-50. Dadurch wird eine hohe Mobilität gewährleistet. 
 Ein Nachteil des Einsatzes teleskopierbarer Messzylinder ist die längere Dauer der Messung. 
 1.3.2.2.Nichtteleskopierbare Messzylinder 
 Durch verschiedene Landesumweltämter wurde der Wunsch vorgetragen, ein System zu erhalten, das flexibel ist und gleichzeitig eine möglichst einfache und schnelle Handhabung durch den Beobachter gewährleistet. 
 Zu diesem Zweck von den Landesumweltämtern vorgeschlagen, verschiedene Messzylinder in den Längen 
 
  &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; 50 cm 
  &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; 100 cm und 
  &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; 150 cm 
 
 als System anzubieten. 
 Der Vorteil liegt in einer schnelleren Messung und insgesamt einfacheren Handhabbarkeit für den Beobachter. Die Mobilität ist stark eingeschränkt. Das Material des Messzylinders wird aus Aluminium bestehen. Konstruktive Änderungen des Messzylinders sind in folgenden Punkten erforderlich: 
  &amp;nbsp;  
 1.3.2.3.Messzylinder 
 Messzylinder &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;   
 Material: &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;  Aluminium 
 Durchmesser, innen: &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;  80 mm, ±0,4 mm 
 Durchmesser, außen: &amp;nbsp;&amp;nbsp;  85 mm,0,4 mm 
 Skalierung: &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;  10 mm 
 Messbereich: &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;  0 bis 50 cm, 
 51 bis 100 cm, 
 101 bis 150 cm 
 Zur besseren Sichtbarkeit sollte die Skalierung schwarz hinterlegt werden. 
 1.3.2.4.Bohrkrone 
  &amp;nbsp;  
 Abb. &amp;nbsp;  8: &amp;nbsp;  Zukünftige Bohrkrone der HIM150-50, Foto HIM 
 Die Bohrkrone der HIM150-50 soll eine 3D-optimierte Version der WS 43 sein. Eine Bohrkrone bleibt aus praktischen Gründen erhalten.Im Zuge der Neuentwicklung müssen alle in der Praxis möglichen Fälle berücksichtigt werden.Ziel ist es, die Anzahl der Kronen und die Anzahl und Ausrichtung der Zähne auf dem Bohrkranz zu optimieren, um eine optimale Kraftübertragung abzusichern. Sie muss dem Einsatz mit einem elektromechanischen Antrieb standhalten können. 
 &amp;nbsp; 
 Äußere Bohrkrone &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;   
 Material: &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;  Verzinkter Stahl, gehärtet 
 Durchmesser, innen: &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;  85 mm, ±0,4 mm 
 Durchmesser, außen: &amp;nbsp;&amp;nbsp;  90 mm,0,4 mm 
 Winkel 1: &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;  45° 
 Winkel 2: &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;  80° 
 Tiefe: &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;  10 mm 
 Innere Bohrkrone &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;   
 Material: &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;  Verzinkter Stahl, gehärtet 
 Durchmesser, innen: &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;  80 mm 
 Durchmesser, außen: &amp;nbsp;&amp;nbsp;  83 mm 
 Winkel 1: &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;  45° 
 Winkel 2: &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;  80° 
 Tiefe: &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;  5 mm 
 &amp;nbsp; 
 Es wird vorgeschlagen, die Kronen konisch zu formen, zur besseren Haltbarkeit zu schleifen und für Einsatz mit einem Antrieb zu härten. 
 1.3.2.5.Umkehrring 
  &amp;nbsp;  
 Abb. &amp;nbsp;  9: &amp;nbsp;  Zukünftiger Umkehrring der HIM150-50, Foto &amp;nbsp;  HIM 
 Jeder Messzylinder sollte mit einem fest installierten Umkehrring zur Aufhängung &amp;nbsp;  der Di-gitalwaage verfügen. 
 &amp;nbsp; 
 Aufhängung: &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;   
 Material: &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;  Aluminium 
 Durchmesser, innen: &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;  85 mm 
 Durchmesser, außen: &amp;nbsp;&amp;nbsp;  90 mm 
 Aufhängung: &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;  80 mm 
 &amp;nbsp; 
 1.3.2.6.Ausstechfläche 
 Die Ausstechfläche muss aus methodischen Gründen 50cm2 betragen, um an bereits beste-hende Messreihen anschließen zu können. 
 Empirische Messungen zwischen beiden Systemen ergaben keinen Vorteil in einer größeren Ausstechfläche gegenüber einer Ausstechfläche von 23 cm2. 
 Ein Zuwachs an Messgenauigkeit ist nicht erkennbar. Empfehlungen bzw. Forderungen hinsichtlich der Ausstechfläche seitens / 1/2/3 /6/ und &amp;nbsp;  /13/ sind nicht nachweisbar. &amp;nbsp;   
 1.3.2.7.Das Bajonettsystem 
  &amp;nbsp;  
 &amp;nbsp; 
  &amp;nbsp;  
 Abb. &amp;nbsp;  10: &amp;nbsp;  Das zukünftige Bajonettsystem der HIM150-50, Foto HIM 
 Das Bajonett-System zum Verbinden einzelner Rohre ist symmetrisch. Der Tubus des Bajo-nettadapters wird durch das Lösen des Fixierknopfes nach unten verschoben. Von unten wird das zweite Rohr eingeführt und um 20° im Uhrzeigersinn verdreht. 
 Danach wird das Kupplungsrohr des Bajonettadapters wiederum um 2 cm nach oben ver-schoben. So ist eine sichere Verbindung hergestellt. 
 Die Demontage vollzieht sich in umgekehrter Richtung. 
 Dieses Vorgestellte Prinzip ist praxisbewährt und stellte eine unverlierbare Verbindung zwi-schen den Teilen der Schneesonde her. Die Oberfläche des Tubus ist dabei so gehalten, dass der Tubus mit Handschuhen gehandhabt werden kann. Der Tubus ist unverlierbar mit dem Rohr verbunden. 
 1.3.2.8.Bajonettzapfen 
 Seitliche Anbringung von Bajonettzapfen am oberen Ende des Messzylinders, um &amp;nbsp;  bei Mes-sungen ohne Komprimierung den Messzylinder verschließen zu können und mit Hilfe des Umkehrringes an die Waage zu hängen. Die Bajonettzapfen dienen gleichzeitig zur An-kopplung der Antriebseinheit. 
 &amp;nbsp; 
 Länge: &amp;nbsp;  5 mm? 
 Durchmesser: &amp;nbsp;&amp;nbsp;  5 mm? 
 Durchmesser Ring, außen: &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;  90 mm 
 Durchmesser Ring, innen: &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;  85 mm 
 &amp;nbsp; 
  &amp;nbsp;  
 1.3.3. &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;  100-cm-Handgriff mit Bajonettadapter und Skalierung 
  &amp;nbsp;  
 Abb. &amp;nbsp;  11: &amp;nbsp;  Zukünftige Gestaltung des Hangriffes der HIM150-50, Foto Eijelkamp 
 Der 100-cm-Handgriff mit Bajonettadapter dient der Nutzung des 50-cm-Messzylinders in größeren Tiefen (1 m). 
 Der Handgriff mit Bajonettadapter muss bruchsicher auch für ca. 100 KN ausgeführt wer-den. Zur verbesserten Handhabung an Griffen wird angeregt, entweder behandeltes Holz oder hochwertigen Kunststoff mit rauer Oberfläche einzusetzen. 
 Handgriff und Bajonettadapter sind hierbei ca. 100 cm getrennt. 
 Der Adapter sollte skaliert sein. Der Adapter muss unverlierbar sein und gegen Torsion ge-schützt sein. 
 Die Oberfläche muss für Handschuhhandhabung ausgelegt sein. 
 Handgriff &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;   
 Länge: &amp;nbsp;  120 mm 
 Durchmesser: &amp;nbsp;&amp;nbsp;  30 mm 
 Material: &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;  Kunststoff 
 Verlängerung &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;   
 Gesamtbreite: &amp;nbsp;  40 mm 
 Durchmesser: &amp;nbsp;&amp;nbsp;  80 mm 
 Länge: &amp;nbsp;  1000 mm 
 &amp;nbsp; 
 &amp;nbsp; 
 &amp;nbsp; 
 &amp;nbsp; 
 Bajonett: &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;   
 Länge: &amp;nbsp;  45 &amp;nbsp;  mm 
 Breite: &amp;nbsp;  10 mm 
 Versatz:  &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;  45 mm / 90° 
 Außendurchmesser: &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;  85 mm 
 Innendurchmesser: &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;  80 mm 
 1.3.4. &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;  Aufhängevorrichtung für die Digitalwaage 
 Die Aufhängevorrichtung zur Unterdrückung der Torsion ist ca. 15 cm lang und aus Metall gefertigt. Beide Haken sind durch ein Kugellager getrennt. 
 Bei der Ausführung muss darauf geachtet werden, dass das Gerät im Winter mit Handschu-hen genutzt werden muss. 
 &amp;nbsp; 
 Material: &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;   
 Länge gesamt: &amp;nbsp;  15 cm 
 Hacken-Durchmesser: &amp;nbsp;  3 cm 
 Kugellager-Durchmesser: &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;  3 cm 
 1.3.5. &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;  Messzylinderadapter zum elektromechanischen Betrieb 
 (Bohrmaschine, Akkuschrauber oder benzinbetriebene Variante) 
 Bedingt durch den teilweise sehr hohen Kraftaufwand bei der Bestimmung des Wassergeh-altes der Schneedecke an den spezifischen Klimaten der Einsatzorte &amp;nbsp;  (z.B. &amp;nbsp;  Feldberg) &amp;nbsp;  in Verbindung mit dem teilweise fortgeschrittenen Alter des Beobachtungspersonals wurde angeregt, die Möglichkeit für einen elektromechanischen Antrieb zu prüfen. 
 Manche Mess-Stellen zeichnen sich durch höheren Eiseintrag in der Schneedecke aus, was zur oben erwähnten körperlichen Belastung des Beobachtungspersonals führen kann 
 (z. B. Feldberg). &amp;nbsp;   
 In der gegenwärtigen Beobachtungspraxis steht ein Zeitraum von ca. 45 min zur Verfügung. Innerhalb dieses Zeitraumes muss eine evtl. elektromechanische Schneesonde ca. dreimal auf- und abgebaut werden und der Wassergehalt ermittelt werden. 
 Die Proben müssen vermessen und die Messergebnisse in die AMS eingegeben werden. 
 Aus der o. g. Forderung ergeben sich die folgenden 
  &amp;nbsp;  
 1.3.5.1.Technischen Forderungen: 
 
  &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; Niedrige Drehzahl 
  &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; Regelbare Drehzahl 
  &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; 2-Ganggetriebe 
  &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; Outdoor-Tauglichkeit 
  &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; Hohe Mobilität 
  &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; Einhaltung von Arbeitsschutzbestimmungen 
 
 &amp;nbsp; 
 In der gegenwärtigen Beobachtungspraxis beträgt die reine Aufenthaltsdauer im Freien ca. 20 Minuten. 
 Damit ist die temperaturabhängige Kapazitätsänderung der Akkumulatoren als Funktion der Lufttemperatur empirisch zu überprüfen. Eine Halbierung der Kapazität durch Abkühlung dürfte aber nicht zu erwarten sein. 
 Dennoch ist der Einsatz von handelsüblichen Innenraumgeräten für den semiprofessionellen Gebrauch schon aus Gründen des Arbeitsschutzes nicht zu empfehlen. &amp;nbsp;   
 1.3.5.2.Lösungsmöglichkeiten: 
 
