- Artikel-Nr.: 06.18.02.00
Auf einer transparenten, mit einem witterungsbeständigen Kleber beschichteten Haftfolie werden partikelförmige Luftbeimengungen abgeschieden. Die Partikel bleiben auf der Oberfläche haften. Bei der üblichen Probenahmedauer von einigen Tagen liegen die Partikel auf der Haftfolie isoliert vor.
Die Gesamtmasse der deponierten Partikel wird durch Differenzwägung der Folie vor und nach der Exposition bestimmt. Unter Berücksichtigung der Folienfläche und der Expositionsdauer erhält man als Meßergebnis die Massendepositionsrate.
Aufgrund ihrer morphologischen, geometrischen und optischen Eigenschaften können folgende Partikelgruppen unterschieden werden:
1. Überwiegend transparente anorganische Bestandteile
a) Mineralische Partikel natürlicher Herkunft (z.B. Bodenminerale)
b) Anorganische Partikel anthropogener Herkunft (z.B. Industriestäube, Abrieb oder Sekundärbildungen),
2. Transparente biogene Bestandteile natürlicher Herkunft,
3. Überwiegend nicht-transparente Bestandteile anthropogener Herkunft (z.B. Rußpartikel. Flugasche, Reifenabrieb).
Haftfoliengerät Sigma 2 mit Schutztubus,
bestehend aus:
- Probenahmekopf, eloxiert, bestehend aus einem runden Aluminium-Probenahmeteller mit ausschwenkbarem Aluminiumschutztubus. Probenahmeteller und
- Schutztubus sind über eine Führungsmuffe und einen Führungsstab aus VA-Stahl beweglich verbunden.
Die Hauptmerkmale des Haftfoliengerätes Sigma 2 sind:
- Wartungsarm
- trockene Sammelmethode
- gutes Preisleistungsverhältnis
- quantitative Sammlung von Luftbeimengungen