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        <name>HIM Wettershop</name>
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    <title>Blog / Atom Feed</title>
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    <updated>2020-12-29T22:42:07+01:00</updated>
    
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            <title type="text">wiegender Niederschlagsmesser rain[e]</title>
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                                            Der Niederschlagssensor rain[e] misst Niederschlagsmenge und -intensität. Der rain[e] kombiniert die Vorteile
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                <![CDATA[
                  Der Niederschlagssensor  rain[e]  misst Niederschlagsmenge und -intensit&amp;auml;t. Der  rain[e]  kombiniert die Vorteile  
 
  neuester W&amp;auml;getechnologie mit einer selbstentleerenden monolithischen Pr&amp;auml;zisions-Kippwaage. Dadurch erreicht&amp;nbsp;  er eine hohe Aufl&amp;ouml;sung und Pr&amp;auml;zision bei einem deutlich kleinerem Gesamtvolumen. Somit hat der   rain[e]  
  eine h&amp;ouml;here Aufl&amp;ouml;sung und Pr&amp;auml;zision als &amp;uuml;bliche Niederschlagssensoren mit Kippwaagen-Messprinzip und ist  
  gleichzeitig signifikant kleiner als &amp;uuml;bliche wiegende Sensoren, da kein Auffangbeh&amp;auml;lter ben&amp;ouml;tigt wird.  
  Der Hauptsensor ist eine hochpr&amp;auml;zise W&amp;auml;gezelle mit &amp;Uuml;berlastschutz. Sein Temperaturkoeffizient wird im Bedarfsfall  
  mithilfe eines Temperaturf&amp;uuml;hlers im Geh&amp;auml;useinneren bestimmt. Die durch ein Kippen der Kippwaage ausgel&amp;ouml;sten  
  Pulse des Reed-Kontakts werden zur Fehlerkorrektur bei hohen Niederschlagsintensit&amp;auml;ten verwendet. Zus&amp;auml;tzlich  
  erlaubt der selbstentleerende Mechanismus der Kippwaage ein unterbrechungsfreies Wiegen.  
  Die folgenden Werte misst bzw. berechnet der   rain[e]  :  
  ► Niederschlagsmenge (Impuls- oder Analogausgang)  
  Die Niederschlagsmenge gibt der   rain[e]   in Echtzeit &amp;uuml;ber den Puls- oder Analog-Ausgang mit einer&amp;nbsp;  maximalen Aufl&amp;ouml;sung von 0,01 mm.  
 
  ► Niederschlagsintensi&amp;auml;tt der letzten Minute (SDI-12- oder RS485-Schnittstelle)  
  Der  rain[e]  misst sechsmal pro Minute und addiert diese Werte in einer gleitenden Summe auf - das bedeutet,  dass immer, wenn ein neuer Wert gemessen wird, addiert man ihn zu den vorherigen f&amp;uuml;nf und generiert&amp;nbsp;  somit den neuen Intensit&amp;auml;tswert der letzten Minute.  
  ► Niederschlagsintensit&amp;auml;t seit letztem Abruf (SDI-12- oder RS485-Schnittstelle)  
  Die Mengendifferenz seit dem letzten Abruf wird durch die Zeit seit dem letzten Abruf geteilt. Wenn der letzte&amp;nbsp;  Abruf vor unter 30 s war, wird automatisch die Intensit&amp;auml;t der letzten Minute verwendet.  
  ► Niederschlagsmenge seit letztem Abruf (SDI-12- oder RS485-Schnittstelle)  
  Mengendifferenz zwischen dem neuen und dem letzten Abruf  
  ► Minimale Niederschlagsintensit&amp;auml;t der letzten x Minuten (SDI-12- oder RS485-Schnittstelle)  
  F&amp;uuml;r x Minuten wird jede Minute der Wert f&amp;uuml;r die Intensit&amp;auml;t der letzten Minute mit dem der vorangegangenen&amp;nbsp;  verglichen und der kleinere der beiden behalten.  
  ► Maximale Niederschlagsintensit&amp;auml;t der letzten x Minuten (SDI-12- oder RS485-Schnittstelle)  
  F&amp;uuml;r x Minuten wird jede Minute der Wert f&amp;uuml;r die Intensit&amp;auml;t der letzten Minute mit dem der vorangegangenen&amp;nbsp;  verglichen und der gr&amp;ouml;&amp;szlig;ere der beiden behalten.  
  ► Mittlere Intensit&amp;auml;t der letzten x Minuten (SDI-12- oder RS485-Schnittstelle)  
  Z&amp;auml;hlt die Niederschlagsmenge &amp;uuml;ber x Minuten in 0,01 mm-Schritten und teilt das Ergebnis durch die x&amp;nbsp;  Minuten.  
  ► Varianz (SDI-12- oder RS485-Schnittstelle)&amp;nbsp;  Varianz der Messwerte &amp;uuml;ber 4 s  
  Die beiden Impulsausg&amp;auml;nge k&amp;ouml;nnen so konfiguriert werden, dass sie die Niederschlagsmenge mit Aufl&amp;ouml;sungen von 0,01...1 mm und Schlie&amp;szlig;zeiten von 10...500 ms. Alternativ k&amp;ouml;nnen sie so konfiguriert werden, dass sie den Status der Heizung (Heizung AN/AUS) oder die Existenz von Niederschlag (Regen JA/NEIN) ausgeben.  
  Der Analogausgang kann in den beiden Modi 0/4...20 mA oder 0...2,5/5 V DC verwendet werden, um die Niederschlagsmenge auszugeben. F&amp;uuml;r weitere Informationen hinsichtlich des Funktionsumfangs des Analogausgangs&amp;nbsp;  und seiner Reset-Funktion&amp;nbsp;  .  
  Zus&amp;auml;tzlich zum SDI-12-Protokoll kann die RS485-Schnittstelle auch im Talker- oder WLASCII-Modus betrieben werden. F&amp;uuml;r eine Beschreibung dieser Betriebsmodi.  
  &amp;nbsp;   Heizung   
  F&amp;uuml;r Anwendungen in Regionen mit saisonal oder permanent tiefen Temperaturen ist der  rain[e]  als beheizte Version verf&amp;uuml;gbar. Die interne Heizung ist in zwei Teile aufgeteilt - eine 80 W Heizmatte entlang der Innenseite des Auffangtrichters des  rain[e]  schmilzt festen Niederschlag und eine 60 W Heizplatte unter dem Schutzgitter und der Kippwaage verhindert vollst&amp;auml;ndiges Vereisen des Ausflusses. Bei seiner Betriebstemperatur von -40...70 &amp;deg;C betr&amp;auml;gt die Zieltemperatur der Trichteroberfl &amp;auml;che des beheizten  rain[e]  2 &amp;deg;C. Die Betriebsf&amp;auml;higkeit wird kontinuierlich kontrolliert und kann &amp;uuml;ber die SDI-12-, RS485-Schnittstelle oder den Impulsausgang abgefragt werden.  
  Die Heizung kann mithilfe des Konfigurations-Tools  rain[e]  Commander deaktiviert   
  &amp;nbsp;In den Werkseinstellungen ist die Heizung eingeschaltet. Die Heizung wird &amp;uuml;ber ein separates Stromkabel versorgt.  
 &amp;nbsp;  Installation   
   Auswahl des Aufstellorts   
  Um m&amp;ouml;gliches Einspritzen zu minimieren, wird empfohlen, Aufstellorte mit hartem Untergrund wie Beton zu vermeiden, stattdessen den Niederschlagssensor auf Gras oder einem anderen weichen Untergrund zu installieren. Grunds&amp;auml;tzlich sollte der Sensor nicht auf D&amp;auml;chern oder Abh&amp;auml;ngen platziert werden. Wir empfehlen nach DWD-Standard, den Niederschlagssensor in einem Abstand von mindestens 2 m oder der Hindernish&amp;ouml;he (&amp;uuml;ber Sensorrand) zum n&amp;auml;chsten Hindernis (wie z. B. B&amp;auml;ume oder Mauern), der doppelten Hindernish&amp;ouml;he nach WMO-Standard oder optimalerweise der vierfachen Hindernish&amp;ouml;he. &amp;Uuml;berwuchs durch Pflanzen im Umfeld des Niederschlagssensors muss regelm&amp;auml;&amp;szlig;ig auf die H&amp;ouml;he des Sensors  
  beschnitten werden, um eine Verf&amp;auml;lschung der Ergebnisse zu verhindern und gleichzeitig den Windeinfluss zu reduzieren.  
 &amp;nbsp; 
  &amp;nbsp;  
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                            <updated>2015-08-01T00:00:00+02:00</updated>
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            <title type="text">Sternpyranometer</title>
            <id>https://www.meteorologyshop.eu/fachliteratur/sternpyranometer</id>
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                <![CDATA[
                