  &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; Akkubohrschrauber (Kress, Bosch, Hilti) 
  &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; Bohrmaschine 
  &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; Integrierter Spezialantrieb mit Vor- und Rückwärtslauf 
  &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; Benzinantrieb 
  &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; Hammerschlag 
 
 &amp;nbsp; 
 1.3.5.3.Mechanische Variante 
 Unter Berücksichtigung der in der Praxis auftretenden geringen Stärken von Eisschichten in der Schneedecke empfiehlt sich der Einsatz eines Gummihammers mit einem Schlagadapter, der die Zerstörung des Messzylinders der Schneewaage verhindert. 
 Negative Einflüsse auf die Messgenauigkeit des Gesamtsystems sind nicht zu erwarten. 
 Vorteile: 
 
  &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; Hohe Mobilität 
  &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; Einfache Handhabbarkeit 
  &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; Geringes Gewicht 
  &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; Geringes Gewicht des Gesamtsystems 
 
 &amp;nbsp;Nachteile sind nicht erkennbar 
 1.3.6. &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;  Digitalwaage 
 Die Bestimmung des Gewichtes der Schneedecke wird im Messnetz des DWD mobil durchgeführt.Zu diesem Zweck wird eine Digitalwaage mit LC Display und Tarafunktion eingesetzt, die sich durch den Beobachter gut transportieren lässt. Es handelt sich um handelsübliche Waagen. Temperaturabhänge Ausfälle des LC-Displays und eine Temperaturfunktion des DMS sind nicht bekannt. Die Fragestellung sollte aber weiter Berücksichtigung finden.&amp;nbsp;Die hier vorgeschlagene Digitalwaage mit Temperaturanzeige gibt eine einfache, praktikable und kostengünstige Methode zur Korrektur des DMS-fehlers, unter der Voraussetzung, dass beispielsweise eine Anzahl von Waagen vermessen werden. &amp;nbsp;  
  &amp;nbsp;  
 Abb. &amp;nbsp;  14: &amp;nbsp;  Digitalwaage mit Temperaturanzeige, Foto Voltcraft 
  &amp;nbsp;  
 &amp;nbsp; 
 Technische Daten: &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;  HS-10 
 Wiegebereich: &amp;nbsp;  0 bis 10 kg 
 Auflösung: &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;  0,01 kg 
 Spannungsversorgung: &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;  3 xAAA 
 Abmessungen:92 x 53 x 19 mm 
 Messbereich der Temperatur: &amp;nbsp;  -25 bis +50°C 
 &amp;nbsp; 
 &amp;nbsp; 
  &amp;nbsp;  
 Abb. &amp;nbsp;  15: &amp;nbsp;  Digitalwaage mit Temperaturanzeige, Foto Kern 
 Allgemeines &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;   HDB10K10 
 Typ: &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;   Hängewaage mit Griff 
 Aufbau: &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;  S-Haken aus Edelstahl 
 Ausführung: &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;  max. 10,0 kg 
 Batterietyp: &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;  2 x Micro (AAA) 
 Besonderheiten &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;   
 Spezifikation: &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;  Auto-Off-Funktion 
 Herstellergarantie: &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;  2 Jahre 
 DisplayTyp LCD 
 Auflösung: &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;  10 g 
 Display Format: &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;  12 mm 
 Tarafunktion: &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;  Ja 
 Gewicht: &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;  0,15 kg 
 Maße &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;   
 Breite: &amp;nbsp;  70 mm 
 Höhe: &amp;nbsp;&amp;nbsp;  105 mm 
 Tiefe: &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;  25 mm 
 1.3.7. &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;  Aufhängevorrichtung vertikal 
 Die Aufhängevorrichtung dient der vertikalen Wägung des 50cm-Messzylinders unter zur Hilfenahme des Umkehrringes und des Verschlussdeckels. Er ist als Fleischerhaken ausge-führt. &amp;nbsp;   
 1.3.8. &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;  Aufhängevorrichtung horizontal 
 Die Aufhängevorrichtung &amp;nbsp;  dient der horizontalen Wägung des 100- und 150cm-Messzylinders. 
  &amp;nbsp;   
 Material: &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;  Edelstahl 
 Gewicht: &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;  0,25 kg 
 Schenkellänge:200 mm 
 Durchmesser: &amp;nbsp;&amp;nbsp;  5 mm 
 Öffnungswinkel: &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;  180° 
 Öffnungsdurchmessser: &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;  85 mm 
 1.3.9. &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;  Transporttasche 
 Für die HIM150-50 muss eine Transporttasche konzipiert werden, die analoge Eigenschaf-ten der Stativtasche besitzt, wie sie bereits zusammen mit der WS43 geliefert wurde. Diese Stativtasche gestattet den mobilen Transport des gesamten Systems als Rucksack.Der Beobachter ist somit in der Lage z. B. Ski zu laufen. 
 1.3.10. &amp;nbsp;  Auswertetafeln 
 Die Auswertetafeln gestatten die Ermittlung 
 
  &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; des Wassergehaltes 
  &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; des spez. Wassergehaltes sowie 
  &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; der Schneelast 
 
 Die Auswertetafeln sind mit ISBN Nummer in gedruckter Form verfügbar. 
 Alternativ können sie als PDF-Datei zur Verfügung gestellt werden. 
  &amp;nbsp;  
 1.3.11. &amp;nbsp;  Schaufel 
 &amp;nbsp; 
  &amp;nbsp;  
 Abb. &amp;nbsp;  16: &amp;nbsp;  Schaufel, Foto HIM 
 Die Schaufel dient der Messung im Flachland. 
 Zur besseren Handhabung im Winter besitzt sie einen Holzgriff und ist 30° abgewinkelt. Die Schaufel besitzt eine Skalierung. 
 &amp;nbsp; 
 Handgriff: &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;   
 Länge: &amp;nbsp;  150 mm 
 Durchmesser: &amp;nbsp;&amp;nbsp;   25 mm 
 Material: &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;  HOLZ 
 Schaufel: &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;   
 Winkel: &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;  30° 
 Länge: &amp;nbsp;  95 mm 
 Breite: &amp;nbsp;  90 mm 
 Schaftlänge &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;  45 mm 
 Schaftdurchmesser; &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;  35 mm 
 Skalierung: &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;  0 bis 9 cm 
 Teilung: &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;  0,5 cm 
 Länge, volle Teilstriche: &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;  10 mm 
 Länge, Unterteilung: &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;  5 mm 
 1.3.12. &amp;nbsp;  Verschlussdeckel 
  &amp;nbsp;  
  &amp;nbsp; Abb. &amp;nbsp;  17: &amp;nbsp;  Verschlussdeckel, Foto: HIM 
 Der Verschlussdeckel dient im Fall der komprimierungslosen Messung dem Verschluss des Messzylinders. 
 &amp;nbsp; 
 Material: &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;  Aluminium 
 Außendurchmesser: &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;  85 mm 
 Innendurchmesser: &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;  80 mm 
 Länge: &amp;nbsp;  10 mm 
 1.3.13. &amp;nbsp;  Komprimierungsstab 
  &amp;nbsp;  
 Abb. &amp;nbsp;  18: &amp;nbsp;  Komprimierungsstab mit Gummigriff, Foto HIM 
  &amp;nbsp;  
 Abb. &amp;nbsp;  19: &amp;nbsp;  Oberteil des Komprimierungstabes der HIM150-50, Foto HIM 
  &amp;nbsp;  
 Abb. &amp;nbsp;  20: &amp;nbsp;  Komprimierungstopfen der HIM150-50 am Unterteil des 
 Komprimierungstabes, Foto: HIM 
 Zur Komprimierung der Schneeprobe wird ein Stab eingesetzt, an dessen einem Ende sich eine leicht konisch geformte, maßhaltige und auf den Durchmesser des Messzylinders abge-stimmte Platte befindet. Zur einfachen Handhabung sollte der Komprimierungsstab über ein Zwei- oder Dreifach- Gewinde verfügen. Bei der Konstruktion des Komprimierungsstabes muss darauf geachtet werden, dass die Schneeverluste bei der Komprimierung so gering wie möglich sind (Maßhaltigkeit). &amp;nbsp;  
 &amp;nbsp; 
 Handgriff &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;   
 Länge: &amp;nbsp;  120 mm 
 Durchmesser: &amp;nbsp;&amp;nbsp;  30 mm 
 Material: &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;  Kunststoff 
 Länge: &amp;nbsp;  440 mm 
 Stab &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;   
 Anzahl der Teile: &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;  3 
 Länge: &amp;nbsp;  700 mm 
 Durchmesser: &amp;nbsp;&amp;nbsp;  10 mm 
 Material: &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;  Aluminium 
 Gewinde: &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;  3 fach 
 Plattendurchmesser: &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;  59 mm 
 Winkel: &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;  45° 
 1.3.14. &amp;nbsp;  GPS-Tracker 
 Zur Bestimmung des Wassergehaltes von Gebieten / / ist notwendig, mehrere Messungen auf einer längeren Route durchzuführen (z.B. 10 Mess-Stellen verteilt auf eine Länge von 3 km). Zur Speicherung von Messungen an weit voneinander entfernten Messorten wird der Ein-satz eines GPS-Trackers vorgeschlagen. Hierzu können vorhandene Smartphones genutzt oder kommerzielle GPS-Tracker eingesetzt werden. 
 1.3.14.1. &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;  Android &amp;nbsp;  - Mytracks 
 https://play.google.com/store/apps/details?id=com.google.android.maps.mytracks&amp;amp;feature=search_result#?t= W251bGwsMSwxLDEsImNvbS5nb29nbGUuYW5kcm9pZC5tYXBzLm15dHJhY2tzIl0. 
 MyTracks zeichnet die GPS Tracks auf. &quot;Meine Tracks&quot; sammelt auch andere nützliche statistische Daten wie die Zeit, Geschwindigkeit, &amp;nbsp;  Distanz und Höhe. 
 Diese Daten können alle live angesehen oder für die spätere Verwendung speichert werden. Unterwegs &amp;nbsp;  können relevante Wegpunkte markiert &amp;nbsp;  und automatische Ansagen über Fort-schritte angehört werden. 
  1.3.14.2. &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;  iPhone - GPS Tracker  
  http://itunes.apple.com/de/app/gps-tracker/id286658744?mt=8  
 InstaMapper gestattet die Speicherung von GPS Trackers. Die Tracks können geteilt werden 
  &amp;nbsp;  
 1.3.14.3. &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;  Rugged size Handy für den Outdoor Einsatz XP1301 &amp;nbsp;   
 http://www.sonimtech.com/pdf/XP1301_datasheet.pdf 
  &amp;nbsp;  
 Abb. &amp;nbsp;  21: &amp;nbsp;  Xp1301, &amp;nbsp;  Foto: Sonim 
 Oudoor NFC-Handy zur Datenerfassung &amp;nbsp;  und Verarbeitung. 
 Einsatztemperaturbereich: &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;  -20 bis +55°C, 
 Progrmmierbares Handy zur Datenspeicherung und Verarbeitung mit Javaplattform 
 &amp;nbsp; 
 1.3.14.4. &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;  GPS Datenlogger 
 &amp;nbsp; 
  &amp;nbsp;  
 Abb. &amp;nbsp;  22: &amp;nbsp;  GPS-Datenlogger mit CMOs &amp;nbsp;  und GPS Sensor inkl. USB Interface, &amp;nbsp;   
  &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;  Foto: Conrad Elektronik 
 Es wird vorgeschlagen, den GPS-Datenlogger in die Schneesonde zu integrieren, um die Anzahl der Teile des Systems zu verringern. 
 http://www.conrad.de/ce/de/product/373686/GPS-DATENLOGGER-GT-730-MIT-AKKU/SHOP_AREA_22085&amp;amp;promotionareaSearchDetail=005 
 Highlights &amp;amp; Details 
 
