Das Wohnklima Hygrometer-Thermometer

Hygrometer dienen der Messung der relativen Luftfeuchte und beruhen auf den hygroskopischen Eigenschaften von Haaren oder synthetischen Fasern, die ihre Länge mit Änderung der Luftfeuchte ändern.

Während natürliche Haare auch bei Temperaturen unter 0 °C einsetzbar sind, reagieren Hygrometer mit synthetischen Fasern in diesem Temperaturbereich äusserst träge und sind deshalb für den Einsatz im Freien nicht zu empfehlen, da mit abnehmender Lufttemperatur die Trägheit der synthetischen Faser zunimmt.

Haar-Hygrometer bedürfen der regelmässigen Regeneration (zeitlicher Abstand: einige Wochen), bei Hygrometern mit synthetischen Fasern ist dies im allgemeinen nicht erforderlich.

Das Wohnklima Hygrometer-Thermometer

  • Signalisiert im "grünen Bereich" jederzeit gesundes Wohnklima, bei rot: STOPP, hier hilft kurzes und kräftiges Fensterlüften!
  • Erspart technische Erläuterungen, die sich schwer vermitteln lassen, denn das Zifferblatt gibt die einprägsamen Hinweise zum Umgang mit der Luftfeuchte!
  • Erlaubt wartungsfreien Betrieb: Kein Regenerieren dank hochwertiger Synthetikfasern!
  • Verfügt über einen formschönen, hölzernen Standsockel zur freien Aufstellung für präzise, schnell reagierende Messung!
  • Funktioniert allzeit ohne Batterie, ist somit umweltfreundlich im Betrieb!
  • Enthält eine übersichtliche Nutzerinformation mit wissenswerten Hintergrundinformationen!
  • Das Bimetallthermometer signalisiert optimale Wohnraumtemperaturen im Verhältnis zu optimalen Feuchteverhältnissen. Damit ergeben sich Möglichkeiten zur Energieeinsparung ohne grossen Investitionsaufwand.

Das Wohnklima Hygrometer-Thermometer wertet darüber hinaus mit seinem Chromstahlgehäuse jeden behaglichen Wohnraum auf. Es ist die für feuchtebelastete Wohnräume optimierte Weiterentwicklung des Fischer Hygrometers - dem Testsieger bei Stiftung Warentest im März 2003.

Die Hauptmerkmale des Wohnklima Hygrometer-Thermometers mit synthetischen Fasern sind:

  • Einsetzbar bis 0 °C
  • Energiesparfunktion durch graf. Darstellungen auf der Skala
  • Messgenauigkeit 3 %
  • nicht einsetzbar in einer Amoniak-Umgebung
  • wartungsarm
  • geringe Hysterese
  • hohe Reaktionsgeschwindigkeit
  • gute Handhabung
  • hohe Zuverlässigkeit
  • einfache Bedienung
  • Bimetallthermometer Teilung 2 K
FAQ

 

Änderung der Wohnungs-Lüftungsnorm DIN 1946-6 und Schimmelpilze

Der seit Anfang 2006 vorliegende Normenentwurf zur Neuregelung der hier relevanten
Lüftungsnorm DIN 1946-6 wurde im Frühjahr 2009 verabschiedet und ist nunmehr als anerkannte Regel der Technik zu beachten. Der Sachverständige Hans Westfeld hat im folgenden Fachbeitrag die Änderungen der DIN 1946-6 näher erläutert.

http://www.haustechnikdialog.de/News/News.aspx?ID=10226

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    • So erhalten Sie die günstige Wohnfeuchte

    Der Bedarf für eine Begrenzung der Wohnfeuchte zur Vermeidung hoher Werte besteht nur während der Heizperiode, beginnend mit dem Heizbetrieb im Herbst. Für die gesamte Wohnung ist die Beibehaltung einer Temperatur von ca. 20°C zu empfehlen. Daher finden Sie auf Ihrer Thermometerskala den Bereich 18-22°C in einem freundlichen, mittleren Grün markiert.

    • Im Winter

    Bei Außentemperaturen von im Mittel unter ca. +5°C stellt sich bei ausreichendem Luftwechsel und ca. 20°C leicht eineWohnfeuchte von rund 40-50 % rel. Feuchte ein. Dieser Bereich ist auf Ihrem Hygrometer im freundlichen, mittleren Grünmarkiert.In Frostperioden ist eine Luftfeuchte in Räumen von weniger als 40% rel. Feuchte völlig normal. Insbesondere in Altbauten mit geringem Wärmeschutz müssen 40-50% rel. Feuchte (bei ca. 20°C) als obere Grenze eingehalten werden, da bei längerem Überschreiten erhöhte Schimmelgefahr besteht.