                                            Das Sternpyranometer wurde in der vorliegenden Form von Dirmhirn entwickelt. Es zählt innerhalb der meteorologischen Strahlungsmessgeräte zur Gruppe der &quot;Schwarz-Weiß-Flächen-Pyranometer&quot; und dient zur Erfassung der Globalstrahlung, der 
                                        ]]>
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            <content type="html">
                <![CDATA[
                 STERNPYRANOMETER&amp;nbsp; 
 Einf&amp;uuml;hrung 
 Das Sternpyranometer wurde in der vorliegenden Form von Dirmhirn entwickelt. Es z&amp;auml;hlt innerhalb der meteorologischen Strahlungsmessger&amp;auml;te zur Gruppe der &quot;Schwarz-Wei&amp;szlig;-Fl&amp;auml;chen-Pyranometer&quot; und dient zur Erfassung der Globalstrahlung, der Himmelsstrahlung, der kurzwelligen Reflexstrahlung und der kurz&amp;not;welligen Strahlung auf verschieden orientierten und geneigten Fl&amp;auml;chen. Globalstrahlung ist die aus dem oberen Halbraum auf eine horizontale Fl&amp;auml;che auffallende Strahlung im Wellenl&amp;auml;ngenbereich des Sonnen&amp;not;spektrums von 0.3 bis 3 ?m, und ist die Summe der direkten Solar- und diffusen Himmelsstrahlung. Die Strah&amp;not;lungs-intensit&amp;auml;t wird bei den Pyranometern nicht unmittelbar, sondern auf dem Umweg &amp;uuml;ber eine durch sie erzeugte Temperaturdifferenz gemessen. Bei den elektrischen Pyranometern wird diese Differenz mittels Thermo&amp;not;element in eine proportionale elektromotorische Kraft umgesetzt. Auf die Weise wird die komplizierte Messung eines Strahlungsstromes auf die einfache einer elektrischen Spannung zur&amp;uuml;ckgef&amp;uuml;hrt. Die in der Umwelt&amp;not;forschung wichtige Messgr&amp;ouml;&amp;szlig;e &quot;Globalstrahlung&quot; muss unter verschiedensten Witterungsverh&amp;auml;lt-nissen be&amp;not;stimmt werden k&amp;ouml;nnen, so dass nur eine entsprechend robuste und korrosionsfeste Ausf&amp;uuml;hrung des Mess&amp;not;ger&amp;auml;tes einen st&amp;ouml;rungsfreien Betrieb garantiert.   
 Beschreibung 
 Die strahlungsempfindliche Fl&amp;auml;che des Sternpyranometers stellen 12 kreisf&amp;ouml;rmig angeordnete, abwechselnd schwarz und wei&amp;szlig; lackierte Kupferpl&amp;auml;ttchen dar. Bei Bestrahlung erw&amp;auml;rmen sich die schwarzen mehr als die wei&amp;szlig;en. Diese Temperaturdifferenz wird mit der an der Unterseite der Fl&amp;auml;chen angebrachten Thermos&amp;auml;ule festgestellt. Die von ihr entwickelte Spannung betr&amp;auml;gt ca. 15 ?V/Wm-2 bei einem Innenwiderstand von ca. 35 Ohm. Zum Schutz der Empf&amp;auml;ngerfl&amp;auml;che ist eine Glaskuppel aus geschliffenem optischen &quot;SCHOTT&quot;-Glas vorgesehen, die mittels zweier Dichtungsringe und eines Schraubringes dicht mit dem Geh&amp;auml;use verbunden ist. Ein Trockenbeh&amp;auml;lter mit Silicagel unterbindet Kondensationserscheinungen im Inneren des Ger&amp;auml;tes. Ein wei&amp;szlig; lackiertes Metallgeh&amp;auml;use sch&amp;uuml;tzt den Trockenbeh&amp;auml;lter und verhindert eine &amp;Uuml;berw&amp;auml;rmung des Instru-mentes. Die Ausf&amp;uuml;hrung des Verbindungskabels erfolgt &amp;uuml;ber eine wasserdichte Verschraubung, wo&amp;not;durch der Innen&amp;not;raum auch gegen Umgebungsluft abgeschlossen ist. F&amp;uuml;r die Nivellierung des Ger&amp;auml;tes sind die drei Ein&amp;not;stell&amp;not;schrauben an den Geh&amp;auml;uselaschen und eine Libelle vorgesehen.   
 Wartung 
 Die Glaskuppeln von Sternpyranometern, die im Dauereinsatz stehen, sollen mindestens einmal pro Tag sauber- und trockengewischt werden. Eisbelag muss sehr sorgf&amp;auml;ltig entfernt werden, eventuell Enteisungs-spray verwenden. Bei Messungen w&amp;auml;hrend der Wintermonate ist eine Ventilierung und Beheizung des Ger&amp;auml;tes angebracht, um ein Beschlagen des Glases durch Niederschlag in fester oder fl&amp;uuml;ssiger Form zu vermeiden. Hierf&amp;uuml;r bietet sich das &quot;Bel&amp;uuml;ftungsgeh&amp;auml;use Modell Nr. 8106&quot; an. Die horizontale Aufstellung soll m&amp;ouml;glichst t&amp;auml;glich &amp;uuml;berpr&amp;uuml;ft werden. Die Empf&amp;auml;ngerfl&amp;auml;chen m&amp;uuml;ssen immer schwarz und wei&amp;szlig; sein. Sollten an den Empf&amp;auml;ngerfl&amp;auml;chen Unregelm&amp;auml;&amp;szlig;igkeiten bzw. andere Defekte auftreten, so ist eine &amp;Uuml;berpr&amp;uuml;fung in un-serem Werk unumg&amp;auml;nglich. Ein Zerkratzen sowohl der Empf&amp;auml;ngerfl&amp;auml;chen wie auch der Glaskuppel ist unbe-dingt zu vermeiden. An der Unterseite des Sternpyranometers befindet sich der abschraubbare Trocken&amp;not;-beh&amp;auml;lter, dessen F&amp;uuml;llung aus Silicagel besteht. Diese Trockensubstanz muss immer rot sein. Sollte die Substanz blass erscheinen, muss sie gewechselt werden. Falls keine neue F&amp;uuml;llung zur Verf&amp;uuml;gung steht, kann die Substanz bei einer Temperatur von 80&amp;deg;C reaktiviert werden.   
 Kalibrierung 
 Pyranometer im Dauereinsatz sollten mindestens alle 2 Jahre kalibriert werden, empfohlen wird eine j&amp;auml;hr&amp;not;liche Kalibrierung. Im Zuge dieser Kalibrierung wird auch der j&amp;auml;hrlich notwendige Dichtungstausch durch&amp;not;ge&amp;not;f&amp;uuml;hrt. Die Lieferfirma f&amp;uuml;hrt diese Servicearbeiten gerne f&amp;uuml;r Sie durch.   
 Gew&amp;auml;hrleistung 
 Alle Ger&amp;auml;te werden im Laufe der Produktion und vor Auslieferung &amp;uuml;berpr&amp;uuml;ft. Die Gew&amp;auml;hrleistung auf Mate&amp;not;rial und Zusammenbau erstreckt sich auf 12 Monate ab Lieferdatum. Die Gew&amp;auml;hrleistung ist beschr&amp;auml;nkt auf Ge-r&amp;auml;te, die an die Lieferfirma zur&amp;uuml;ckgeschickt wurden und bei denen M&amp;auml;ngel, die bereits zur Zeit der Aus-lieferung bestanden haben, festgestellt werden. Transportkosten sind nicht Gegenstand der Gew&amp;auml;hr&amp;not;leistung. Der Anspruch auf Gew&amp;auml;hrleistung erlischt jedoch bei Gewaltanwendung, unsachgem&amp;auml;&amp;szlig;er Lagerung, Auf-stellung, Behandlung und Reparatur vonseiten des Kunden sowie bei Manipulation am Ger&amp;auml;t durch Dritte.   
 Optionen, Ersatzteile 
 