  &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; Integrierter Lithium Polymer-Akku 
  &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; Echtzeit-Tracking und Routen-Nachverfolgung via Google Earth™ 
  &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; Data Logger &amp;amp; Foto Tracker Funktion 
 
 Beschreibung 
 Der USB GPS-Datenlogger GT-730 ist ein GPS-Empfänger mit Venus 6-Chipsatz und 65-Kanal „All-in-View“ Ortungs-Technologie zur Positionsortung und Aufzeichnung von bis zu 256 000 Werten. 
 Dank seiner extrem kompakten Bauweise ist er der ideale Begleiter, um die Daten einfach aufzuzeichnen. Die zurückgelegte Strecke kann später noch einmal auf dem PC angesehen bzw. gespeichert werden. 
 Der eingebaute wieder aufladbare Akku bietet eine Einsatzzeit von bis zu 18 Stunden. 
 Ausstattung 
 
  &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; Data Logger &amp;amp; Foto Tracker Funktion 
  &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; Google Earth™ kompatibel 
  &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; Unterstützung von WAAS und EGNOS für größere Genauigkeit 
  &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; Auch als GPS-Mouse für Notebooks einsetzbar. 
 
 
 
 
 Technische Daten 
 &amp;nbsp; 
 
 
 Akku-Laufzeit (max.) 
 18 h 
 
 
 Chipsatz 
 &amp;nbsp;Venus 6 
 
 
 Stromversorgung 
 &amp;nbsp;&amp;nbsp;5 V (USB) 
 
 
 Anschluss: 
 USB 
 
 
 Abmessung: 
 (B x H x T) 29 x 76 x 18 mm 
 
 
 Passend für: 
 &amp;nbsp;Notebooks, Netbooks, Tablet PCs&amp;nbsp;&amp;nbsp;etc. 
 
 
 
 &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp;&amp;nbsp; 
  2.&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp; Empfehlungen  
 Unter Beachtung der &amp;nbsp;  formulierten Anforderungen 
 
  &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; Elektromechanischer Antrieb zum Durchbohren von Eisschichten 
  &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; Aufzeichnung von Tracks 
  &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; Hammerschlagadpater 
  &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; Teleskopierbare Messzylinder bis 150 cm und 
  &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; nichtteleskopierbare Messzylinder bis 150 cm 
 
 &amp;nbsp;lassen sich aus dem erarbeiteten Konzept &amp;nbsp;  die folgenden Empfehlungen für den netzmäßigen Betrieb der Schneesonde HIMXXX-50 ableiten: 
 &amp;nbsp; 
 1. &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;  Um eine möglichst wirtschaftliche, schnelle und einfache Messung zu gewährleisten erscheint es sinnvoll,nichtteleskopierbare Messzylinder einzuführen, die mit Hilfe eines Gummihammers durch Eisschichten hindurchgetrieben werden können. 
 2. &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;  Es wird vorgeschlagen, aus wirtschaftlichen, arbeitsrechtlichen &amp;nbsp;  und praktischen Erwägungen auf die Entwicklung einer Schneesonde mit Antrieb zu verzichten. 
 3. &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;  Für hydrologische Anwendungen zur Aufzeichnung von Messungen über mehrere Kilometer wird vorgeschlagen, ein hochmobiles System &amp;nbsp;  zu entwickeln. &amp;nbsp;&amp;nbsp;   
  3.&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp; Zusammenfassung  
 In dem vorgestellten Konzept wurde die Schneewaage HIM150-50 vorgeschlagen. Sie zeichnet sich durch eine modulare Bauweise aus. 
 Die HIM150-50 ist im Gesamtmessnetz des DWD und der Wasserwirtschaft zur Gewähr-leistung einer einheitlichen Messunsicherheit einsetzbar. 
 Die Homogenisierung der Messsysteme führt zu Erhöhung der Datenqualität im Sinne der EN ISO 9000 ff. 
 Durch die modulare Bauweise kann die HIM 150-50 hinsichtlich ihres Messbereichs, der Antriebsweise und der Mobilität an die Bedingungen des Messortes und die Voraussetzun-gen des Beobachters optimal angepasst werden. 
 In diesem Konzept wurden Wünsche verschiedener Landesumweltämter hinsichtlich der konstruktiven Gestaltung des Messzylinders sowie der Messdatenerfassung- und Verarbei-tung berücksichtigt. Empfehlungen zur Gestaltung des Systems wurden gegeben. &amp;nbsp;   
  &amp;nbsp;  
  4.&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp; Literatur- / Quellenverzeichnis &amp;nbsp; 
 
 /1/ &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;  Bedienungsanleitung HIM300-23, HIM 
 /2/ &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;  Bedienungsanleitung SM150-50 und SM100-50, Hancvencl 
 /3/ &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;  Bedienungsanleitung WS43, ZKB 
 /4/&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp; DIN EN 1991-1-3:2010-12 (D): Eurocode 1:Einwirkungen auf Tragwerke - Teil 1-3: Allgemeine Einwirkungen, Schneelasten; Deutsche Fassung EN 1991-1-3:2003 + AC:2009; ehemals DIN 1055-5, Juli 2005: Einwirkungen auf Tragwerke - Teil 5:Schnee- und Eislasten 
 /5/ &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;  DVWK-Merkblätter 112-113, 230, DVWK &amp;nbsp;  Deutsche Vereinigung für Wasserwirt-schaft 
 /6/&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp; DIN SPEC 1107; DIN-Fachbericht CEN/TR 15996:2010-05: Hydrometrie - Messung des Wasserwertes der Gesamtschneedecke unter Verwendung eines Gerätes zur Erfassung der Schneemasse; Deutsche Fassung CEN/TR 15996:2010; 
 /7/ &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;  Meteorologija i Gidrologija, 1976, &amp;nbsp;  No.12 
 /8/ &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;  Sevruk, B.: 2004. Niederschlag als Wasserkreislaufelement.Zurich, Switzerland: Institut für Atmosphäre und Klima ETH Zürich, Zürich-Nitra. 
 /9/ &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;  VDE 0839-81-1:1993-03: &amp;nbsp;  Elektromagnetische Verträglichkeit 
 /10/ &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;  VDE 0875-11:2011-04: &amp;nbsp;  Industrielle, wissenschaftliche und medizinische Geräte 
 /11/ &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;  VDI 3786 Blatt 7:Umweltmeteorologie - Meteorologische Messungen - Niederschlag 
 /12/ &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;  WMO CIMO Guide No. 8 Chapter 6.7.3 , 7th Edition, 2008 
 /13/ &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;  WMO Guide to Hydrological Practices No. 168, 5th Edition, 1994 &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;  bzw. &amp;nbsp;  WMO Guide to Hydrological Practices No. 168, 6th Edition, Vol.  I, &amp;nbsp;  2008 
 
 &amp;nbsp; 
                ]]>
            </content>

                            <updated>2016-12-08T18:00:00+01:00</updated>
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            <title type="text">Schulwetterstationen</title>
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                                            Das Wetter und seine Auswirkungen sind bedingt durch die komplexe technische Entwicklung der Gesellschaft nicht nur tagesaktuelle Themen, sondern sind auch im Unterricht relevant. Den Schülern wird durch die regionale Datengewinnung und durch die chronologische Aufzeichnung al...
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            <content type="html">
                <![CDATA[
                  0.Welche Vorteile haben die Schüler, bzw. die Schule von einer Wetterstation?  
 Das Wetter und seine Auswirkungen sind &amp;nbsp;  bedingt durch die komplexe technische Entwicklung der Gesellschaft nicht nur &amp;nbsp;  tagesaktuelle Themen, sondern sind auch im Unterricht relevant. Den Schülern wird durch die regionale Datengewinnung und durch die chronologische Aufzeichnung aller meteorologischen Parameter, ein tiefer Einblick, sowohl in das aktuelle Wettergeschehen ermöglicht, als auch im Rückblick eine Analyse der klimatischen Entwicklung vor Augen geführt. 
  1. Was ist eine HIM- Schulwetterstation?  
 Die HIM Schulwetterstationen &amp;nbsp;  sind in konventionellen und automatischen Varianten &amp;nbsp;  erhältlich. 
  1.1.Konventionelle Wetterstation  
 Eine konventionelle Variante einer Schulwetterstation bietet sich an, um den Schülern die physikalischen Grundlagen der 
 
    &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;    Lufttemperatur, 
    &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;    Luftfeuchte, 
    &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;    Luftruck , 
    &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;    Strahlungs- und 
    &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;    Niederschlagsmessung 
 
  &amp;nbsp; im Fächerkanon Physik, Mathematik und Geographie nahe zu bringen. 
 &amp;nbsp;Die konventionellen Wetterstationen sind in den folgenden Konfigurationen erhältlich. 
 &amp;nbsp; 1. &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;  Schulwetterstation eco  
 Wetterhütte mit abschließbarer &amp;nbsp;  Tür und integriertem Bimetallthermometer, Aneroidbarometer und Hygrometer. Durchmesser der Anzeiggeräte 70mm. 
 &amp;nbsp;Als Parameter werden hierbei gemessen: 
 
    &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;    Lufttemperatur 
    &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;    Luftfeuchte 
    &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;    Luftdruck 
 
 &amp;nbsp;Ableitbare Größen sind: 
 
    &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;    Berechnung der Feuchtemasse 
    &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;    Prognose der Lufttemperatur an der Grundschichtgrenze 
    &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;    Prognose des Luftdruckes an der Grundschichtgrenze 
 
 &amp;nbsp; 2. &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;  Schulwetterstation Basic  
 Wetterhütte mit abschließbarer Tür und integriertem Bimetallthermometer, Aneroidbarometer und Hygrometer. Durchmesser der Anzeigegeräte 100mm. Die Anzeigegeräte, bestehend aus Edelstahl, montiert auf einer Holzplatte 
 &amp;nbsp;Als Parameter werden hierbei gemessen: 
 
    &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;    Lufttemperatur 
    &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;    Luftfeuchte 
    &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;    Luftdruck 
 
 &amp;nbsp;Ableitbare Größen sind: 
 
    &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;    Berechnung der Feuchtemasse 
    &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;    Prognose der Lufttemperatur an der Grundschichtgrenze 
    &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;    Prognose des Luftdruckes an der Grundschichtgrenze 
 
  3. &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;  Schulwetterstation Regen  
 Wetterhütte mit abschließbarer Tür und integriertem Bimetallthermometer, Aneroidbarometer und Hygrometer. Durchmesser der Anzeigegeräte 100mm. Die Anzeigegeräte, bestehend aus Edelstahl. montiert auf einer Holzplatte und einem 100 cm2 Regenmesser. 
 Als Parameter werden hierbei gemessen: 
 