    • In Herbst und Frühling

    Bei milderen Außentemperaturen von im Mittel 5-15°C ist eine höhere Luftfeuchte von 50-60% rel. Feuchte möglich. Auf Ihrem Hygrometer ist dies in freundlichem, mittlerem Grün markiert.Bitte beachten Sie:Wärmere Räume sind relativ trockener (helles Grün) und kältere Räume werden relativ feuchter (dunkles Grün). Wir empfehlen daher, keinen Raum unter 16°C auszukühlen. Gesundes Wohnklima gewinnen durch richtiges Lüften 

    Spätestens bei häufigem Beschlagen der Fensterscheiben oder Schimmelbefall an Wänden ist es sinnvoll, eigene Gewohnheiten zu überprüfen und sich neu zu orientieren. Dabei können Ihnen die Antworten auf folgende Fragen weiterhelfen:

    • Wie oft lüften?

    Diese Frage beantwortet Ihnen stets das Wohnklima-Hygrometer. Immer dann, wenn der Zeiger in den dunkelgrünen Bereichkommt oder diesen überschreitet, haben Sie Anlass zu lüften.

    • Wie lange lüften?

    Auch dies steht auf dem Hygrometer: Im Winter, bei kalten Temperaturen unter ca. +5°C, genügen maximal 5 Minuten. Ist es draußen milder (5-15°C), ist etwa 10-15 Minuten Dauer erforderlich.

    • Wie lüften?

    Effektiven Luftaustausch bringt nur weites Öffnen eines Fensters oder einer Tür im Raum ("Stosslüftung"). Durchzug muss nicht sein. Völlig ungenügend und Energie verschwendend ist das Kipplüften.

    • Was tun bei Abwesenheit tagsüber?

    Es genügt, während der Anwesenheit ausreichend zu lüften. Dies bedeutet mindestens je ein Mal morgens vordem Weggehen, beim Nachhausekommen und vordem Schlafengehen. Genauso wichtig ist es, die Heizung tagsüber nicht ganz auszudrehen (18-16°).

    • Auch bei Nebel oder Regen lüften?

    Das ist auf jeden Fall sinnvoll. Auch relativ feuchte Kaltluft enthält stets weniger Feuchte als relativ trockene Innenluft. Außerdem benötigen Sie ja auch bei feuchter Witterung frischen Sauerstoff.

    • Was ist im Sommer zu beachten?

    Außer im Keller, darf in allen Räumen beliebig gelüftet werden. Das Wohnklima-Hygrometer kennt dafür keine Grenzen, die Feuchte ist immer dem Außenklima entsprechend hoch. Dies schadet nicht, da die Wände (außer im Keller) ausreichend warm sind.

    • Wie ist im Keller zu lüften?

    Räume im Keller sind im Sommer gefährdet, weil dann die Außenluft viel Feuchte enthält, die sich an kalten Flächen niederschlägt. Auch in Souterrainwohnungen sollte daher bei Außentemperaturen über 15°C möglichst nicht gelüftet werden.

    • Ist Wäschetrocknung in der Wohnung möglich?

    Ideal ist ein Trockenraum, der durchgehend (außer im Sommer oder bei Frost) belüftet werden kann. In der Wohnung ist es nur unter der Einschränkung möglich, dass der Raum geschlossen und sehr gut beheizt wird. Während der Trocknungsdauer ist mehrfach kräftig zu lüften. Das Hygrometer bietet hierfür ideale Unterstützung.

    • Platzierung des Messgerätes

    Zur Gewährleistung einer verlässlichen Messung muss für ein Hygrometer der richtige Ort ausgewählt werden. Wählen Sie im Bereich der Innenwände eine mittlere Höhe 1-2 m über dem Boden. Meiden Sie die kühleren Außenwand- oder Fensterbereiche sowie die Nähe von Heizungen oder direkte Sonneneinstrahlung.Alternativ zur Wandaufhängung kann Ihr Gerät auch aufgestellt werden. Es ist dann optimal zugänglich für die Raumluft und daher reaktionsschneller Version mit hölzernem Sockel: Sie stecken es am besten etwas nach vorne geneigt ein und drücken es dann leicht nach hinten. Achten Sie dabei bitte unbedingt auf festen Halt und einen sicheren Standort.

  • Umfrageergeniss der Techem-studie von 2016

Im Wohnzimmer und im Bad wünschen sich fast 40 Prozent der Deutschen Temperaturen von mehr als 22 Grad. Das ist das Ergebnis einer deutschlandweiten repräsentativen Befragung zum individuellen Heiz- und Lüftungsverhalten von Mietern in Mehrfamilienhäusern, die Techem in Auftrag geben hat. Dabei mögen es insbesondere Menschen ab 59 Jahre dort gerne warm und kuschelig, denn sie geben für diese Räume im Schnitt eine 0,5 bis 0,6 Grad höhere Wohlfühltemperatur an. Anders ist es in Küche, Flur und Schlafzimmer: Hier sinkt die von den Befragten angegebene Wohlfühltemperatur mit zunehmenden Alter. Besonders auffällig ist das in den Schlafzimmern. Während Befragte bis 29 Jahre dort im Schnitt gerne eine Temperatur von 18,4 Grad haben, liegt diese bei Menschen ab 59 Jahren mit 16,8 Grad erheblich darunter.

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