 Bel&amp;uuml;ftungsgeh&amp;auml;use Modell 8106 f&amp;uuml;r die Bel&amp;uuml;ftung und Beheizung des Sternpyranometers, um ein Beschlagen der Kuppel bei kaltem und eine K&amp;uuml;hlung bei warmem Wetter zu erm&amp;ouml;glichen . 
 Glaskuppel&amp;nbsp; 
 1 Satz Dichtungen (3 St&amp;uuml;ck)&amp;nbsp; 
 Silicagel-Beh&amp;auml;lter mit F&amp;uuml;llung&amp;nbsp; 
 
                ]]>
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                            <updated>2015-07-12T00:15:00+02:00</updated>
                    </entry>

    
    
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            <title type="text">Das Wohnklima Hygrometer-Thermometer</title>
            <id>https://www.meteorologyshop.eu/fachliteratur/das-wohnklima-hygrometer-thermometer</id>
            <link href="https://www.meteorologyshop.eu/fachliteratur/das-wohnklima-hygrometer-thermometer"/>
            <summary type="html">
                <![CDATA[
                
                                            Das Wohnklima Hygrometer-Thermometer
                                        ]]>
            </summary>
            <content type="html">
                <![CDATA[
                 
  Hygrometer dienen der Messung der relativen Luftfeuchte und beruhen auf den hygroskopischen Eigenschaften von Haaren oder synthetischen Fasern, die ihre L&amp;auml;nge mit &amp;Auml;nderung der Luftfeuchte &amp;auml;ndern.  
  W&amp;auml;hrend nat&amp;uuml;rliche Haare auch bei Temperaturen unter 0 &amp;deg;C einsetzbar sind, reagieren Hygrometer mit synthetischen Fasern in diesem Temperaturbereich &amp;auml;usserst tr&amp;auml;ge und sind deshalb f&amp;uuml;r den Einsatz im Freien nicht zu empfehlen, da mit abnehmender Lufttemperatur die Tr&amp;auml;gheit der synthetischen Faser zunimmt.  
  Haar-Hygrometer bed&amp;uuml;rfen der regelm&amp;auml;ssigen Regeneration (zeitlicher Abstand: einige Wochen), bei Hygrometern mit synthetischen Fasern ist dies im allgemeinen nicht erforderlich.  
   Das Wohnklima Hygrometer-Thermometer   
 
  Signalisiert im &amp;nbsp; &quot;gr&amp;uuml;nen Bereich&quot;  &amp;nbsp;  jederzeit gesundes Wohnklima, bei rot:&amp;nbsp; STOPP, &amp;nbsp;hier hilft kurzes und &amp;nbsp;kr&amp;auml;ftiges Fensterl&amp;uuml;ften !  
  Erspart technische Erl&amp;auml;uterungen, die sich schwer vermitteln lassen, denn das Zifferblatt gibt die einpr&amp;auml;gsamen Hinweise zum Umgang mit der Luftfeuchte!  
  Erlaubt wartungsfreien Betrieb: Kein Regenerieren dank hochwertiger Synthetikfasern!  
  Verf&amp;uuml;gt &amp;uuml;ber einen formsch&amp;ouml;nen, h&amp;ouml;lzernen Standsockel zur freien Aufstellung f&amp;uuml;r pr&amp;auml;zise, schnell reagierende Messung!  
  Funktioniert allzeit ohne Batterie, ist somit umweltfreundlich im Betrieb!  
  Enth&amp;auml;lt eine &amp;uuml;bersichtliche Nutzerinformation mit wissenswerten Hintergrundinformationen!  
  Das Bimetallthermometer signalisiert&amp;nbsp;  optimale Wohnraumtemperaturen  &amp;nbsp;im Verh&amp;auml;ltnis zu&amp;nbsp;  optimalen Feuchteverh&amp;auml;ltnissen  . Damit ergeben sich M&amp;ouml;glichkeiten zur Energieeinsparung ohne grossen Investitionsaufwand.  
 
  Das&amp;nbsp;  Wohnklima Hygrometer-Thermometer  &amp;nbsp;wertet dar&amp;uuml;ber hinaus mit seinem Chromstahlgeh&amp;auml;use jeden behaglichen Wohnraum auf. Es ist die f&amp;uuml;r feuchtebelastete Wohnr&amp;auml;ume optimierte Weiterentwicklung des&amp;nbsp;  Fischer Hygrometers - dem Testsieger bei Stiftung Warentest im M&amp;auml;rz 2003.     
   Die Hauptmerkmale des&amp;nbsp;  Wohnklima Hygrometer-Thermometers  &amp;nbsp;mit synthetischen Fasern sind:   
 
   Einsetzbar bis 0 &amp;deg;C   
   Energiesparfunktion durch graf. Darstellungen auf der Skala   
  Messgenauigkeit 3 %  
  nicht einsetzbar in einer Amoniak-Umgebung  
  wartungsarm  
  geringe Hysterese  
  hohe Reaktionsgeschwindigkeit  
  gute Handhabung  
  hohe Zuverl&amp;auml;ssigkeit  
  einfache Bedienung  
  Bimetallthermometer Teilung 2 K  
 
   FAQ   
  &amp;nbsp;  
    &amp;Auml;nderung der Wohnungs-L&amp;uuml;ftungsnorm DIN 1946-6 und Schimmelpilze    
 
 
 
 
 
  Der seit Anfang 2006 vorliegende Normenentwurf zur Neuregelung der hier relevanten   L&amp;uuml;ftungsnorm DIN 1946-6 wurde im Fr&amp;uuml;hjahr 2009 verabschiedet und ist nunmehr als&amp;nbsp;anerkannte Regel der Technik zu beachten. Der Sachverst&amp;auml;ndige Hans Westfeld hat im folgenden Fachbeitrag die &amp;Auml;nderungen der DIN 1946-6 n&amp;auml;her erl&amp;auml;utert.  
   http://www.haustechnikdialog.de/News/News.aspx?ID=10226   
 
 
 
 
 
 
 &amp;nbsp;
 
   So erhalten Sie die g&amp;uuml;nstige Wohnfeuchte   
 
  Der Bedarf f&amp;uuml;r eine Begrenzung der Wohnfeuchte zur Vermeidung hoher Werte besteht nur w&amp;auml;hrend der Heizperiode, beginnend mit dem Heizbetrieb im Herbst. F&amp;uuml;r die gesamte Wohnung ist die Beibehaltung einer Temperatur von ca. 20&amp;deg;C zu empfehlen. Daher finden Sie auf Ihrer&amp;nbsp;  Thermometerskala den Bereich 18-22&amp;deg;C  &amp;nbsp;in einem freundlichen, mittleren Gr&amp;uuml;n markiert.  
 
   Im Winter   
 
  Bei&amp;nbsp;  Au&amp;szlig;entemperaturen von im Mittel unter ca. +5&amp;deg;C  &amp;nbsp;stellt sich bei ausreichendem Luftwechsel und&amp;nbsp;  ca. 20&amp;deg;C  &amp;nbsp;leicht eine  Wohnfeuchte von rund 40-50 %  &amp;nbsp;rel. Feuchte ein. Dieser Bereich ist auf Ihrem Hygrometer im freundlichen,&amp;nbsp;  mittleren Gr&amp;uuml;n  markiert.In Frostperioden ist eine Luftfeuchte in R&amp;auml;umen von weniger als 40% rel. Feuchte v&amp;ouml;llig normal. Insbesondere in Altbauten mit geringem W&amp;auml;rmeschutz m&amp;uuml;ssen 40-50% rel. Feuchte (bei ca. 20&amp;deg;C) als obere Grenze eingehalten werden, da bei l&amp;auml;ngerem &amp;Uuml;berschreiten erh&amp;ouml;hte Schimmelgefahr besteht.  
 