    &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;    Lufttemperatur 
    &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;    Luftfeuchte 
    &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;    Luftdruck 
    &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;    Niederschlagssumme 
 
 &amp;nbsp;Ableitbare Grössen sind: 
 
   · &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;    Berechnung der Feuchtemasse 
   · &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;    Prognose der Lufttemperatur an der Grundschichtgrenze 
   · &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;    Prognose des Luftdruckes an der Grundschichtgrenze 
   · &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;    Prognose des Wasserhaushalts 
 
  4. &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;  Schulwetterstation Graffiti  
 Wetterhütte mit abschließbarer Tür und integriertem Bimetallthermometer, Aneroidbarometer und Hygrometer. Durchmesser der Anzeigegeräte 100mm. Die Anzeigegeräte, bestehend aus Edelstahl. montiert auf einer Holzplatte und einem 100 cm2 Regenmesser. Die Wetterhütte besitzt eine transparente, bruchsichere und graffiti- geschützte Tür. Das Messwerk der Anzeigegeräte kann auf Wunsch sichtbar bleiben. 
 &amp;nbsp; 
 Als Paramater werden hierbei gemessen: 
 
    &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;    Lufttemperatur 
    &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;    Luftfeuchte 
    &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;    Luftdruck 
    &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;    Niederschlagssumme 
 
 &amp;nbsp; 
 Ableitbare Größen sind: 
 
    &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;    Berechnung der Feuchtemasse 
    &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;    Prognose der Lufttemperatur an der Grundschichtgrenze 
    &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;    Prognose des Luftdruckes an der Grundschichtgrenze 
    &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;    Prognose des Wasserhaushalts 
 
 &amp;nbsp; 
  5. &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;  Schulwetterstation Windsack  
 Wetterhütte mit abschließbarer Tür und integriertem Bimetallthermometer, Aneroidbarometer und Hygrometer. Durchmesser der Anzeigegeräte 100mm. Die Anzeigegeräte, bestehend aus Edelstahl. montiert auf einer Holzplatte und einem 100 cm2 Regenmesser. 
 Zur Bestimmung der Windrichtung und Windgeschwindigkeit wird ein Windsack mit Korb angeboten. An dem Windsack lässt sich die Windstärke ablesen. Der angebotene Windsack entspricht den ICAO und FAA Normen. Es wird ein 24 monatige Garantie gewährt. 
 &amp;nbsp; 
 Als Paramater werden hierbei gemessen: 
 
    &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;    Lufttemperatur 
    &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;    Luftfeuchte 
    &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;    Luftdruck 
    &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;    Niederschlagssumme 
    &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;    Windrichtung 
    &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;    Windgeschwindigkeit 
 
 &amp;nbsp; 
 Ableitbare Größen sind: 
 
    &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;    Berechnung der Feuchtemasse 
    &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;    Prognose der Lufttemperatur an der Grundschichtgrenze 
    &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;    Prognose des Luftdruckes an der Grundschichtgrenze 
    &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;    Prognose des Wasserhaushalts 
    &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;    Prognose der Windlast 
    &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;    Berechnung des Rauhigkeitsparameters 
    &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;    Nachweis der Eckmannspirale 
 
 &amp;nbsp; 
  6. &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;  Schulwetterstation Windfahne  
 Wetterhütte mit abschließbarer Tür und integriertem Bimetallthermometer, Aneroidbarometer und Hygrometer. Durchmesser der Anzeigegeräte 100mm. Die Anzeigegeräte, bestehend aus Edelstahl. montiert auf einer Holzplatte und einem 100 cm2 Regenmesser. 
 Zur Bestimmung der Windrichtung und Windgeschwindigkeit wird eine Windfahne nach Wild &amp;nbsp;  angeboten. An der Windfahne lässt sich die Windstärke &amp;nbsp;  ablesen. . 
 &amp;nbsp; 
 Als Parameter werden hierbei gemessen: 
 
    &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;    Lufttemperatur 
    &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;    Luftfeuchte 
    &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;    Luftdruck 
    &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;    Niederschlagssumme 
    &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;    Windrichtung 
    &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;    Windstärke nach Wild 
 
 &amp;nbsp;Ableitbare Grössen sind: 
 
   · &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;    Berechnung der Feuchtemasse 
   · &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;    Prognose der Lufttemperatur an der Grundschichtgrenze 
   · &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;    Prognose des Luftdruckes an der Grundschichtgrenze 
   · &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;    Prognose des Wasserhaushalts 
   · &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;    Prognose der Windlast 
   · &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;    Berechnung des Rauhigkeitsparameters 
   · &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;    Nachweis der Eckmannspirale 
 
 &amp;nbsp; 
  7. &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;   Schulwetterstation Medium THG 
 Die Wetterhütte ist mit einer abschließbaren &amp;nbsp;  Tür und Thermohygrograph sowie einem Polymeter ausgestattet. Ferner ist ein Regenmesser nach Hellmann im Lieferumfang enthalten. Auffangfläche 100 cm2 . 
 Zur Bestimmung der Windrichtung und Windgeschwindigkeit wird eine Windfahne nach Wild &amp;nbsp;  angeboten. An der Windfahne lässt sich die Windstärke ablesen. 
 &amp;nbsp; 
 Als Parameter werden hierbei gemessen: 
 
   · &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;    Lufttemperatur registrierend und anzeigend 
   · &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;    Luftfeuchte registrierend und anzeigend 
   · &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;    Sättigungsdampfdruck 
   · &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;    Taupunkt 
   · &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;    Luftdruck 
   · &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;    Niederschlagssumme 
   · &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;    Windrichtung 
   · &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;    Windstärke nach Wild 
 
 &amp;nbsp;Ableitbare Größen sind: 
 
   · &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;    Berechnung der Feuchtemasse 
   · &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;    Prognose der Lufttemperatur an der Grundschichtgrenze 
   · &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;    Prognose des Luftdruckes an der Grundschichtgrenze 
   · &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;    Prognose des Wasserhaushalts 
   · &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;    Prognose der Windlast 
   · &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;    Prognose der Windlast 
   · &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;    Berechnung des Rauhigkeitsparameters 
   · &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;    Nachweis der Eckmannspirale 
 
  &amp;nbsp;  
  8. &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;  Schulwetterstation&amp;nbsp; Medium Schnee  
 Die Wetterhütte ist mit einer abschließbaren Tür und Thermohygrograph sowie einem Polymeter ausgestattet. Ferner ist ein Regenmesser nach Hellmann im Lie- 
 ferumfang enthalten. Auffangfläche 100 cm2 . 
 Zur Bestimmung der Windrichtung und Windgeschwindigkeit wird eine Windfahne nach Wild &amp;nbsp;  angeboten. An der Windfahne lässt sich die Windstärke ablesen. 
 Zur Bestimmung des Niederschlages während der Winterperiode werden ein Schneebrett und ein Schneepegel geliefert. 
 Als Parameter werden hierbei gemessen: 
 
   · &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;    Lufttemperatur registrierend und anzeigend 
   · &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;    Luftfeuchte registrierend und anzeigend 
   · &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;    Sättigungsdampfdruck 
   · &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;    Taupunkt 
   · &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;    Luftdruck 
   · &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;    Niederschlagssumme 
   · &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;    Schneehöhe 
   · &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;    Windrichtung 
   · &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;    Windstärke nach Wild 
 
 Ableitbare Größen sind: 
 
   · &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;    Berechnung der Feuchtemasse 
   · &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;    Prognose der Lufttemperatur an der Grundschichtgrenze 
   · &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;    Prognose des Ludruckes an der Grundschichtgrenze 
   · &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;    Prognose des Wasserhaushalts 
   · &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;    Wassergehalt der Schneedecke 
   · &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;    Schneelast 
   · &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;    Prognose der Windlast 
   · &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;    Berechnung des Rauhigkeitsparameters 
   · &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;    Nachweis der Eckmannspirale 
 
 &amp;nbsp; 
  9. &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;  Schulwetterstation Stevenson   &amp;nbsp;    
 Die Wetterhütte ist mit einer abschließbaren Tür und einem 
 
 Thermohygrograph, 
 Extremthermometer, 
 Psychrometer nach August sowie einem 
 Polymeter ausgestattet. 
 
 Ferner ist ein Regenmesser nach Hellmann 200 cm2 im Lieferumfang enthalten. &amp;nbsp;  . 
 Zur Bestimmung der Windrichtung und Windgeschwindigkeit wird eine Windfahne nach Wild &amp;nbsp;  angeboten. An der Windfahne lässt sich die Windstärke ablesen. 
 Zur Bestimmung des Niederschlages während der Winterperiode werden ein Schneebrett und ein Schneepegel geliefert. 
 &amp;nbsp; 
 Als Parameter werden hierbei gemessen: 
 
   · &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;    Lufttemperatur registrierend und anzeigend 
   · &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;    Luftfeuchte registrirend und anzeigend 
   · &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;    Sättigungsdampfdruck 
   · &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;    Taupunkt 
   · &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;    Luftdruck 
   · &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;    Niederschlagssumme 
   · &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;    Schneehöhe 
   · &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;    Windrichtung 
   · &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;    Windstärke nach Wild 
 
 &amp;nbsp; 
 Ableitbare Größen sind: 
 
   · &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;    Berechnung der Feuchtemasse 
   · &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;    Prognose der Lufttemperatur an der Grundschichtgrenze 
   · &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;    Prognose des Luftdruckes an der Grundschichtgrenze 
   · &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;    Prognose des Wasserhaushalts 
   · &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;    Wassergehalt der Schneedecke 
   · &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;    Schneelast 
   · &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;    Prognose der Windlast 
   · &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;    Berechnung des Rauhigkeitsparameters 
   · &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;    Nachweis der Eckmannspirale 
 
 &amp;nbsp; 
  1.2. Automatische&amp;nbsp; Schulwetterstation   
 Die Automatisierung der meteorologischen Messtechnik bietet die Möglichkeit, die &amp;nbsp;  moderne Messtechnik in den Unterricht zu integrieren. 
 Die Plattform Cloudplattform ist ein Service für alle Schüler, die ihr Bewusstsein für Wetter, Klima, Umwelt und Natur schärfen möchten. Als Konsumenten von morgen ist es für Kinder und Jugendliche sehr wichtig, mehr über das Funktionieren meteorologischer Abläufe und über die Faktoren, welche diese beeinflussen, zu lernen. Um ein positives Zukunftsszenario zu etablieren, ist ein Umdenken hinsichtlich Umwelt, Ernährung und Konsumverhalten unbedingt notwendig. In diesem Sinne sollen Schüler tiefschürfenden Fragen auf die Spur kommen. 
 Der Einsatz einer Kombination aus  &amp;nbsp; automatischer und konventioneller Wetterstation bringt den Schülern die methodischen Grundlagen Messtechnik  &amp;nbsp; nahe und verbindet auf sinnvolle Art und Weise die Methoden und Prinzipien modernen Datengewinnung und -Auswertung mit den Möglichkeiten der MSR-Technik (IOT).  &amp;nbsp;  
 &amp;nbsp;&amp;nbsp; 
  1.3&amp;nbsp; HIM-Kompaktwetterstation  
 1.3.1 Schulwetterstation mit drahtloser Datenübertragung 
 Die Schulwetterstation mit drahtloser Datenübertragung besteht aus einem Datenlogger mit GSM oder GPSRS Modem und einem Kompaktsensor zur Bestimmung der&amp;nbsp; ParameteWindrichtung 
 
