wiegender Niederschlagsmesser rain[e]

Der Niederschlagssensor rain[e] misst Niederschlagsmenge und -intensität. Der rain[e] kombiniert die Vorteile

  • neuester Wägetechnologie mit einer selbstentleerenden monolithischen Präzisions-Kippwaage. Dadurch erreicht er eine hohe Auflösung und Präzision bei einem deutlich kleinerem Gesamtvolumen. Somit hat der rain[e]
  • eine höhere Auflösung und Präzision als übliche Niederschlagssensoren mit Kippwaagen-Messprinzip und ist
  • gleichzeitig signifikant kleiner als übliche wiegende Sensoren, da kein Auffangbehälter benötigt wird.
  • Der Hauptsensor ist eine hochpräzise Wägezelle mit Überlastschutz. Sein Temperaturkoeffizient wird im Bedarfsfall
  • mithilfe eines Temperaturfühlers im Gehäuseinneren bestimmt. Die durch ein Kippen der Kippwaage ausgelösten
  • Pulse des Reed-Kontakts werden zur Fehlerkorrektur bei hohen Niederschlagsintensitäten verwendet. Zusätzlich
  • erlaubt der selbstentleerende Mechanismus der Kippwaage ein unterbrechungsfreies Wiegen.
  • Die folgenden Werte misst bzw. berechnet der rain[e]:
  • ► Niederschlagsmenge (Impuls- oder Analogausgang)
  • Die Niederschlagsmenge gibt der rain[e] in Echtzeit über den Puls- oder Analog-Ausgang mit einer maximalen Auflösung von 0,01 mm.

► Niederschlagsintensiätt der letzten Minute (SDI-12- oder RS485-Schnittstelle)

Der rain[e] misst sechsmal pro Minute und addiert diese Werte in einer gleitenden Summe auf - das bedeutet,dass immer, wenn ein neuer Wert gemessen wird, addiert man ihn zu den vorherigen fünf und generiert somit den neuen Intensitätswert der letzten Minute.

► Niederschlagsintensität seit letztem Abruf (SDI-12- oder RS485-Schnittstelle)

Die Mengendifferenz seit dem letzten Abruf wird durch die Zeit seit dem letzten Abruf geteilt. Wenn der letzte Abruf vor unter 30 s war, wird automatisch die Intensität der letzten Minute verwendet.

► Niederschlagsmenge seit letztem Abruf (SDI-12- oder RS485-Schnittstelle)

Mengendifferenz zwischen dem neuen und dem letzten Abruf

► Minimale Niederschlagsintensität der letzten x Minuten (SDI-12- oder RS485-Schnittstelle)

Für x Minuten wird jede Minute der Wert für die Intensität der letzten Minute mit dem der vorangegangenen verglichen und der kleinere der beiden behalten.

► Maximale Niederschlagsintensität der letzten x Minuten (SDI-12- oder RS485-Schnittstelle)

Für x Minuten wird jede Minute der Wert für die Intensität der letzten Minute mit dem der vorangegangenen verglichen und der größere der beiden behalten.

► Mittlere Intensität der letzten x Minuten (SDI-12- oder RS485-Schnittstelle)

Zählt die Niederschlagsmenge über x Minuten in 0,01 mm-Schritten und teilt das Ergebnis durch die x Minuten.

► Varianz (SDI-12- oder RS485-Schnittstelle) Varianz der Messwerte über 4 s

Die beiden Impulsausgänge können so konfiguriert werden, dass sie die Niederschlagsmenge mit Auflösungen von 0,01...1 mm und Schließzeiten von 10...500 ms. Alternativ können sie so konfiguriert werden, dass sie den Status der Heizung (Heizung AN/AUS) oder die Existenz von Niederschlag (Regen JA/NEIN) ausgeben.

Der Analogausgang kann in den beiden Modi 0/4...20 mA oder 0...2,5/5 V DC verwendet werden, um die Niederschlagsmenge auszugeben. Für weitere Informationen hinsichtlich des Funktionsumfangs des Analogausgangs und seiner Reset-Funktion .

Zusätzlich zum SDI-12-Protokoll kann die RS485-Schnittstelle auch im Talker- oder WLASCII-Modus betrieben werden. Für eine Beschreibung dieser Betriebsmodi.

 Heizung

Für Anwendungen in Regionen mit saisonal oder permanent tiefen Temperaturen ist der rain[e] als beheizte Version verfügbar. Die interne Heizung ist in zwei Teile aufgeteilt - eine 80 W Heizmatte entlang der Innenseite des Auffangtrichters des rain[e] schmilzt festen Niederschlag und eine 60 W Heizplatte unter dem Schutzgitter und der Kippwaage verhindert vollständiges Vereisen des Ausflusses. Bei seiner Betriebstemperatur von -40...70 °C beträgt die Zieltemperatur der Trichteroberfl äche des beheizten rain[e] 2 °C. Die Betriebsfähigkeit wird kontinuierlich kontrolliert und kann über die SDI-12-, RS485-Schnittstelle oder den Impulsausgang abgefragt werden.

Die Heizung kann mithilfe des Konfigurations-Tools rain[e] Commander deaktiviert

 In den Werkseinstellungen ist die Heizung eingeschaltet. Die Heizung wird über ein separates Stromkabel versorgt.

 Installation

Auswahl des Aufstellorts

Um mögliches Einspritzen zu minimieren, wird empfohlen, Aufstellorte mit hartem Untergrund wie Beton zu vermeiden, stattdessen den Niederschlagssensor auf Gras oder einem anderen weichen Untergrund zu installieren. Grundsätzlich sollte der Sensor nicht auf Dächern oder Abhängen platziert werden. Wir empfehlen nach DWD-Standard, den Niederschlagssensor in einem Abstand von mindestens 2 m oder der Hindernishöhe (über Sensorrand) zum nächsten Hindernis (wie z. B. Bäume oder Mauern), der doppelten Hindernishöhe nach WMO-Standard oder optimalerweise der vierfachen Hindernishöhe. Überwuchs durch Pflanzen im Umfeld des Niederschlagssensors muss regelmäßig auf die Höhe des Sensors

beschnitten werden, um eine Verfälschung der Ergebnisse zu verhindern und gleichzeitig den Windeinfluss zu reduzieren.

 

 

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