   In Herbst und Fr&amp;uuml;hling   
 
  Bei milderen&amp;nbsp;  Au&amp;szlig;entemperaturen von im Mittel 5-15&amp;deg;C  &amp;nbsp;ist eine h&amp;ouml;here  &amp;nbsp;Luftfeuchte von 50-60% rel. Feucht  e m&amp;ouml;glich. Auf Ihrem Hygrometer ist dies in freundlichem,&amp;nbsp;  mittlerem Gr&amp;uuml;n&amp;nbsp;  markiert.Bitte beachten Sie:W&amp;auml;rmere R&amp;auml;ume sind relativ  &amp;nbsp;trockener (helles Gr&amp;uuml;n)  &amp;nbsp;und k&amp;auml;ltere R&amp;auml;ume werden&amp;nbsp;  relativ feuchter (dunkles Gr&amp;uuml;n)    .  &amp;nbsp;Wir empfehlen daher, keinen Raum unter 16&amp;deg;C auszuk&amp;uuml;hlen. Gesundes Wohnklima gewinnen durch richtiges L&amp;uuml;ften&amp;nbsp;  
  Sp&amp;auml;testens bei h&amp;auml;ufigem Beschlagen der Fensterscheiben oder Schimmelbefall an W&amp;auml;nden ist es sinnvoll, eigene Gewohnheiten zu &amp;uuml;berpr&amp;uuml;fen und sich neu zu orientieren. Dabei k&amp;ouml;nnen Ihnen die Antworten auf folgende Fragen weiterhelfen:  
 
   Wie oft l&amp;uuml;ften?   
 
  Diese Frage beantwortet Ihnen stets das Wohnklima-Hygrometer. Immer dann, wenn der Zeiger in den&amp;nbsp;  dunkelgr&amp;uuml;nen Bereich  kommt oder diesen &amp;uuml;berschreitet, haben Sie Anlass zu l&amp;uuml;ften.  
 
   Wie lange l&amp;uuml;ften?   
 
  Auch dies steht auf dem Hygrometer: Im Winter, bei kalten Temperaturen unter c a. +5&amp;deg;C, gen&amp;uuml;gen maximal 5 Minuten. Ist es drau&amp;szlig;en milder (5-15&amp;deg;C), ist etwa 10-15 Minuten Dauer erforderlich.   
 
   Wie l&amp;uuml;ften?   
 
  Effektiven Luftaustausch bringt nur weites &amp;Ouml;ffnen eines Fensters oder einer T&amp;uuml;r im Raum (&quot;Stossl&amp;uuml;ftung&quot;). Durchzug muss nicht sein. V&amp;ouml;llig ungen&amp;uuml;gend und Energie verschwendend ist das Kippl&amp;uuml;ften.  
 
   Was tun bei Abwesenheit tags&amp;uuml;ber?   
 
  Es gen&amp;uuml;gt, w&amp;auml;hrend der Anwesenheit ausreichend zu l&amp;uuml;ften. Dies bedeutet mindestens je ein Mal morgens vordem Weggehen, beim Nachhausekommen und vordem Schlafengehen. Genauso wichtig ist es, die Heizung tags&amp;uuml;ber nicht ganz auszudrehen (18-16&amp;deg;).  
 
   Auch bei Nebel oder Regen l&amp;uuml;ften?   
 
  Das ist auf jeden Fall sinnvoll. Auch relativ feuchte Kaltluft enth&amp;auml;lt stets weniger Feuchte als relativ trockene Innenluft. Au&amp;szlig;erdem ben&amp;ouml;tigen Sie ja auch bei feuchter Witterung frischen Sauerstoff.  
 
   Was ist im Sommer zu beachten?   
 
  Au&amp;szlig;er im Keller, darf in allen R&amp;auml;umen beliebig gel&amp;uuml;ftet werden. Das Wohnklima-Hygrometer kennt daf&amp;uuml;r keine Grenzen, die Feuchte ist immer dem Au&amp;szlig;enklima entsprechend hoch. Dies schadet nicht, da die W&amp;auml;nde (au&amp;szlig;er im Keller) ausreichend warm sind.  
 
   Wie ist im Keller zu l&amp;uuml;ften?   
 
  R&amp;auml;ume im Keller sind im Sommer gef&amp;auml;hrdet, weil dann die Au&amp;szlig;enluft viel Feuchte enth&amp;auml;lt, die sich an kalten Fl&amp;auml;chen niederschl&amp;auml;gt. Auch in Souterrainwohnungen sollte daher bei Au&amp;szlig;entemperaturen &amp;uuml;ber 15&amp;deg;C m&amp;ouml;glichst nicht gel&amp;uuml;ftet werden.  
 
   Ist W&amp;auml;schetrocknung in der Wohnung m&amp;ouml;glich?   
 
  Ideal ist ein Trockenraum, der durchgehend (au&amp;szlig;er im Sommer oder bei Frost) bel&amp;uuml;ftet werden kann. In der Wohnung ist es nur unter der Einschr&amp;auml;nkung m&amp;ouml;glich, dass der Raum geschlossen und sehr gut beheizt wird. W&amp;auml;hrend der Trocknungsdauer ist mehrfach kr&amp;auml;ftig zu l&amp;uuml;ften. Das Hygrometer bietet hierf&amp;uuml;r ideale Unterst&amp;uuml;tzung.  
 