 
 
 
 
 
 
 WIndgeschwindigkeit 
 Lufttemperatur 
 Luftfeuchte 
 Strahlung 
 
 
 &amp;nbsp; 
 &amp;nbsp; 
 
 
 
 
 
 Die Datenlogger &amp;nbsp;sind mit einem GSM / GPRS-Modul ausgestattet und ermöglichen die Überwachung mehrerer physikalischer Größen in einer Vielzahl von Anwendungsbereichen. 
 &amp;nbsp;Das Gerät kann die Daten per E-Mail , SMS oder senden FTP und kann die Daten auf einen HTTP-Server hochladen. Sie können auch eine direkte GPRS-TCP / IP-Verbindung mit einem Remote-PC herstellen, der über eine Internetverbindung verfügt. Der Datenlogger verfügt über ein &amp;nbsp;Display und ist IP67 geschützt. Er benötigt keine zusätzliches Gehäuse.Somit können die Daten auch in eine Mysql Datenbank geschrieben werden. 
 Der Kompaktsensor gestattet die Bestimmung der Windrichtung und Windgeschwindigkeit mit des Ultraschallverfahrens. Die Lufttemperatur wird mithilfe eines Widerstands Sensors ermittelt. Die Lufttemperatur wird mithilfe eines kapazitiven Sensors ermittelt. Die Globalstrahlung ermittelt der Kompaktsensor über eine Thermosäule. Der Kompaktsensor verfügt über analoge und serielle Ausgänge 
 2. Die Installation 
 Für die Aufstellung der  &amp;nbsp; Messstation benötigen Sie etwa &amp;nbsp;  freie Fläche, die nicht für jedermann zugänglich sein sollte und max. 100 Meter von einem permanenten Internetanschluss (z.B. in Schulgebäude, Direktion, Büro odgl.) entfernt sein sollte. Die Übertragung der Daten erfolgt automatisiert mittels Funk an eine Empfangsstation im Gebäude, von der Sie selbst die aktuellen Daten ablesen können und die gleichzeitig die Daten über einen Router (der an das Internet angeschlossen ist) an uns übermittelt.&amp;nbsp;&amp;nbsp; 
 &amp;nbsp; 
 Bei Installation sollten die Richtlinien der VDI 3786 Beachtung finden. 
 Für eine korrekte Messung der Parameter gibt es folgende Empfehlung und Richtlinine: 
 
 
 
 
 &amp;nbsp; 
 
 
 Element 
 
 
 Aufstellhöhe 
 
 
 Hinweise 
 
 
 
 
 1.&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp; 
 
 
 &amp;nbsp;Lufttemperatur 
 
 
 Aufstellungshöhe 2m 
 
 
 &amp;nbsp;Türöffnung nach Norden 
 
 
 
 
 2.&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp; 
 
 
 &amp;nbsp;Luftfeuchte 
 
 
 &amp;nbsp;Aufstellungshöhe 2m 
 
 
 &amp;nbsp;Türöffnung nach Norden 
 
 
 
 
 3.&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp; 
 
 
 &amp;nbsp;Luftdruck 
 
 
 Sollte erschütterungsfrei 
 
 
 &amp;nbsp;ortunabhängig gemessen werden. 
 
 
 
 
 4.&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp; 
 
 
 Windrichtung 
 
 
 Bei der Aufstellung des Windsackes und der Windfahne ist die Nordrichtung zu beachten 
 
 
 &amp;nbsp; 
 
 
 
 
 5.&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp; 
 
 
 Windgeschwindigkeit 
 
 
 Zur Bestimmung der Windgeschwindigkeit ist die Installation zwischen 3m und 10 m erforderlich. 
 
 
 &amp;nbsp; 
 
 
 
 
 6.&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp; 
 
 
 Niederschlag 
 
 
 Die umgebenden Hindernisse müssen mindestens das Doppelte ihrer Höhe entfernt siehe. auch WMO No.8 Ch.6 
 Aufstellhöhe 1m 
 
 
 &amp;nbsp; 
 
 
 
 
  &amp;nbsp;&amp;nbsp; &amp;nbsp;&amp;nbsp;2.1 Energieversorgung  
 Die Messstationen sind mit Solarzellen ausgestattet und benötigen selbst keinen Stromanschluss. Fällt die Stromversorgung ausfällt, erfolgt der Neustart der Wetterstation und die Zeitsynchronisation des Systems über einen GPS- Empfänger.Der Datenlogger besitzt eine USV. 
 &amp;nbsp; 
                ]]>
            </content>

                            <updated>2016-11-24T19:45:00+01:00</updated>
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            <title type="text">HIM-Windsäcke mit 12 Monaten Garantie</title>
            <id>https://www.meteorologyshop.eu/meteo-blog/him-windsaecke-mit-12-monaten-garantie</id>
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                <![CDATA[
                
                                            Windsäcke dienen der Bestimmung der Windrichtung und Windstärke
                                        ]]>
            </summary>
            <content type="html">
                <![CDATA[
                 Windsack 
 &amp;nbsp;Windsack an einem Segelfluggelände 
 Windsack als Dekorationsobjekt&amp;nbsp; 
 Ein Windsack ist ein in der Regel aus wetterbeständigem Nylon-Gewebe angefertigter, spitz zulaufender, an beiden Enden offener Schlauch, der an einem Mast in einigen Metern Höhe über dem Boden drehbar gelagert aufgehängt ist. Er wird vom Wind aufgeblasen und so gedreht, dass das kleinere Ende nach Lee weist. Somit zeigt der Windsack die Windrichtung und die ungefähre Windstärke an. 
 &amp;nbsp;Einsatz 
 Windsäcke kommen überall dort zum Einsatz, wo es weniger auf das Gewinnen exakter Daten, sondern auf eine leicht interpretierbare, schnell fassbare Anzeige ankommt. Zur Vermeidung von Unfällen ist es gerade in hektischen Situationen entscheidend, die Geschwindigkeit und Richtung des Winds auf einen Blick zu erkennen. Hängt der Windsack schlaff herab, weht kein anzeigbarer Wind. Steht er stramm in der Horizontalen, so herrscht ein starker Wind. 
 Die meisten Windsäcke sind in leuchtend rote und weiße Ringe unterteilt, also farblich deutlich erkennbar gestreift. Das dient nicht nur der besseren Erkennbarkeit aus der Ferne bzw. aus der Luft, sondern ermöglicht auch eine grobe Einschätzung der Windstärke. Eine verbreitete Faustregel lautet, dass für jeden aufgeblähten Ring etwa fünf Knoten Windstärke gezählt werden. 
 Genauere Windmessgeräte sind Windrichtungsgeber und Anemometer. 
 &amp;nbsp;Luftfahrt 
 Mobiler Windsack bei Löscharbeiten mit einem Hubschrauber 
 Nach den Regeln der internationalen Luftfahrtorganisation ICAO müssen Windrichtungsanzeiger auf allen Flugplätzen und Hubschrauberlandeplätzen vorhanden sein. Dort sollten sie aus der Luft und für Piloten am Boden eindeutig auszumachen sein und für den Sichtflug in der Nacht auch über eine Beleuchtung verfügen. Ein Windsack darf von kleinräumigen Luftströmungen (zum Beispiel durch Triebwerke) sowie Luftverwirbelungen durch Gebäude oder Bewuchs nicht beeinflusst werden. Zur leichteren Erkennbarkeit aus der Luft soll jeder Windsack von einem Kreis, bevorzugt in weißer Farbe, umgeben sein. 
 &amp;nbsp;Straßenverkehr 
 Windsäcke sind auch an zahlreichen Straßen und Brücken anzutreffen, auf denen Seitenwinde zur ernstzunehmenden Gefahr werden können. Hier geben sie Kraftfahrern die Möglichkeit, ihre Fahrweise rechtzeitig den herrschenden Windverhältnissen, etwa einem plötzlich stärkeren Seitenwind auf Talbrücken, anzupassen. Windsäcke finden auch in Häfen, an Umfüllstationen und Tankanlagen sowie in der Industrie Verwendung. 
                ]]>
            </content>

                            <updated>2015-08-18T00:00:00+02:00</updated>
                    </entry>

    
    