   Platzierung des Messger&amp;auml;tes   
 
  Zur Gew&amp;auml;hrleistung einer verl&amp;auml;sslichen Messung muss f&amp;uuml;r ein Hygrometer der richtige Ort ausgew&amp;auml;hlt werden. W&amp;auml;hlen Sie im Bereich der Innenw&amp;auml;nde eine mittlere H&amp;ouml;he 1-2 m &amp;uuml;ber dem Boden. Meiden Sie die k&amp;uuml;hleren Au&amp;szlig;enwand- oder Fensterbereiche sowie die N&amp;auml;he von Heizungen oder direkte Sonneneinstrahlung.Alternativ zur Wandaufh&amp;auml;ngung kann Ihr Ger&amp;auml;t auch aufgestellt werden. Es ist dann optimal zug&amp;auml;nglich f&amp;uuml;r die Raumluft und daher reaktionsschneller Version mit h&amp;ouml;lzernem Sockel: Sie stecken es am besten etwas nach vorne geneigt ein und dr&amp;uuml;cken es dann leicht nach hinten. Achten Sie dabei bitte unbedingt auf festen Halt und einen sicheren Standort.  
 
   Umfrageergeniss der Techem-studie von 2016   
 
  Im Wohnzimmer und im Bad w&amp;uuml;nschen sich fast 40 Prozent der Deutschen Temperaturen von mehr als 22 Grad. Das ist das Ergebnis einer deutschlandweiten repr&amp;auml;sentativen Befragung zum individuellen Heiz- und L&amp;uuml;ftungsverhalten von Mietern in Mehrfamilienh&amp;auml;usern, die Techem in Auftrag geben hat. Dabei m&amp;ouml;gen es insbesondere Menschen ab 59 Jahre dort gerne warm und kuschelig, denn sie geben f&amp;uuml;r diese R&amp;auml;ume im Schnitt eine 0,5 bis 0,6 Grad h&amp;ouml;here Wohlf&amp;uuml;hltemperatur an. Anders ist es in K&amp;uuml;che, Flur und Schlafzimmer: Hier sinkt die von den Befragten angegebene Wohlf&amp;uuml;hltemperatur mit zunehmenden Alter. Besonders auff&amp;auml;llig ist das in den Schlafzimmern. W&amp;auml;hrend Befragte bis 29 Jahre dort im Schnitt gerne eine Temperatur von 18,4 Grad haben, liegt  diese bei Menschen ab 59 Jahren mit 16,8 Grad erheblich darunter.   
 
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                            <updated>2015-04-25T00:45:00+02:00</updated>
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            <title type="text">Grundlagen der Aeorologie</title>
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                                            umgang mit Wetterballon
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                  Die Aerologie (gesprochen A-erologie) (von griech.: άέ&amp;rho;&amp;iota;&amp;omicron;&amp;sigmaf; (aerios) &amp;bdquo;in der Luft befindlich, hoch&amp;ldquo;[1] und -logie), auch als H&amp;ouml;henwetterkunde bezeichnet, bildet den Zweig der Meteorologie, der sich mit dem Studium der h&amp;ouml;heren Schichten der Erdatmosph&amp;auml;re (Strato-, Meso-, Thermosph&amp;auml;re) besch&amp;auml;ftigt. Der Begriff Aerologie wurde 1906 von Wladimir K&amp;ouml;ppen gepr&amp;auml;gt.   
  &amp;nbsp;  Aerologie, Teilgebiet der Meteorologie, &amp;uuml;berwacht, erforscht und dokumentiert die freie Atmosph&amp;auml;re mit Hilfe von Ballons (Ballonsonde), Flugzeugen,Radiosonden, Raketen und Wettersatelliten sowie von bodengebundenem Radar (Windprofiler) , Lidar, Mikrowellenradar wobei all deren meteorologischen Me&amp;szlig;ger&amp;auml;te die atmosph&amp;auml;rischen Parameter aufzeichnen und &amp;uuml;ber Funk &amp;uuml;bermitteln. Ohne eine fortw&amp;auml;hrende dreidimensionale Erkundung und Dokumentation des aktuellen Zustands der freien Atmosph&amp;auml;re, insbesondere der Troposph&amp;auml;re, w&amp;auml;ren weder eine effektive Beratung der Luftfahrt noch ein grundlegendes Verst&amp;auml;ndnis und eine Vorhersage des Wetters m&amp;ouml;glich.  
 &amp;nbsp; 
  Deshalb unternimmt die internationale Staatengemeinschaft . die in der WMO vereinigten L&amp;auml;nder, weiterhin gro&amp;szlig;e Anstrengungen, um durch einen Ausbau moderner aerologischer Beobachtungssysteme und Auswertungsstrategien die weltweit vorhandenen aerologischen Informationsl&amp;uuml;cken zu schlie&amp;szlig;en und damit die meteorologischen Beratungen und Vorhersagen zu optimieren.  
  adiosonde  
  Wasserstoffballon mit Reflektor  
  Eine Radiosonde dient der Meteorologie und Aerologie zur Messung von Parametern der Erdatmosph&amp;auml;re bis in H&amp;ouml;hen von etwa 20 km bis 30 km (Stratosph&amp;auml;re). Sie wird von einem Wetterballon getragen und &amp;uuml;bermittelt per Datenfunk die Messwerte wie Lufttemperatur und ihr Gradient und Luftfeuchtigkeitan die Bodenstation. Bei Sonden mit integrierten GPS-Empf&amp;auml;nger auch die Position der Sonde. Die H&amp;ouml;henbestimmung erfolgt bei manchen Typen durch laufende Messung des Luftdrucks und GPS.  
  Ballongetragene Sonden werden auch in anderen Fachgebieten verwendet - sieheBallonsonde (Messinstrument), die zum Teil noch gr&amp;ouml;&amp;szlig;ere H&amp;ouml;hen erreichen. Der H&amp;ouml;henrekord f&amp;uuml;r Radiosonden liegt bei etwa 39 km bzw. 2,5 hPa (Deutscher Wetterdienst).  
  Definition]  
  Eine Funk- oder Radiosonde (englisch radiosonde) ist &amp;ndash; gem&amp;auml;&amp;szlig; Definition der Internationalen Fernmeldeunion (ITU) in derVO Funk[1] &amp;ndash; ein selbstt&amp;auml;tiger Funksender des Wetterhilfenfunkdienstes, der im Allgemeinen in einem Luftfahrzeug, einemFreiballon, an einem Fallschirm oder einem Drachen mitgef&amp;uuml;hrt wird und der wetterkundliche Merkmale &amp;uuml;bermittelt.  
  Geschichte&amp;nbsp;  
 Seit den fr&amp;uuml;hen 1890er Jahren trugen unbemannte Wetterballons, sogenannte Registrierballons, selbstregistrierende Messinstrumente in die freie Atmosph&amp;auml;re. Gegen&amp;uuml;ber bemannten Ballonfahrten hatten diese einen deutlichen Kostenvorteil. Au&amp;szlig;erdem waren H&amp;ouml;hen erreichbar, die f&amp;uuml;r Menschen im offenen Korb trotz Sauerstoffzufuhr nicht zug&amp;auml;nglich waren. Die Messwerte konnten aber nur mit zeitlicher Verz&amp;ouml;gerung abgelesen werden und auch nur dann, wenn das zum Boden zur&amp;uuml;ckgekehrte Instrument auch gefunden wurde. Einer der Pioniere der Atmosph&amp;auml;rensondierung mit Wetterballons war der deutsche Meteorologe Hugo Hergesell. Als Leiter der Internationalen Kommission f&amp;uuml;r wissenschaftliche Luftfahrtforderte er die Konstruktion leichter ballontauglicher Instrumente. Das Potential der drahtlosen Telegrafie fr&amp;uuml;hzeitig erkennend stellte er bereits 1908 Versuche an, Aufzeichnungen registrierender Balloninstrumente per Funk zu &amp;uuml;bertragen, scheiterte aber an den noch unzureichenden technischen M&amp;ouml;glichkeiten. Die Bezeichnung &amp;bdquo;Radiosonde&amp;ldquo; geht auf Hergesell zur&amp;uuml;ck. 