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            <title type="text">Grundlagen der Niederschlagsmessung</title>
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                                            Feuchtigkeitsgeladene Luft wird durch Gebirgszüge zum Aufsteigen gezwungen, wodurch sie sich abkühlt. Nach dem oben geschilderten Mechanismus entstehen Niederschläge, die an den Luv-Hang des Gebirges gebunden sind und in der Regel längere Zeit dauern. Meist nimmt die Regeninte...
                                        ]]>
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                 1.Einführung 
 Feuchtigkeitsgeladene Luft wird durch Gebirgszüge zum Aufsteigen gezwungen, wodurch sie sich abkühlt. Nach dem oben geschilderten Mechanismus entstehen Niederschläge, die an den Luv-Hang des Gebirges gebunden sind und in der Regel längere Zeit dauern. Meist nimmt die Regenintensität und Niederschlagshöhe mit der Geländehöhe über dem Meeresspiegel zu. An der Lee-Seite des Gebirges ist die Luft häufig trocken, und es werden dort im Mittel geringe Niederschläge registriert, was in einigen Regionen der Erde im Extremfall zu Trockengebieten mit Ausbildung von Trockensteppen führen kann. Beispiele: Amerikanische Kordilleren in den Staaten Oregon und Washington im Westen des USA, mit hohen Niederschlägen an der Pazifik Seite mit Ausbildung von Regenwäldern und Trockensteppe östlich in der Basin und Range Provinz. Die wüstenähnliche Sinkian Region in West China ist ebenfalls auf die Abschottung der von Indien einziehende Regenfronten am Himalaja Gebirge zurückzuführen, die vorher an der Luvseite das Assam Region in Nordindien zu einem der niederschlagsreichsten Gebiete auf der Erde gemacht haben. 
 2.0 Kenngrößen des Niederschlags 
 Folgende Kenngrößen des Niederschlags (mit angegebenen Einheiten) sind von Bedeutung:&amp;nbsp; 
 2.1. Niederschlagshöhe H 
 Höhe der Wassersäule [mm], falls der Regen in einem flachen Gefäß gleicher Grundfläche (wie Auffangfläche) gesammelt würde. Regenmesser ohne Registrierung messen die Niederschlags-höhe zwischen zwei Ablesezeitpunkten.&amp;nbsp; 
 &amp;nbsp;2.2. Regenintensität R 
 Zeitliche Veränderung der Niederschlagshöhe [mm/min] oder [l/(s • ha)]. Die Intensität ergibt sich bei Regenschreibern aus der Steigung der Summenlinie der Niederschläge.&amp;nbsp; 
 &amp;nbsp;2.3 Regendauer T 
 Dauer [min, h] von Niederschlagsbeginn bis Niederschlagsende. Die genaue Definition des Regenbeginns oder -Endes bereitet bei sehr schwachen Vor- bzw. Nachregen mitunter Schwierigkeiten.&amp;nbsp; 
 &amp;nbsp;2.4 Trockendauer Tt 
 Bei der Simulation von Schmutzfrachten in Kanalnetzen durch Regen ist die vorhergehende Trockendauer [min, h, d] von Bedeutung, da sie maßgebend ist für die Ansammlung von Schmutzstoffen auf der Oberfläche und im Kanalsystem, die beim nächsten Regen abgespült wird. Auch bei Speichersystemen ist die Trockendauer für die Speicherbewirtschaftung wichtig.&amp;nbsp; 
 3.0 Verteilung der Niederschläge über das Jahr 
 Dieser Aspekt ist wichtig für die Landwirtschaft und die Speicherwirtschaft. Im Bereich des Siedlungswasserbaus kann für langzeitige Abflußsimulationen auch der gesamte Niederschlagsverlauf einschließlich Trockenzeiten als Eingangsgröße dienen. Regenereignisse, die nur durch eine Niederschlagshöhe und eine Dauer gekennzeichnet sind, bezeichnet man als Blockresen. Synthetische Regenereignisse, deren Intensitätsverlauf z.B. nach typischen Verläufen gemessener Regen oder mit Hilfe statistischer Methoden festgelegt wird, gehen als sogenannte “Modellregen” in hydrologische Verfahren ein (z.B. in Niederschlag-Abfluß-Modelle). \ß 
 &amp;nbsp;4.0 Punktmessungsmethoden des Niederschlags 
 &amp;nbsp;4.1. Allgemeine Betrachtungen 
 Niederschlag wird meistens direkt zunächst nur an einem Punkt gemessen (ausgenommen sind die direkten integralen oder arealen Methoden, wie die optoelektronische Lasermessung oder das Wetter-Radar, s. Kap. 4.5). Da letztlich für den Hydrologen nur der areale Niederschlag in einer Region oder in einem Einzugsgebiet von Interesse ist, muß die Punktmessung des Niederschlags dann mittels statistischer Methoden (s. folg. Kap.) auf eine Fläche hochgerechnet werden.&amp;nbsp; 
 &amp;nbsp;4.2.0 Regenmeßgeräte 
 Zur Messung des Regens werden Regenmesser oder Regenschreiber nach Hellmann verwendet. In neuerer Zeit kommen immer mehr Regenmesser mit elektronischer Speicherung der Niederschlagsmenge und/oder Fernübertragung der Meßdaten in Einsatz. Die hauptsächlichen Spezifikationen der Regenmessung nach Hellmann sind eine 200 cm2 Auffangfläche und eine Aufstellung, die entweder in l m Höhe über Gelände (besser für Messungen von Schneefall) oder ebenerdig (besser für Regen) sein kann.&amp;nbsp; 
 &amp;nbsp;4.2.1 Regenmesser 
 Der Regenmesser mißt die Niederschlagshöhe zwischen zwei Leerungen. Die zeitliche Auflösung ist direktgekoppelt an die Häufigkeit der Ablesung. Üblich sind tägliche Ablesungen zur selben Uhrzeit. Natürlich kann dann nur die 24h-Niederschlagshöhe das Ergebnis sein. Ein Regenmesser, der die Niederschläge langer Zeiträume sammelt, wird als Totalisator bezeichnet.&amp;nbsp; 
 &amp;nbsp;4.2.2.Regenschreiber 
 Regenschreiber zeichnen die Höhe des Wasserspiegels in einem Meßgefäß über die Zeit auf, indem der Wasserstand über einen Schwimmer und einen Schreiber auf einen Papierstreifen übertragen wird. Nach Füllung des Meßgerätes wird der Inhalt abgehebert, die Anzeige stellt sich auf 0 zurück und die Füllung beginnt von neuem. 
 &amp;nbsp;Der Regenschreiber besteht aus: 
 
 &amp;nbsp;Auffangtrichter 
 Registrierfederarm 
 Schwimmergefäß Schwimmer 
 Gtasheberrohr —Gehäuse 
 Auffangkanne 
 
 &amp;nbsp; 
 4.2.2.1 Regenmesser mit elektronischer Registrierung und/oder Fernübertragung 
 Modernere Regenregistriergeräte stellen die Niederschlagsintensität z.B. durch Zählen der Tropfen fest und speichern diese Werte in Halbleiterspeichern, die von Computern ausgelesen werden können. Auch die Übertragung der Signale zu einer zentralen Registrierung ist möglich.&amp;nbsp; 
 &amp;nbsp; 
 4.2.2.2.2 Automatischer Regenmesser mit Wippe 
 Dieser Niederschlagsmesser mißt die Regenmenge mittels einer reibungsarm gelagerten Wippe. Die Wippe ist so ausgebildet, dass Fehler automatisch kompensiert werden, die durch unvollständiges Abtropfen infolge von Oberflächenspannungen entstehen. Der Wippeninhalt beträgt 2 cm3 Wasser. Bezogen auf die Auffangfläche von 200 cm2 (WMO-Norm) entspricht somit eine Wippenfüllung der Niederschlagshöhe von 0,1 mm. (s. http://www.griesmavr.de/ombro.htm) Bei Kippung der Wippe wird ein im Niederschlagsmesser eingebauter, berührungsfrei arbeitender Reedkontakt für mindestens 50 ms prellfrei geschlossen. Ein Reedkontakt besteht aus einem weichmagnetischen Kontaktpaar, das in einem mit Schutzgas gefüllten Glaszylinder untergebracht ist. Die Schaltung erfolgt über ein von außen angelegtes Magnetfeld, daher haben Reedkontakte lange Lebensdauer, hohe Zuverlässigkeit und kurze Schaltzeiten. Diese Impulsabgabe kann elektrisch abgetastet, fernübertragen und registriert werden. Diese Regenmesser entsprechen den Richtlinien der WORLD METEOROLOGICAL ORGANISATION (WMO). 
 5.0 Probleme und Meßfehler bei Regenmessungen 
 Obwohl Regenmessung technisch trivial erscheint, ist sie vielfältigen systematischen und Beobachtungsfehlern unterworfen. Die genauere Quantifizierung der letzeren hat in jüngster Zeit besonderes wissenschaftliches Interesse gefunden im Zusammenhang mit der genaueren Abschätzung des globalen Wasserhaushaltes und seine langfristigen Veränderungen zufolge von Klimavariationen durch CO2 -Erhöhung in der Atmosphäre und anthropogene lokale Veränderungen von Boden und Vegetation (s. folg. Kap). Meßfehler entstehen vornehmlich&amp;nbsp; 
 
 &amp;nbsp;• durch Veränderung des Windfeldes (besonders bei Aufstellen über Erde). 
 • durch BenetzungsVerluste an der Trichterwänden. 
 * durch Verdunstung aus dem Sammelgefäß. 
 * bei &amp;nbsp; sehr &amp;nbsp;geringen &amp;nbsp;Niederschlagsintensitäten &amp;nbsp;unterhalb &amp;nbsp; der&amp;nbsp; 
 * Ansprechschwelle &amp;nbsp;des Meßgerätes. 
 