  Im Jahre 1917 gelang es Max Robitzsch und Friedrich Herath (1889&amp;ndash;1974) in Deutschland und Pierre Idrac (1885&amp;ndash;1935) in Frankreich, Messwerte von Instrumenten, die an Wetterdrachen angebracht waren, &amp;uuml;ber den Drachendraht zum Boden zu senden. Drachen konnten aber nicht in die von Wetterballons erreichbare H&amp;ouml;he vordringen, und sie waren nicht bei jeder Wetterlage einsetzbar.  
  1921 begann Paul Duckert (1900&amp;ndash;1966) am Aeronautischen Observatorium Lindenberg, dessen Leiter inzwischen Hergesell war, sich mit der Entwicklung der Radiosonde zu befassen. Ein erster Schritt war 1926 die Doppelanpeilung eines am Ballon befestigten Funksenders, um dessen Flugbahn und -geschwindigkeit zu bestimmen. &amp;Auml;hnliche Experimente wurden auch von William Blair in den Vereinigten Staaten durchgef&amp;uuml;hrt. Am Ende der 1920er Jahre arbeiteten mehrere Meteorologen mit ersten Prototypen von Radiosonden.  
  Am 7. Januar 1929 gelang es Robert Bureau (1892&amp;ndash;1965) in Trappes erstmals, die Signale einer Radiosonde zu empfangen, die Temperaturwerte aus der freien Atmosph&amp;auml;re &amp;uuml;bermittelte. Im Fr&amp;uuml;hjahr desselben Jahres erg&amp;auml;nzte er die Sonde um ein Barometer. Als Erfinder der Radiosonde wird aber h&amp;auml;ufig der sowjetische Meteorologe Pawel Moltschanow(1893&amp;ndash;1941) angesehen, dessen erstmals am 30. Januar 1930 erfolgreich gestartete Radiosonde zum Standard f&amp;uuml;r die k&amp;uuml;nftige Entwicklung wurde. Die Sonde ma&amp;szlig; Temperatur und Druck und funkte die Werte kodiert als Morse-Zeichen zum Empf&amp;auml;nger. Am 22. Mai 1930 folgte Duckert mit einer unabh&amp;auml;ngig entwickelten Sonde, die neben Temperatur und Druck auch die Luftfeuchte messen konnte. Die Sonde &amp;uuml;bermittelte Messwerte bis zum Platzen des Ballons in &amp;uuml;ber 15 km H&amp;ouml;he.  
  Auf der Arktisfahrt des Zeppelins LZ 127 startete Moltschanow im Juli 1931 mehrere Radiosonden. Zu einem umfangreichen und systematischen Einsatz der neuen Technik kam es im Internationalen Polarjahr 1932/33. Der FinneVilho V&amp;auml;is&amp;auml;l&amp;auml;, der am 30. Dezember 1931 seine erste Radiosonde gestartet hatte, begann 1936 mit der kommerziellen Produktion.  
  Eine Weiterentwicklung erfuhr die Radiosonde 1942 durch den Berliner Josef Graw. Die Umwandlung der Messwerte in Morse-Zeichen erfolgt in der Graw-Sonde dadurch, dass die Zeiger der Messger&amp;auml;te ein Muster aus leitendem Material abtasten, das auf eine sich drehende Walze, die Grawsche Morsewalze, aufgebracht ist.[2]  
  Der rechts abgebildete Sensor- und Codierteil einer Radiosonde aus den 1960er Jahren zeigt  
  &amp;bull;Temperatursensor (oben, Bimetall)  
  &amp;bull;Druckmessdose (links unter dem Blechwinkel)  
  &amp;bull;Zeitbasis (Taschenuhrwerk, rechts au&amp;szlig;en)  
  &amp;bull;Codierer f&amp;uuml;r Temperatur und Feuchte (roter PVC-Zylinder mit Kontaktdraht-Wendel)  
  &amp;bull;Codierer f&amp;uuml;r Luftdruck (Hartpapier-Balken mit Kontaktstreifen, rechts hinter dem Zylinder)  
  Der Feuchtesensor (Haar-Hygrometer), die Batterie und der Telemetriesender (UHF-R&amp;ouml;hrensender mit einer Triode) sind im Bild nicht zu sehen.  
  Technik&amp;nbsp;  
 Messf&amp;uuml;hler an der Radiosonde messen verschiedene Parameter wie Temperatur, Luftdruck und Luftfeuchtigkeit w&amp;auml;hrend der Ballon in die H&amp;ouml;he steigt und &amp;uuml;bermitteln diese Messdaten laufend per Datenfunk an die Bodenstation. Spezielle Ozonsonden k&amp;ouml;nnen zus&amp;auml;tzlich auch die Ozonkonzentration messen. Die Daten&amp;uuml;bertragung wird mit einer Bandbreite von ca. 20 kHz im Frequenzbereich von 400 MHz bis 410 MHz realisiert, die genaue Frequenz (Kanal) ist vor Abflug einstellbar. Es gibt auch Radiosonden welche im Frequenzbereich von 1,68 GHz die Daten &amp;uuml;bertragen. 