 Obige Meßfehler haben grundsätzlich zu kleine Meßwerte zur Folge haben. Diese können je nach Art und Magnitude des Windes um bis zu 15 % unter dem tatsächlichen Niederschlag liegen (s Abb. 4.8). Dagegen kann bei ebenerdigem Einbau eines Regenmessers, wo Windprobleme z.T. ausgeschaltet werden können, noch Spritzwasser vom umliegenden Boden in den Trichter eindringen, wenn keine besondere Vorrichtungen dagegen getroffen werden. Um Einfrieren zu vermeiden, werden die Geräte auch mit elektrischen Heizeinrichtungen versehen. Extra technische Anforderungen werden noch an Messungen von Schneefällen gestellt, wo noch größere systematische Einfang-Verlusten entstehen können 
 &amp;nbsp;6.0.Flächenmessungen von Niederschlägen 
 &amp;nbsp;6.1 Meßtechnische Verfahren 
 &amp;nbsp;6.1.1 Optoelektronische Lasermessung 
 Die modernste, aber aufgrund des technischen Aufwandes noch kaum angewendete Methode der Regenmessung besteht in der direkten optischen Messung von Niederschlag in der Luft durch einen optischen Lasermeßstrahl zwischen einem Sender und einem Empfänger. Dabei wird durch die Anwesenheit des Regens das optische Transmissionsvermögen der Luft verändert, was nach Kalibrierung zur Berechnung der Intensität des Niederschlages verwendet werden kann.&amp;nbsp; 
 &amp;nbsp; 
 6.1.2 Das Wetterradar 
 Das Wetterradar (”radio detecting and ranging”) ist mittlerweile die in der Meteorologie am weitesten verbreitete Methode zum Erkennen von arealen Niederschlägen in einem kreisförmigen Umfeld von bis zu 200 km um die Radar-Station mit hoher räumlicher und zeitlicher Auflösung (bis zu l km2 bzw. 5 min) zu liefern. Radarmessungen werden heute in den USA, Europa und Japan durchgeführt. Das Radar hat den Vorteil gegenüber Niederschlagsmessern, flächendeckend Daten eines großen Gebietes Obwohl bis dato vornehmlich mehr für die qualitative Visualisierung von Regenfällen verwendet, sind zahlreiche wissenschaftliche Bestrebungen im Gange, die Intensität IR der von den Regentropfen reflektierten Radarsignale mit der tatsächlichen Intensität derselben zu korrelieren. Neuere Vergleiche der mit dem Radar ermittelten Niederschlagsmenge mit der von klassischen Regenmessern gemessenen ergeben um bis zu 200% höhere Werte für das Wetterradar. Ein Radar funktioniert nach folgendem Prinzip: Eine gerichtete Antenne strahlt in Impulsen elektromagnetische Strahlung mit einer Wellenlänge von etwa 3 bis 10 cm (Mikrowellenbereich) ab. Trifft die Strahlung in der Atmosphäre auf einen Partikel, der größer als 0,2 mm ist, so wird sie von diesem reflektiert. Dabei ändert sich die Wellenlänge nicht. Ein Teil dieser Strahlung wird von dem Empfangsgerät des Radars aufgenommen und gemessen, bevor der nächste Impuls ausgestrahlt wird. Die Zeit zwischen ausgesandtem Impuls und dem dazugehörigen Echo entspricht also der, die die Strahlung benötigt, um die doppelte Entfernung zum reflektierenden Gegenstand zurückzulegen. Die Strahlung bewegt sich mit Lichtgeschwindigkeit, so dass sich der Abstand berechnen läßt. Die reflektierenden Partikel sind hierbei die Wassertröpfchen und Eiskristalle. Es ist jedoch noch problematisch, die Stärke des Echos richtig zu interpretieren. Sie ist abhängig von der normalen Tropfengröße, der Tropfengrößenverteilung, der Anzahl von Tropfen pro Volumeneinheit, ihrer Form sowie davon, ob es sich um festen oder flüssigen Niederschlag handelt. Außerdem muß der Unterschied zwischen der Höhe, in der das Radar mißt, und dem Boden berücksichtigt werden, denn durch Verdunsten oder Koaleszenz (Zusammenwachsen von Tröpfchen) kann sich die Tropfengröße ändern. Daher ist immer eine Kalibrierung der Radarwerte mit Daten von Niederschlagsmessern nötig. Fernerkundungsdaten sind noch nicht genau genug, um Bodenmeßgeräte zu ersetzen, sie können jedoch zur Vorhersage herangezogen werden 
 6.1.3 Satelliten-Messungen 
 Infrarot-sensorische Satelliten-Messungen beschränken sich bis dato mehr auf die Visualisierung und Klassifizierung von Wolken, als dass sie für die direkte Quantifizierung von Niederschlägen geeignet wären. Da die Erde jedoch zu 70% aus hydrologisch meistens unzugänglichen Ozeanen besteht, wo sich die Mehrheit der Wolken bilden, sind die Auswertungen solcher Satellitenbilder schon von Bedeutung und sei es nur, um die globalen atmosphärische Bewegungen von großen Wolkenfeldern zu verfolgen. Satellitenmessungen stellen das einzige systematische Mittel dar, Niederschläge über den Ozeanen und damit drei Vierteln der Erdoberfläche zu bestimmen. Satellitenbilder sind die Hauptquelle für Langzeitbeobachtungen von Niederschlägen und globalem Klimawandel. Im Gegensatz zum Radar ist der Satellit ein passives Fernerkundungssystem, welches die Menge und Wellenlängenverteilung von emittierter und reflektierter Sonnenstrahlung mißt. Die Interpretation der Bilder erfolgt mit verschiedenen Ansätzen: Erstens wird versucht, die Morphologie der Wolken zu bestimmen, um auf diese Art und Weise mögliche niederschlagspendende Wolken zu identifizieren. Mit Daten eines geostationären Satelliten besteht die Möglichkeit, die zeitliche Veränderung der vertikalen Ausdehnung der Wolke zu beobachten, was insbesondere für konvektive Bewölkung nützlich ist. Außerdem werden Bilder im infraroten und im sichtbaren Bereich gemeinsam ausgewertet. Infrarot-Bilder geben die vom Satelliten gemessene Strahlung im Wellenlängenbereich von 0,7 bis 14 m m wieder. Mit dem Gesetz von Stefan-Boltzmann (s. Kap. 5), das einen Zusammenhang zwischen der Temperatur eines Körpers und der Wellenlänge der von ihm ausgesandten Strahlung herstellt, läßt sich dann die Temperatur, die sogenannte “brightness temperature”, der Wolkenoberfläche bestimmen. Aus der Verbindung von Oberflächentemperatur und Wolkenhöhe läßt sich dann eine Aussage über der die Art der Wolken und damit die Niederschlagswahrscheinlichkeit treffen. Die genauen Zusammenhänge sind allerdings noch umstritten. Mit Hilfe von Satelliten läßt sich also grob eine Niederschlagsmenge mit einer geringen räumlichen und zeitlichen Auflösung abschätzen, genaue Daten sind aber nicht zu erhalten. Es ergibt sich auch das Problem, dass nur eine indirekte Bestimmung erfolgen kann, da die Erdoberfläche ja von den Wolken verdeckt wird.&amp;nbsp; 
 &amp;nbsp; 
 7.0 Regionalisierung von Punkt - Niederschlagsmessungen 
 Um eine Aussage über den totalen arealen Niederschlag in einer Region oder in einem Einzugsgebiet machen zu können, müssen die an diskreten Lokationen gemessenen Niederschlagsdaten Pj auf die gesamte Einzugsfläche hochgerechnet werden, um zu einem mittleren Wert P zu gelangen. Dazu werden im wesentlichen drei Ansätze verwendet. Man bezeichnet dies auch als Regionalisierung.&amp;nbsp; 
 &amp;nbsp; 
 7.1 Der einfach arithmetisch gemittelte Niederschlag 
 In diesem Ansatz ist der mittlere Niederschlag P schlicht das einfache arithmetische Mittel aller Messungen Pj (i = l,n) P=l/n-£PI(4.1) Diese Methode hat den Nachteil, dass bei räumlich ungleich verteilten Stationen das arithmetische Mittel P in Richtung auf die Messungen an den dichter zueinander gelegenen Stationen tendiert, während die Meßwerte der mehr einzeln gelegenen Stationen weniger stark in den Mittelwert eingehen. Das sind bei größeren und verkehrsmäßig wenig zugängigen Einzugsgebieten (Bergregionen) aber häufig gerade die hydrologisch interessantesten Stationen. 
 &amp;nbsp; 
 7.2 Thießen-Polygon-Methode 
 In diesem Ansatz ist der mittlere Niederschlag P ein sogenanntes gewichtetes arithmetisches Mittel aller Messungen P; (i = l,n) i(4.2) wobei A;= Fläche eines Thießen-Polygons um die Station i AT= Gesamtfläche des Gebietes = £ Aj Die Thießen-Polygone werden wie folgt konstruiert: 1) Kartographisches Einzeichnen der Stationen am besten auf durchsichtiges Papier (nur bei Ausmessen der Flächen mittels mm-Papier). 2) Verbinden einer Station i mit all seinen unmittelbaren Nachbarn durch eine Gerade.. 3) Aufrichten von Senkrechten auf der Mitte einer jeden Verbindungslinie zwischen zwei Stationen. 4) Markierung der Schnittpunkte dieser Senkrechten um eine Station i. Diese definieren die Eckpunkte des geforderten Polygons um diese Station i. 5) Verbinden der Eckpunkte des Polygons ergibt die gewünschte Darstellung. 6) Ausmessen der Fläche Aj durch Auflegen der durchsichtigen Polygon-Karte auf mm- Papier (bzw. Ausmessung mittels eines sogenannten Planimeters) (Abb. 4.15). Anmerkung: Für Stationen außerhalb eines Gebietes ergeben sich häufig Teilpolygone.&amp;nbsp; 
 &amp;nbsp; 
 7.3. Die isohyetische Methode 
 Die isohyetische Methode ist, ähnlich der Thießen-Methode, ein flächengewichtetes Mittelungsverfahren, nur dass zunächst mittels eines Standard Computer Plotprogramms (z.B. SURFER™) die Isolinien des Niederschlages für das Gebietes gezeichnet werden (die sogenannten Isohyeten) (Abb. 4.9). Sodann werden die Flächen zwischen den einzelnen Isolinien wieder planitarisch bestimmt und das gewichtete Mittel nach Gl. (4.2) errechnet. Übung 4.1: Auswertung von Niederschlagsdaten in einem Einzugsgebiet. Tab. 4.1 zeigt in der zweiten Spalte die an 13 Stationen gemessenen Werte Pj und Abb. 4.9 die kartographische Lage der Stationen mit den Rändern des Einzugsgebietes. Berechnen Sie die sogenannte effektive uniforme Niederschlagshöhe (EUD) für das Gebiet nach (1) der arithmetischen und (2) der Thießen-Polygon - Methode. Lösung: (1) Arithmetisches Mittel:P = l / n • £ P; wobei n =7 nur die Stationen beinhaltet die innerhalb des Einzugsgebietes liegen. Aus den beiden Werten 
 &amp;nbsp;Figiire 20-7 Polygons für Calculating the PrecipitationFigure 20-8 Isohyets for Calculating the Precipitation EUD of a Drainage Basin (Workcd Example 20-1). Poly-EUD of a Drainage Basin. Isohyets, or lines of equal jons constmcted on the basis of the gauge-precipitation valuesprecipitation, drawn on the basis of the gauge-precipitation shown witllill the drainage basin (this is the diagram presentedvalues shown. The isohyetal method is sljghtly more accurate in the Iower left portion of Figure 20-6).than the polygon method, but vastly more time consuming. Abb. 4.9: Lokationen der Meßstationen und Konstruktion der Thießen-Polygone (links) und Konstruktion der Isohyeten (rechts) (Watson and Burnett, 1995) P; der Spalte 2 ergibt sich: P= 3,626 cm (2) Thießen-Polygon - Methode:P = l / AT • £ A; P; wobei die einzelnen Polygonflächen A; (i=l,13) in der dritten und der gewichtete Niederschlag A; P; / AT in der fünften Spalte aufgelistet sind. Damit ergibt sich als Summe dieser Spalte P= 3.528 cm In diesem Fall ergeben beide Methoden ähnliche Werte, was durch die relative gleichförmige Verteilung der Stationen bedingt ist. 
 &amp;nbsp; 
 Tab. 4.1: Auswertung von Niederschlagsdaten nach der Methode des einfachen Arithmetischen Mittels und der Thießen Polygone (Watson and Burnett, 1995).&amp;nbsp; 
 &amp;nbsp; 
 Station No.precipitationpolygon areaweighted area (AJweighted precipitation 
 [cm][km2][%](PJ [cm] 
 16,7516,111,80,797 
 25,7116,812,30,702 
 35,214,43,20,167 
 44,562,21,60,073 
 54,4519,514,30,636 
 62,913,82,80,081 
 72,7515,111,10,305 
 82,3614,510,60,250 
 92,0117,412,80,257 
 101,3516,312,00,162 
 111,465,74,20,061 
 121,220,50,40,005 
 131,084,13,00,032 
 Totais3,21*13136,41003,528 
 &amp;nbsp;  
 7.4 Statistische Interpolationsmethoden (Kriging) 