  Die Sonden und besonders die Batterien sind zur W&amp;auml;rmeisolation in einem Schaum-Polystyrol-Geh&amp;auml;use untergebracht, au&amp;szlig;en sind lediglich eine Drahtantenne und Sensoren.  
  Heute kommen Einmal-Radiosonden zum Einsatz, f&amp;uuml;r die kein Finderlohn gezahlt wird. M&amp;ouml;gliche Finder werden manchmal durch auf die Sonden aufgebrachte Aufkleber aufgefordert, die Radiosonde mit Elektronik und Batterien zu entsorgen. Ein Radiosondenaufstieg kostet mit wasserstoffgef&amp;uuml;lltem Ballon und Radiosonde heute ca. 300 &amp;euro; und mit einer 1,8 m&amp;sup3; Heliumf&amp;uuml;llung ca. 400 &amp;euro;.  
  &amp;Uuml;bliche Radiosonden nutzen zur Positionsbestimmung einen GPS-Empf&amp;auml;nger, die Positionsdaten werden zyklisch per Funk &amp;uuml;bertragen. Damit l&amp;auml;sst sich dieWindrichtung der H&amp;ouml;henwinde bestimmen. Alternativ kann auch per Radar die Position einer Radiosonde bestimmt werden. Die Sonde tr&amp;auml;gt daf&amp;uuml;r einen wegen des geringen Gewichts aus mit reflektierender Folie beschichteter Pappe bestehenden Radarreflektor, der den Radarimpuls zur&amp;uuml;ckwirft und damit R&amp;uuml;ckschl&amp;uuml;sse auf die Position zul&amp;auml;sst. So verwendet die MeteoSchweiz resp. die Schweizer Armee keine GPS-Empf&amp;auml;nger f&amp;uuml;r ihre Wettersonde SRS400.  
  Damit die Sonde &amp;uuml;berhaupt fliegen kann, wird ein schlaff gef&amp;uuml;llter gro&amp;szlig;er Helium- oder Wasserstoffballon aus Latex daran befestigt. Mit zunehmender H&amp;ouml;he wird der Ballon durch den abnehmenden Luftdruck immer praller und platzt schlie&amp;szlig;lich, da sich das Gas im Innern auf ein Vielfaches des Volumens am Boden ausgedehnt hat.  
 &amp;nbsp; Nun beginnt die Sonde wieder zur Erde zur&amp;uuml;ckzufallen. Damit sie nicht einfach auf den Boden prallt, ist sie oft mit einem kleinen Fallschirm ausger&amp;uuml;stet. Es hat sich aber herausgestellt, dass der kleine Fallschirm meist wenig n&amp;uuml;tzt und sich oft auch mit den Schn&amp;uuml;ren verknotet und sich nicht entfaltet. Es hei&amp;szlig;t, dass er aus Versicherungsgr&amp;uuml;nden trotzdem verwendet werden muss.  
 &amp;nbsp;Ein Wetterballon ist ein Ballon, der in der Meteorologie zum Transport von Messger&amp;auml;ten und dabei speziell Radiosonden verwendet wird. 
 Typischer Missionsablauf[&amp;nbsp; 
 Ein typischer Wetterballon besteht meist aus Gummi und hat ein Eigengewicht von lediglich etwa 200 Gramm. Die Haut des Wetterballons ist sehr empfindlich und fein, so dass sie nur mit Schutzhandschuhen ber&amp;uuml;hrt werden darf. Selbst minimale Besch&amp;auml;digungen, die am Boden folgenlos bleiben, k&amp;ouml;nnen in gro&amp;szlig;er H&amp;ouml;he bei zunehmend gespannter Haut zum vorzeitigen Platzen des Ballons f&amp;uuml;hren. 
 Gef&amp;uuml;llt wird der Ballon normalerweise mit Helium oder Wasserstoff. Letzterer ist im Gegensatz zum raren und teuren Helium billig und leicht verf&amp;uuml;gbar, das Problem der Entflammbarkeit wird bei den erforderlichen Mengen als beherrschbares Risiko eingesch&amp;auml;tzt. Die Sonde wird am Wetterballon in gen&amp;uuml;gend gro&amp;szlig;em Abstand angebracht, um nicht in seinem Windschatten aufzusteigen. Da sich der Ballon wegen des mit zunehmender H&amp;ouml;he nachlassenden Luftdrucks auf einen Durchmesser von &amp;uuml;ber zw&amp;ouml;lf Metern ausdehnt, w&amp;uuml;rde der Windschatten so gro&amp;szlig; werden, dass die Verf&amp;auml;lschungen der Messergebnisse enorm w&amp;auml;ren. 
 Der Wetterballon kann eine H&amp;ouml;he von 20&amp;ndash;30 km erreichen bevor er platzt und die Sonde mit einem Fallschirm zum Boden zur&amp;uuml;ckkehrt. 
 Geschichte[&amp;nbsp; 
 Einer der ersten, die Wetterballons nutzen, war der franz&amp;ouml;sische Meteorologe L&amp;eacute;on-Philippe Teisserenc de Bort. Ab 1896 f&amp;uuml;hrte er &amp;uuml;ber 200 Ballon-Experimente durch, h&amp;auml;ufig bei Nacht, um Messfehler durch Strahlungsw&amp;auml;rme auszuschlie&amp;szlig;en. Das Wissen um die Troposph&amp;auml;re und Stratosph&amp;auml;re als Schichten der Erdatmosph&amp;auml;re stammt aus dieser Zeit. 
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