 Statistische Interpolationsmethoden beruhen auf der flächenhaften Analyse der Niederschlagsdaten und der anschließenden Interpolation von Werten an nicht-gemessenen Gitterpunkten innerhalb der Meßregion. Sie sind auch bekannt unter dem Begriff Krisins (Anhang 2.4) oder optimale Interpolation und berechnen den interpolierten Wert P(x) am Punkt x im Gebiet durch (4.3) wobei die y-t Wichtungskoeffizienten (die Kriging-Koeffizienten) sind, die durch Lösen eines linearen Gleichungssystem, dessen konstante Terme selbst durch eine Flächen-Korrelation (dem sogenannten Semivariogramm, s. Anhang 2.3) der gemessenen Daten berechnet werden, erhalten werden. Obwohl Kriging-Methoden mathematisch komplex sind, gibt es heute gängige PC-Computerprogramme, wie z.B. das SURFER™ - Programm, die dem Hydrologen die Arbeit einfach machen. Viele neuere wissenschaftliche Untersuchungen zeigen, dass die Kriging-Methoden als die am vertrauenswürdigsten aller besprochenen Verfahren anzusehen sind, besonders dann wenn die sogenannte Trends in den Daten erkennbar sind. Drüber hinaus erlaubt die Kriging-Methode auch eine Evaluierung des statistischen Fehlers für den interpolierten Wertes P(x). 
 &amp;nbsp; 
 7.5 Statistische Aussagekraft von Niederschlagsmessungen 
 Eine aussagekräftige, hydrologische Analyse einer Region und der Abschätzung der potentiellen Niederschläge über eine längere Zeit dort ist offensichtlich um so besser (1) je mehr Meß Stationen N im Gebiet vorhanden sind (2) umso länger der Zeitraum T (meistens Jahre) ist über den gemessen wurde Komplexe, statistische Berechnungen zeigen nun, dass das 2. Kriterium wichtiger als das erste ist, d.h, es ist vorteilhafter mit wenigen Niederschlagsstationen über viele Jahre zu messen, als eine dichtes Beobachtungsnetz nur für ein paar wenige Jahre zu installieren. Diese Betrachtungen sind für eine wirtschaftliche Betreibung und Optimierung eines Stationsnetzes von Bedeutung.&amp;nbsp; 
 &amp;nbsp;7.6. Globale geographische Verteilung des Niederschlages und Klimazonen der Erde 
 Die typischen Klimazonen der Erde sind sowohl mittelbar als auch unmittelbar bedingt durch die mit der zunehmender geographischen Breite (Latitude (p) vom Äquator zum Pol abnehmender effektiver Sonneneinstrahlung (E ~ cos (p). Wichtiger als dieser unmittelbare Einfluß ist jedoch der mittelbare Effekt der variierenden Einstrahlung auf die großräumigen Bewegungen der Atmosphäre und der Meeresströmungen mit ihren Auswirkungen auf die globale geographische Verteilung des Niederschlages.&amp;nbsp; 
 &amp;nbsp;7.7. Die globale atmosphärische Zirkulation 
 Die globale atmosphärische Zirkulation ist vorwiegend bestimmt durch die Überlagerung von zwei grundsätzlichen Effekten: 1) Das Auftreten von drei zonalen (in Nord-Süd Richtung verlaufend) großräumigen Konvektionszellen, die sich über 30° Breiten-Intervall ausdehnen. Dies sind die sogenannten Hadlev-Zellen (s. Abb. 4.10). Aufgrund der Kontinuität der Strömungsbewegung sind die Auf- und Abströmungsgebiete von zwei benachbarten Zellen stets identisch. Da die größte Erwärmung und folglich der stärkste Auftrieb von Luftmassen am Äquator auftritt, ist die großräumige Strömungsrichtung aller Konvektionszellen ein für allemal definiert. 2) Der durch die Erdrotation verursachten Coriolis-Kraft, (= eine scheinbare Kraft, die auftritt wenn sich ein Körper in radialer Richtung in einem rotierenden System bewegt), die bewirkt dass auf der Nord-Erdhalbkugel in Nord-Richtung hin verlaufende Bewegungen und auf der Süd-Halbkugel nach Süden hin verlaufende Bewegungen nach Osten hin abgelenkt werden. Umgekehrtes gilt für nach Süden verlaufendende Bewegungen auf der Nord-Erdhalbkugel, usw. (Abb. 4.11 und 4.12) Aufgrund von (1) und (2) kommt es insbesondere über den Ozeanen zu resultierenden, typischen Windrichtungen mit einen ungefähren Azimut von 45°, (die in der Nähe der Äquators auf letzeren zuweisen, bedingt durch die Boden-Rückströmungen der tropischen Hadley-Zelle) die bereits von den Seefahrern im Mittelalter bei der Überquerung der Weltmeere ausgenutzt wurde. Letztlich war das Erreichen des amerikanischen Kontinentes durch Kolumbus nur durch die in Süd-West Richtung wehenden Passatwinde (engl. tradewinds) möglich (Abb. 4.12) 
 &amp;nbsp;7.8 Klimazonen der Erde 
 Auf der Erde lassen sich nach dem Verhältnis der Wasserhaushaltsgrößen Niederschlag und potentielle Verdunstung folgende Klimazonen unterscheiden: 
 Der Niederschlag ist ganzjährig höher als die Verdunstung (hN &amp;gt; hv). Diese Verhältnisse trift man in Mitteleuropa, Japan und den Oststaaten der USA an. Der Niederschlag liegt im Jahresmittel auch höher als die Verdunstung, es treten jedoch längere Perioden mit hN &amp;lt; hv auf (Südeuropa, Südafrika). Die Verdunstung überwiegt im Jahresmittel den Niederschlag, es treten aber Perioden auf mit hN &amp;gt; hv auf (Mittel- und Südindien, Südwesten der USA). Die Verdunstung ist ganzjährig höher als der Niederschlag (hN &amp;lt; hv), (Wüstengebiete der Subtropen, Innerasien). Die Wärme reicht im Sommer nicht aus, Schnee und Eis restlos aufzutauen (Polargebiete, Gletscherzonen der Hochgebirge). 
 &amp;nbsp; 
 Die großräumigen Klimazonen auf der Erde sind eine mittelbare Folge der atmosphärischen Zirkulation und insbesondere der fluid- und thermodynamische Eigenschaften der Hadley-Zellen. So sind die Auftriebsregionen der Konvektionszellen mit Wasserdampf angereichert und es kommt dort zu höhererer Wolkenbildung und Niederschlägen (Abb. 4.15, 4.16) Umgekehrtes gilt für die Abtriebsregionen der Konvektionszellen wo ein Defizit an Niederschlägen zu verzeichnen ist. Für die beiden tropischen Hadley-Zellen liegen in dem entsprechenden Breitenintervall um 30° herum auch die hauptsächlichen Wüstengebiete der Erde (Abb. 4.17). 
 &amp;nbsp; 
 South Latitude (degrees) North 80 60 40 20 0 20 40 60 80 -D 80 
 &amp;nbsp; 
 dapted from J.P. Pelxoto and M.A. Kettani , “The Control of the Water Cycle.” Copyright© April 1 973 by Sclentiflc American, Inc. Abb. 4.15: Globale mittlere breitenmäßige Verteilung der effektiven Niederschläge. Man beachte die Korrelation mit der Latitude der Auf- und Abströmungs gebiete der Hadley- Zellen 
 &amp;nbsp; 
 4.4 Zeitliche Variationen von Niederschlägen 4.4.1 Saisonal bedingte Variationen Für den Ingenieurhydrologen, aber noch mehr für den Landwirt, sind die saisonal bedingten Variationen des Niederschlages von großer Bedeutung. Sie werden meisten in Form von Balken-Diagrammen für den monatlichen Gesamtniederschlag dargestellt und sind - zumindest bei Mittelung über mehrere Jahre - charakteristisch für die jeweilige Klimaregion. Für die USA, die aufgrund ihrer Größe selbst einen Subkontinent bilden, ergeben sich für die einzelnen Landesteile die dargestellten Diagramme. 
 &amp;nbsp; 
 N^ol m.n,hly di.»ibU«on of p,.cipi«..ion in «,. Uni,.d S.a.« (In.l 11 !„. - 25.4 mm). (U.S. En.ironmen.al Do« Servke.l 
 &amp;nbsp; 
 Abb. 4.18: Monatliche Variationen des Niederschlages in lokalen Regionen der USA (Bedient and Hubert, 1988). U.S. NATIONAL PRECIPITATION, 1/98-12/98 PERCENT AREA AND PRECIPITATION INDEX 
 &amp;nbsp; 
 Abb. 4.19: Mittlerer monatlicher Niederschlagsindex für die USA (http://www.ncdc.noaa.gov/ol/climat e/research/1998/ann/ann98.html) 
 &amp;nbsp; 
 National Climalic Dala Center, NOAA 
 &amp;nbsp; 
 PRECIP. INDEX [ 
 &amp;nbsp; 
 &amp;nbsp; 
 AREA DF1Y 
 &amp;nbsp; 
 Tab. 4.1: Variation des monatlichen Niederschlages an der Station Scheyern bei München&amp;nbsp; 
 &amp;nbsp; 
 Monat/JahrMittel 1947 -1993199419951996199719981999 
 Januar52 mm61 mm66 mm12 mm2mm21 mm— mm 
 Februar48 mm35 mm47 mm48 mm48 mm23 mm— mm 
 März47 mm71 mm71mm16 mm61 mm54 mm— mm 
 April55 mm153 mm44 mm15 mm41 mm36 mm— mm 
 Mai77 mm67 mm89 mm103 mm25 mm54 mm— mm 
 Juni108mm68 mm130 mm47 mm104 mm145 mm— mm 
 Juli106mm76 mm59 mm39 mm140 mm107 mm— mm 
 August85 mm98 mm86 mm133 mm76 mm41 mm— mm 
 September65 mm85 mm58 mm42 mm25 mm129 mm— mm 
 Oktober51 mm31 mm13 mm47 mm68 mm194 mm— mm 
 November55 mm51 mm57 mm75 mm25 mm114 mm— mm 
 Dezember56 mm65 mm50 mm34 mm69 mm17 mm— mm 
 Jahressumme805mm861 mm770mm711 mm684mm935 mm— mm 
 &amp;nbsp; 
 &amp;nbsp; 
 &amp;nbsp; 
 Die Daten aus denen die Mittelwerte der monatlichen Niederschlagssummen von 1960 bis 1993 errechnet wurden, sind an einer Station des Deutschen Wetterdienstes (DWD) in Scheyern gemessen worden. 
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                            <updated>2015-07-27T00:00:00+02:00</updated>
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            <title type="text">MDO-Messdatenerfassungsund Auswertesoftware</title>
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                 Mit der neuen Software MDO (MessDatenOnline) werden in Verbindung mit dem&amp;nbsp;einen Datenerfassungssystem (Datenlogger oder Panel PC)&amp;nbsp;und der&amp;nbsp;entsprechenden Sensorik&amp;nbsp;Messdaten erfasst und ins Intranet und/oder ins Internet gestellt. MDO kann jede durch einen Sensor physikalisch messbare Größe anzeigen und dem Anwender für eine Auswertung zur Verfügung stellen. Alle Messdaten werden auf Wunsch grafisch oder als Tabelle dargestellt. Die aufgezeichneten Messreihen können als Wochen-, Monats- und Jahres-Grafiken oder Tabellen dargestellt werden. MDO arbeitet automatisch, ein Support durch Ihre Mitarbeiter kann entfallen. Die Installation von MDO erfolgt ohne komplizierte und zeitaufwendige Arbeitsschritte. Plattformunabhängige Verbreitung der Messdaten durch Nutzung des HTML-Protokolls (z.B. in Microsoft, UNIX und Apple basierten Netzwerken). Weltweite Verbreitung der Messdaten über das Internet.&amp;nbsp;      
  Softwaremodule  Stellen Sie entsprechend Ihren Anforderungen die benötigten Softwaremodule zusammen, der Nachkauf eines Moduls ist jederzeit möglich. 
  MDO Online  
 Tabellarische Darstellung der momentanen Messwerte im Internet und /oder im Intranet, die Aktualisierungsintervalle sind frei wählbar. Dieses Modul beinhaltet MDO Intranet und MDO Internet. 
  MDO Intranet  
 Tabellarische Darstellung der momentanen Messwerte im firmeninternen Intranet, die Aktualisierungs-Intervalle sind frei wählbar. Allen zugangsberechtigten Benutzern werden die Daten zur Verfügung gestellt, es wird kein Web-Server benötigt. 
  MDO Analogmodul  
 Zusätzlich zur tabellarischen Darstellung werden die aktuellen Messwerte analog angezeigt. Die Windrichtung wird z.B. in einer Windrose dargestellt. 
  MDO Datenbankmodul  
 Das MDO Datenbankmodul stellt die bereits gemessenen Werte in Form von Tages-, Monats- und Jahreslisten zur Verfügung. Das Modul beinhaltet eine Datenbank, in der alle erfassten Messwerte abgelegt werden. 
  MDO Grafikmodul  
 Das MDO Grafikmodul stellt alle abgelegten Daten in Form von Tages-, Monats- und Jahresgrafiken zur Verfügung. Voraussetzung ist das MDO Datenbankmodul. 
  MDO Exportmodul  
 Export aller gespeicherten Messwerte nach Excel, Access, SQL oder ASCII zur weiteren individuellen Bearbeitung. 
  MDO Windstatistikmodul  
 Modul zur Erzeugung von Windstatistiken nach VDI 3706 
 &amp;nbsp; 
  Die Hauptmerkmale der MDO sind:  
 &amp;nbsp; 
 
 Plattformunabhängigkeit durch Einsatz des Html-Protokolls 
 wartungsarm 
 unkomplizierte Installation 
 niederige Systemanforderungen ( ab 700 MHz) 
 
                ]]>
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                            <updated>2015-05-09T00:15:00+02:00</updated>
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